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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 5407
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Hallo. Ich bin 45 Jahre, männlich. Kurz meine Geschichte...

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Ich bin 45 Jahre, männlich.
Kurz meine Geschichte...
Ich wurde vor ca. 1,5 Jahren beidseitig an der Leiste operiert (Hernie). Nach etwa 3 Wochen merkte ich schon, dass im "unteren" Bereich immer etwas sticht und zwar wie wenn ein Blitz reinfährt. Dies betrifft Hoden (was am schlimmsten ist), seitlich an den Beinen und den After. Durch viele Besuche nach der OP, meines behandelten Chirurgen, der sich das nicht erklären konnte und 3 maligen Besuch beim Urologen, wobei alle in Ordnung ist, drängte ich von meiner Seite auf eine Überweisung zu einem Neurologen, weil mir von vorneherein klar war, dass es Nervenschmerzen sind.
Mein Neurologe bestätigte dies und nach einem langen Gespräch versuchten wir es mit Pregabalin, was anfangs etwas half, nach ein paar Wochen dann aber gar nicht mehr.
Wir stiegen dann auf Gabapentin um, was ich jetzt noch nehme, mittlerweile 4 mal am Tag 600mg. Es hilft so einigermaßen, doch immer wieder fahren mir diese Schmerzen in den genannten Bereichen rein. Das große Problem ist halt, dass man viele Male am Tag daran denkt und es das schon zu einer großen Belastung macht, wenn man denkt, das muss ich jetzt mein ganzes Leben lang ertragen. Zwischendrin, als es einmal sehr schlimm war, verschrieb er mir auch Amitriptylin, was ich tropfenweise, also jeden Tag einen mehr nahm, es auch half, aber da hätte ich auf Dauer gar nichts mehr machen können, geschweige denn arbeiten. Das Zeug macht einen sowas von fertig...
Im übrigen habe ich auch noch Schmerzen an den zwei Narben, rechts und links vom Eingriff, welche manchmal andauernd stumpf oder auch kurz einschießend sind.
Und seit geraumer Zeit das nächste Problem, wobei ich denke es hat nichts damit zu tun, schreibe ihnen das nur, weil ich vielleicht vermute, dass es auch ein Nervenproblem sein könnte.
Schmerzen, einstechend in der Brust, linksseitig, kardiologisch alles in Ordnung. Orthopäde hat dann noch Skoliose diagnostiziert. An dieser Stelle ist eine Narbe, die nach von einer Lipom Entfernung her rührt. Mache auch Physiotherapie, was aber auch nicht hilft.
Jetzt meine Frage... Gibt es wirklich keine Möglichkeit mehr, da irgendetwas zu machen, das kann doch nicht alles sein, was machbar ist.
Ich bedanke ***** ***** schon für ihre Bemühungen, mit freundlichen Grüßen, Andreas P.

Sehr geehrte Fragestellerin/sehr geehrter Fragesteller,

Ich bin Dr. Schürmann und werde mein Bestes tun um Ihnen zeitnah & kompetent zu helfen!

Prinzipiell ist die Therapie mit Anitepileptika bei Neuralgien (in Ihrem Fall Pudendusneuralgie) eine sinnvolle Massnahme. Bei Wirkungslosigkeit eine Medikamentes, sollte ein Antiepileptikum mit einem anderen Wirkungsmechanismus gewählt werden .

Gabapentin und Pregabalin wirken beide über ein Natriumkanalblockade, weshalb es sinnvoll ist einen Therapieversuch z.B. mit Carbamazepin zu starten, das über eine Blockade des Kalziumkanals wirkt. Klappt das nicht schlage ich eine Kombinationstherapie Carbamzapin/Pregabalin vor.

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Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Eine Frage hätte ich doch noch, kann das ganze durch die implantierten Netze entstanden sein, also wenn sie entfernt werden würden, wäre es besser? Und wenn nicht, besteht eine Möglichkeit, dass sowas wieder verheilt?

Ich würde tatsächlich davon ausgehen, dass diese Netze die Ursache darstellen.

Möglicherweise macht es Sinn den Nervenverlauf operativ darzustellen und eventuelle Einengungen zu beseitigen. Dazu könnte auch die Verschiebung der Netze zählen könnte. Eine spontane Besserung derartiger Neuralgien tritt leider in der Regel nicht ein.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Vielen Dank ***** ***** für die Rückantwort, hat mir sehr geholfen.

Sehr gerne geschehen und alles Gute für Sie!