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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 4659
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Guten Morgen! Danke für Ihre Hilfestellung bezüglich der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen!
Danke für Ihre Hilfestellung bezüglich der Medikation, die Umstellung ist am Laufen und wir sind sehr zufrieden mit seinem Zustand. Wir verstehen ihn seit Wochen wieder das erste Mal!
Nun eine neue Frage:
1) Sie erwähnten, dass die Madopar-Dosis relativ hoch ist. Wie haben Sie das gemeint? Im Moment 200/200/150/150/150/100 CR. Was würden Sie vorschlagen?
2) Woran erkenne ich, dass Dosis zu hoch ist?
3) Gibt es in der Entwicklung der Medikamente keine Möglichkeit, außer Dopaminpumpe, gleichmäßig das Madopar zuzuführen. Die Schweizer Variante (Madopar 200/50 CR kann er nicht mehr schlucken, zerkaut sie) geht bei ihm leider nicht.
Vielen Dank

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Frage ich werde mich innerhalb der nächsten Stunde noch einmal bei Ihnen melden.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

1.Ihr Vater erhält 900 mg L-Dopa pro Tag, die allgemein empfohlene Höchstdosis ist 800 mg.

2.Eine zu hohe Dosierung könnte man beispielsweise an Unruhezuständen erkennen, umgekehrt kann eine Unterdosierung , vor allem Nachts zu Halluzinationen führen. Ich würde offen gestanden an der Dosierung vorerst nichts ändern.

3.Wegen der Schluckbarkeit müssten Sie sich bitte in der Apotheke erkundigen, ob es von anderen Herstellern Präparationen gibt ,die besser zu schlucken sind.

Davon abgesehen noch folgende Möglichkeit:Eine relativ neue vielversprechende Therapieoption ist die Apomorphinpumpe. Das Medikament ist von der Wirkstärke mindestens mit L-Dopa vergleichbar, verursacht aber oft Übelkeit/Erbrechen, weshalb parallel mit Domperidon behandelt werden sollte. Ich würde das immerhin mit dem behandelnden Arzt diskutieren. Die Durchführung erfolgt ggfs in spezialisierten Zentren.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an. Vielen Dank ***** *****ürmann

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Lieber Herr Dr. Schürmann! Vielen Dank! Die Pumpe und eine Komplettumstellung kommt leider nicht in Frage. Wenn 45 Min. nach Einnahme der starre Blick und die Nichtpräsenz eintreten, kann ich davon ausgehen, dass die Dosis zu hoch ist? Oder ist diese Problematik generell vorhanden? Danke

Guten Abend,

ich werde gerne morgen im Verlauf des Vormittags wieder antworten.

Sie könnten nach Absprache mit dem behandelnden Arzt versuchen die zwei 200 mg Kps. auf je 150 mg zu reduzieren .

So etwas muss man ganz einfach ausprobieren, leider sich die Reaktion nicht immer vorhersagen.

Unabhängig von Medikamenten gibt es ja noch die TiefenHirnstimulation. Wird wohl auch nicht realisierbar sein, aber ich wollte es einmal erwähnt haben.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Lieber Herr Dr. Schürmann! Vielen Dank...die Hirnstimulation ist mir ein Begriff, ist aber schon lange nicht mehr realisierbar...im Moment ist die Lage so, dass aufgrund der Reduktion mit Hausarzt von Quetialan retard auf Quetialan normal die Sprechfähigkeit wieder gegeben ist und auch die Hände und Beine sind wieder bewegungsfähig. Dies freut mich sehr...Das 2. Benzo Alp. wurde auch weggelassen und der Schlaf ist genau so gut. Auch das freut uns sehr. Vielen Dank für Ihre Informationen, sie waren sehr sehr hilfreich. Zwei letzte Fragen habe ich noch:
1) Ist der Starre Blick und das Sehen von Gestalten tagsüber Ihrer Meinung nach eher vom Peak nach der Madopareinnahme, oder ist das eher der Fall, wenn der Spiegel zu niedrig ist?
2) Bezüglich der Einnahmeabstände: woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt für die erneute Gabe von Madopar? Am Verlust der Artikulationsfähigkeit? oder?
Vielen Dank!

1) Wenn das Problem immer nach der Einnahme auftritt würde ich ein retardiertes Präparat statt unretardiert versuchen

2) Ich würde nach festgelegten Abständen Madopar geben. Diese Abstände müssen natürlich durch entsprechende Versuche festgelegt werden und dann weitestgehend beibehalten werden.

Würden Sie bitte noch an eine positive Bewertung durch das Anklicken von 3 bis 5 Sternen (ganz rechts oben auf dieser Seite) denken? Unabhängig davon antworte ich Ihnen gerne auf Ihre Rückfragen. Herzlichen Dank! Ihr Dr.Schürmann

Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sehr gerne...Danke für Ihre Antwort...leider zerkaut er die retardierten Madoparkapseln oder - Tabletten. Könnten Sie mir bitte noch die 1. Fragen beantworten? Das wäre eine große Hilfe. Herzlichen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Dringende Nachfrage: Mein Vater zeigt nun plötzlich heute Abend gesteigerte Aggressivität. Alprozalam haben wir abgesetzt und Quetiapin auf nicht retardiert in der Nacht umgestellt. Welches Mittel würden Sie tagsüber empfehlen, das Papa nicht lahmlegt (so dass er weder sprechen noch sich bewegen kann, aber trotzdem nicht aggressiv wird und eine Grundentspannung hat)? Wir sind gerade leicht frustriert, dass nun das wieder losgeht. Wir hoffen inständig, dass Sie eine gangbare Variante oder Idee haben. Quetialan 25 mg unretardiert mittags geben? Wir möchten nicht, dass Papa vom Kopf ab gelähmt ist und nicht mehr sprechen und schlucken kann. Danke für eine rasche Antwort. Kann ich Sie aufgrund der Dringlichkeit anrufen, damit ich die Kosten übernehme?

25 mg Quetiapin unretardiert mittags könnte eine Lösung sein. Letztlich muss man das aber ausprobieren. Es bleibt immer bei einer Gratwanderung zwischen zu viel Ruhigstellen und Zulassen von psychotischen beziehungsweise aggressiven Momenten.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank! Wir probieren es aus..schönen Sonntag und Danke für alles.

Sehr gerne, alles Gute für Sie und Ihren Vater.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen lieben Dank...Sie haben mir wirklich sehr sehr geholfen und ich empfehle Sie gerne weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Mit 25 mg Quetialan um 11:00 Uhr hängt er um 14 Uhr komplett in den Seilen, kann Zunge nicht bewegen, nicht schlucken, nicht reden....Katastrophe.

Also eher sogar weglassen. Das könnte dann natürlich in einen Erregungszustand einmünden. Hier muss man probieren.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wie meinen Sie das? Wenn er so gelähmt ist, kann es später zu Aggression kommen? Quetialan kommt tagsüber nicht mehr in Frage, war ein Versuch, wie Sie schon gesagt haben, haben wir probiert, funktioniert nicht. Ich denke, dass wir das bisschen Aggression aushalten werden, vor allem da er so schwach ist und das bisschen Boxen für die Pfleger kein Problem ist. Auch wenn er mault ist uns das allemal lieber, als wenn er wie eine Leiche im Stuhl hängt. Schönen Gruß