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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 4421
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich hatte 2017 ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich hatte 2017 ein bimaxiläre Umstellungsosteomir
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin schon ausversehen auf senden gekommen... War noch nicht fertig mit schreiben. Wie gesagt ich hatte eine Bimax OP. Wissen sie was das ist sonst gehe ich genauer darauf ein. Mein Nerv von der Unterlippe /Kinn ist seid dem sehr gestört was mir doch sehr zu schaffen macht. Medikamente nehme ich zu Zeit keine. Habe mir jetzt hochdosiertrsVitamin B hochdosiertes Vitamin B sollte das heißen gekauft
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Ich bin 36, weiblich und nehme derzeit keine Medikamente ein. LG Andrea

Lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Frage. Mein Name ist Dr. Schürmann und werde Ihnen bei Ihrem Anliegen helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage geprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zu komme.

Nervenschäden sind bei der Bimax OP leider ein häufiges Problem (bis zu 70% der Fälle je nach OP Technik). Eine spontane Besserung folgt fast immer und nur 0.5 % der Operierten tragen einen bleibenden Schaden davon. Ich fürchte, dass Sie 3 Jahre nach der OP zu dieser Gruppe gehören.

Ich vermute, dass es sich um eine Gefühlsstörung und keine Lähmung handelt und gehe davon aus , dass Sie mit diesem Ausfall leben müssen. Aussicht auf eine spontane Besserung besteht jetzt fast nicht mehr. Eine operative Rekonstruktion des Nerven ist solange nach der OP nicht mehr erfolgversprechend. Vitamin B ist gut für die Nerven und kann man versuchen.

In jedem Fall würde ich den Kontakt zum Operateur suchen ,um zu hören, ob es von seiner Seite noch eine Option gibt.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hallo sehr geehrter Herr Schümann, vielen lieben Dank für die Antwort. Ich komme einfach nicht damit klar dass es so ist wie es ist und es macht mich echt fertig. Ich muss so oft weinen und bin verzweifelt, dann wieder stark und wieder verzweifelt und so weiter. Ich kann manchmal nicht mehr kämpfen und manchmal habe ich dass Gefühl dass mir die Kraft ausgeht. Oft versuche ich mir zu sagen es gibt Menschen denen geht es viel schlechter. Ich versuche immer alles positiv zu sehen und trotzdem kann ich manchmal nicht mehr. Der Chirurg ist leider nicht mehr an der Klinik, habe damals versucht Kontakt aufzunehmen da wurde mir nur gesagt er ist nicht mehr an der Klinik und wieder im Ausland. Ich wurde an einer Uniklinik operiert. Mir macht das alles sehr zu schaffen. Mir geht irgendwie die Kraft aus zu kämpfen. Ich möchte einfach nicht aufhören zu hoffen dass es besser wird. Ich hab mein Leben lang nur gekämpft. Konnte nie richtig lachen, wurde gehänselt und manchmal hab ich einfach die Kraft nicht mehr. Die OP damals war auch schief gegangen so dass Unterlagen auf einmal verschwunden sind. Es wurde zu viel Knochen weg genommen. Viele Zahnwurzeln wurden beschädigt und ich habe dem zu Folge Angst vor der Zukunft. Meine Kieferorthopädin hatte auch nicht so richtig Ahnung. Dann habe ich einen Arzt gefunden der wirklich sehr gut ist aber diese Art von Behandlung wurde von der Krankenkasse nicht getragen. Habe dann einen Zweitjob angenommen um die Kosten zu stämmen da mein Partner sich auch von mir getrennt hatte. Ich glaube er kam mit meinem Aussehen nicht mehr klar. Ich kam ja selbst nicht damit klar. Ich sah nach der OP schrecklich aus und das nicht nur ein paar Wochen.... Monate! Der Arzt jetzt hat alles recht gut hin gebogen, so gut er eben konnte. So richtig bin Herzen lachen ohne mir Gedanken darüber zu machen wie es aussieht und mich wohl dabei zu fühlen werde ich wohl in meinem ganzen Leben nicht einmal erleben. Mein Kiefergekenk macht auch Probleme, drückt aufs Ohr, dadurch schmerzt das Ohr öfter. Mein größter Wunsch ist es einmal im Leben mal so richtig lachen zu können ohne sich dabei irgendwie verstecken zu müssen.

Sie müssen ja nicht mit dem Arzt sprechen, der Sie operiert hat. Es reicht jedes operative Zentrum, das mit der Technik, die bei Ihnen verwendet wurde operiert. Die Klinik, an der er tätig war, kann Ihnen gewiss Auskunft über die Komplikationsraten derartiger Operationen geben. Leider sind Nervenschäden wegen der anatomischen Gegebenheiten sehr häufig. Eine spontane Rückbildung der Gefühlsstörungen wird fürchte ich nach der langen Zeit nicht mehr möglich sein.

Eine letzte Möglichkeit könnte der Versuch sein mit einem autologen Nerventransplantat die Sensibilität wiederherzustellen. So viele Jahre nach der anzunehmenden Nervendurchtrennung werden die Erfolgsaussichten nur mit 50 -60 % angegeben. Grosse kieferchirurgische Zentren mit angeschlossenen neurochirurgischen Abteilungen führen derartige Eingriffe durch.Vielleicht wäre das noch eine Option für Sie.

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Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Hallo. Soweit ich weiß wurde der Nerv wohl nicht durch trennt sondern gedehnt. Die Gefühlsstörung ist auch nicht immer gleich. Mal besser mal schlechter. Das könnte doch auch ein Zeichen sein dass noch nicht alle Hoffnungen verloren sind oder? Manchmal ist auch wie ein Kribbeln. Ein Kribbeln ist doch eigentlich ein Zeichen das noch Hoffnung besteht oder? Welches Vitamin B Komplex Konzentrat ist denn das beste?? Es gibt so viel auf dem Markt... Seid ca einer Woche nehme ich Vitamin B Komplex von Natura Vitalis. Es gibt ja natürliches und chemisch hergestelltes oder? Kann natürliches vom Körper besser aufgenommen werden? Ich weiß nicht mal ob das was ich momentan nehme natürlich oder chemisch ist. Ist hochdosiertes Vitamin B eigentlich besser? Manche sagen hochdosiertes wäre ungesund. Mit lieben Grüßen Andrea Langer
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich habe auch schon mal überlegt eine gewisse Zeit komplett auf jeglichen Zucker zu verzichten ausser natürlichen Zucker wie er zb im Obst enthalten ist, aber davon versteht sich dann natürlich gemäßigt Obst zu essen und mich komplett pflanzlich (heisst so natürlich wie möglich zu essen). Zucker ist doch schlecht für Nerven, aber ob dies etwas bringen würde weiß ich nicht. Fertigprodukte esse ich eh kaum und Fleisch auch nur ca einmal die Woche.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Haben Sie schonmal etwas von doterra Ölen gehört? Eine Bekannte hat mir Weihrauch, Lavendel und Copaiba empfohlen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Auch hatte mir neulich eine Bekannte gesagt dass Mutterkraut wohl gut wäre. Haben sie davon schon mal etwas gehört?

Wenn der Nerv nur gedehnt und nicht durchtrennt worden wäre hätte sich die Funktion innerhalb höchstens 3 Monaten normalisieren müssen. Gerade dieses Kriterium dient der schwierigen Unterscheidung zwischen Dehnung/Quetschung und Durchtrennung. Aufgrund des Zeitverlaufs müsste bei Ihnen leider von einer Durchtrennung ausgegangen werden.

Wenn Sie aber nun doch noch oder wieder etwas spüren, so darf man das unbedingt als Zeichen einer schon stattgehabten (teilweisen) Regeneration werten. Dann würde ich von einem operativen Vorgehen abraten. Vitamin B Präparate können prinzipiell helfen, der Wirksamkeitsnachweis konnte jedoch nicht geführt werden. Ihre anderen Ernährungsvorschläge erscheinen mir nicht zielführend.

Wenn Sie Sorge. vor einer zu hohen Vitamin B Dosierung haben, so können Sie dieses in einer niedrigeren Dosis oder sogar gar nicht nehmen, da (s.o) die Wirksamkeit nicht bewiesen ist.

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Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.