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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Onkologie
Zufriedene Kunden: 26312
Erfahrung:  Innere- und Allgemeinmedizin, seit 25 Jahren Behandlung von Krebspatienten
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Anfang Juli ist bei meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren! Anfang Juli ist bei meiner Mutter ein primär inoperables Pankreaskarzinom(Adenokarzinom) der Größenausdehnung 3,5-4,5 cm. festgestellt worden. Aufgrund der Nähe zu den großen Gefäßen v.a. dem Truncus coeliacus ist der Tumor zur Zeit noch nicht operabel. Sie wird jetzt mit einer neoadjuvantes Chemotherapie behandelt. Seit Mitte Juli erhielt sie 2 Zyklen also insgesamt 4 Gaben FOLFIRINOX, das sie zum Glück Dank ihres sehr guten Allegemeinzustandes gut vertragen hat. Nun wurde vor kurzem ein erneutes CT gemacht. Die Ärzten sagen, dass die Erkrankung gestoppt werden konnte. Allerdings hat der Tumor sich aber kaum verkleinert, sodass eine OP nach wie vor zu gefährlich wäre.Aus diesem Grund wurde die Chemo nun umgestellt auf 8 Gaben ABRAXANE (nAB Paclitaxel) /Gemzar mit der Intention eine Operation zu erreichen. Auf der Leber wurde eine ca. 1 cm große Läsion festgestellt, von der wir nicht wissen, ob es eine Metastase ist. Lymphknoten und andere Organe scheinen nicht befallen zu sein.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dieser Therapie gemacht?
Wie würden Sie die Prognose und den Verlauf einschätzen? Leider habe ich kein CT zur Verfügung.Was gäbe es , wenn nun diese Therapie nicht anschlägt für weitere Möglichkeiten und welche OP käme in Frage, falls die Therapie anschlägt? Der Tumor liegt im bereich Corpus Cauda -übergang also nicht im Kopfbereich des Pankreas.Vielen Dank für Ihre Antwort!

Guten Tag,

leider habe ich keine guten Nachrichten für Sie. Diese Therapie kann das Fortschreiten eines solchen Karzinoms verlangsamen, es aber nicht heilen, darum ist die Prognose leider nicht gut. Wenn der Tumor in den Truncus coeliacus einbricht, wird das leider fatal sein. Tut er ist nicht, können vielleicht noch ein, zwei Jahre bleiben.

Wenn man operiert, wird man die Bauchspeicheldrüse, ein Großteil des Magens, die Galle und das große Netz herausnehmen. Natürlich wird man auch die Lebermetastase entfernen, wenn es eine sein sollte.

Ich wünsche Ihrer Mutter, dass sie das Glück hat,das sie braucht!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Guten Tag! Danke für die schnelle Antwort. Ich hätte noch einige Fragen: Wenn aber die Nab Paclitaxel/Gemzar Therapie gut anschlagen würde und der Tumor dadurch in einen operablen Zustand übergeführt werden könnte, wäre ja eine OP möglich und somit auch die Chance auf eine Heilung nach anschließender halbjähriger adjuvanter Chemo möglich oder nicht?Bzw. eine längere Überlebenszeit?Warum müsste man auch einen Teil des Magens entfernen, wenn das Karzinom nicht im Kopfbereich liegt?Was gäbe es alternativ noch für Methoden außer Chemo?Käme auch einen Bestrahlung in Frage?Vielen Dank für Ihre Antwort!

Eine Heilung würde ein Wunder voraussetzen; eine Verlängerung der Lebenszeit um 1 oder 2 Jahre: Ja.

Weil auch aus dem T. coeliacus Krebszellen in den Magen geschwemmt werden können.

Eien Bestrahlung hilft leider nicht beim Pankreaskarzinom, also bleibt leider nur die Chemo.

Dr. Gehring und weitere Experten für Onkologie sind bereit, Ihnen zu helfen.