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D-r T Rashkova
D-r T Rashkova, Fachärztin für Neurologie
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 94
Erfahrung:  Fachärztin für Neurologie, Ärztekammer Nordrhein, DE Zusatzbezeichnung: Verkehrsmedizinische Begutachtung
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D-r T Rashkova ist jetzt online.

Guten Morgen, mein Vater hat ein Glioblastom welches sich

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, mein Vater hat ein Glioblastom welches sich seit der Diagnose vergrößert hat. Außerdem wurde beim MRT gestern eine Gehirnblutung festgestellt. Er bekommt hochdosiert cortison durch ein großes Ödem trotzdem werden Symptome wie rechtseitige Lähmung und die Fähigkeit zu sprechen oder Worte richtig aufzuschreiben nicht besser … der Radiologe hat und gestern mit dieser Info heimgeschickt ohne uns irgendwie eine Empfehlung zu geben wie wir damit umgehen sollen und ich lese das diese Hirnblutung unglaublich gefährlich ist. Bitte helfen sie uns mit einem fachmännischen Rat, die Bilder des MRT habe ich teilweise fotografieren können. Vielen Dank ***** ***** Grüße
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): Männlich, 60 Jahre, dexamethason 3x6 mg und 2x Diabetes Tabletten
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Fragesteller(in): nein
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Datei angehängt (Z7156L6)
Lieber Patient, 

Ich würde sehr gerne die MRT Bilder und wenn es möglich wäre  - der letzte neurochirurgische/neurologische  Bericht lesen. Wann wurde das Glioblastom festgestellt (Erstdiagnose)?

Ich freue mich auf eine Rückmeldung und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

D-r T Rashkova

FÄ Neurologie

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Der Tumor wurde am 24.03. diagnostiziert
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Der neurologischen Bericht von dem gestrigen MRT liegt und noch nicht vor, ich sende ihnen den Bericht der Erstdiagnose
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Datei angehängt (T1Q7TPS)

Vielen lieben Dank für die Infos.

Wo ist aktuell Ihren Vater? Zuhause? Oder im Krankenhaus?

Ich sehe in den von Ihnen geschickten Bildern keine Blutung.

Möglicherweise ist was kleines da, man musste aber die Bilder komplett durchblättern  um das zu 100% beurteilen zu können.

Oder Sie meinen wahrscheinlich  der CT Befund worin "Einbluting"  steht?

Was man sieht ist den Tumor und immer noch Hirnödem  (Schwellung), die sich nicht komplett zurückgebildet hat.

Die kleine im CT beschriebene kleine Einblutung (in der Mitte des Tumors) ist hier das kleinste Problem.

Ihr Vater hat auch niedrigere Dosis Kortison erhalten als was man üblich gibt (Dexa 4 x 8mg/), das er Diabetiker ist.

Sonst kriegt man seine Zuckerwerte unter Kortison gar nicht im Griff ohne Insulin und regulären Blutzuckerkontrollen (3-4 x täglich).

Ich sehe nirgendwo Thromboseprophylaxe?

Was er gerade braucht ist eine schnelle Konsultation mit einem Neurochirurgen und gegebenenfalls höhere Dexamethasondosis ABER unter engmaschiger Kontrolle der Zuckerwerten!

Ich kann mir nicht vorstellen dass er seit März  vom Neurochirurgen noch nicht gesehen wurde und das - bei Universitätsklinikum Freiburg?

Könnten Sie mir bitte etwas mehr Informationen bzgl. der vereinbarten Prozedere / Weiterbehandlung mitteilen?

Mit freundlichen Grüßen

D-r T Rashkova

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Kurze Ergänzung Das hier wurde uns als Blutung gezeigt
Danke, ***** ***** ändert nicht viel.

Diese kleine Einblutung wird in 4 Wochen komplett weg sein, der bösartige Tumor ist aber immer noch nicht neurochirurgisch behandelt worden.

Ich kann mir nicht vorstellen dass er seit März  vom Neurochirurgen noch nicht gesehen wurde und das - bei Universitätsklinikum Freiburg?

Könnten Sie mir bitte etwas mehr Informationen bzgl. der vereinbarten Prozedere / Weiterbehandlung mitteilen?

Mit freundlichen Grüßen

D-r T Rashkova

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Das beruhigt uns gerade auf jeden Fall schon mal sehr vielen Dank !
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Zu ihrer Info - Er hatte bislang Bestrahlung und Chemotherapie abgelehnt weil er das nicht möchte.

Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung und die Infos.

Sie wissen wie aggressiv der Glioblastom ist, ohne Chemo und OP / Bestrahlung kann man diesen Hirntumor nicht bremsen.

Es kann immer noch sein, dass es kleine Einblutungen gibt (nicht typisch aber bei schnellem Tumorwachstum möglich) und wenn man ihn nicht behandeln darf, kann man  als Arzt nicht viel helfen.

Ich bewundere Ihren Vater, das ist keine einfache Entscheidung. Die Prognose ist aber insgesamt sehr ungünstig und  ich kann vollständig nachvollziehen wieso er sich so entschieden hat.

Was für Sie sehr wichtig zu wissen wäre, dass es auch möglich ist im Verlauf epileptische Anfälle zu entwickeln.

Ich erwähne das, sodass Sie wissen wie man damit umgehen kann: falls er anfängt zu zucken sollten Sie bitte erstmal schauen dass er sich nicht verletzt.

Falls die Zuckungen im ganzen Körper sind und innerhalb von 3-4 Minuten nicht von alleine aufhören, musste man den Notarzt anrufen.

Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

D-r T Rashkova

D-r T Rashkova und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank ***** *****ür ihre Antwort. Nach dem Wochenende werden wir mit dem Neurologen über eine Anpassung der Cortison-Dosis sprechen. Ihre Tipps werden wir uns auf jeden Fall zu Herzen nehmen und ihn bestmöglich versorgen um seiner Genesung freie Bahn zu machen. Wir sind zuversichtlich.Ihnen schöne Pfingsten.Freundliche Grüße
Melinda iraci
Sehr gerne!