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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 4453
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
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Ich habe einen Frage zu einer FP-CIT Untersuchung bzw.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe einen Frage zu einer FP-CIT Untersuchung bzw. Befund. In dem steht: "Verglichen mit dem jeweils
ipsilateralen occipitalen Cortex zeigt sich ein Faktor von 1,8 li. u.
2,2 re., wobei nur die anreichernden striatalen Anteile berücksichtigt
wurden."
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 43, männlich, 400 mg Madopar, 0,5 mg Temesta, 150 mg Venlafaxin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: In einem Vergleichsbefund (ebenfalls FPCIT) 2 Jahre vorher hatte ich folgenden Passus: "Verglichen mit dem jeweils ipsilateralen occiptialen Cortex
zeigt sich ein erniedrigter Faktor von 2,5 bds." - Ist die Entwicklung positiv für mich zu sehen oder eher nicht. Dh ist ein kleinerer Faktor besser für mich?
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Zusatzinfo - Ich habe eine Diagnose "Morbus Parkinson idiopathisch", wobei sich mein Zustand aber in den letzten beiden Jahren eher gebessert als verschlechtert hat.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Zusatzinfo - die beiden FP-CIT als PDF
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Lieber Kunde, vielen Dank für Ihre Frage. Mein Name ist Dr. Schürmann und werde Ihnen bei Ihrem Anliegen helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage geprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zu komme.

Leider gibt der Faktor an, um wieviel die Speicherung im Striatum (die Region, die bei M.Parkonson verkümmert) über der Referenzregion (in Ihrem Fall der Hirnrinde)liegt. Je kleiner der Fakor , um so geringer ist die Aktivität im Vergleich zum übrigen Hirngewebe. Der Rückgang von 2.5 auf 1.8 bzw. 2.2 rechts ist in der Tendenz also nicht positiv, aber immerhin nur gering verschlechtert.

Wenn es Ihnen gut geht sollte bei anzunehmendem M.Parkison die Madopartherapie fortgeführt ggfs. durch Pamiprexol ersetzt werden.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an. Vielen Dank ***** *****ürmann

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo Herr Dr. Schürmann! Danke für Ihre Antwort - eines verstehe ich nicht ganz. In dem FP-Cit vom 26.1.2018 hatte ich 2,1 und 2,2 als Faktor. Im FP-CIT vom 23.11.2018 hatte ich 2,5, eigentlich besser, aber im Befund vom 23.11.2018 steht dann: "progrediente Störung präsynaptisch vor allem re.,". Gibt es bei diesen Messungen gewisse Toleranzen, sprich wenn man 2 mal hintereinander messt dann wird man auch nicht das selbe Ergebnis haben? Weiters ist links meine schlechte Seite (die linke Hand). Die dazugehörige rechte Hirnregion hätte aber den besseren FAktor?
Beeinflussen neuroleptaähnliche Medikamente die FP-CIT Messung? Ich hatte von März 2018 bis Ende November 2020 das Medikament "Anafranil" (wirkt ja auch auf D2 Rezeptoren). MIt diesem Medikament hatte ich in 2,5 Jahren knapp 150 mal Parkinson ähnliche Totalfreezes, wo auch kein Sprechen mehr möglich war. Seit dem Absetzen habe ich keine Ausfälle mehr und bin auch vitaler.
Mein Neurologe schreib in seinem Befund (ebenfalls beigefügt), dass es nicht typisch ist, dass 2 Jahre kein Fortschritt ist - wäre daher eine atypische Parkinson Variante denkbar?beste Grüße und herzlichen Dank!

Ich danke ***** *****ür die zusätzlichen Befunde. Laut Konsiliarbericht ist eine Vaskuläre Genese der Störung unwahrscheinlich geworden. Es wird festgestellt dass eine Verschlechterung in der Rezeptorszintigraphie im Zeitverlauf bei Morbus Parkinson zu erwarten wäre und,da dies bei Ihnen aber nicht vorliege gegen diese Diagnose sprechen würde. Meines Erachtens ist, typische klinische Untersuchung vorausgesetzt, ein Morbus Parkinson dennoch die wahrscheinliche Diagnose. Es ist ein bekanntes Problem einer längerdauernden und vor allem früh einsetzenden L-Dopa Therapie, dass es zu so genannten on off Phänomenen kommt. Mein Rat wäre daher, mit ihren behandelnden Ärzten über eine Umstellung Auf einen Dopaminagonisten wie zum Beispiel Pamiprexol zu sprechen. Hierdurch können die on off Phänomene verringert werden und die günstigen Effekte auf die Parkinsonsymptome erhalten werden.

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hallo Herr Dr. Schürmann! Dopaminagonisten sind wegen meiner Psyche nicht ratsam, daher L-Dopa. Wichtig wäre mir noch eine Antwort auf die Fragen (Dann können wir den Fall schließen!)Gibt es bei diesen Messungen gewisse Toleranzen, sprich wenn man 2 mal hintereinander messt dann wird man auch nicht das selbe Ergebnis haben? Weiters ist links meine schlechte Seite (die linke Hand). Die dazugehörige rechte Hirnregion hätte aber den besseren FAktor?
Beeinflussen neuroleptaähnliche Medikamente (Anafranil) die FP-CIT Messung?beste Grüße, Andreas Wöckl

Guten Abend,

es gibt tatsächlich Messtoleranzen, d.h. eine kurzfristige Wiedeholung der Untersuchung würde mit Sicherheit ein leicht abweichendes Ergebnis erbringen. Ich würde mich aber in Ihrem Fall fragen, was man mit einer Wiederholungsuntersuchung bezwecken will. An der Diagnose eines M.Parikinson besteht ja kein vernünftiger Zweifel mehr und die Therapie ist auch schon weithehend klar und wird vor allem durch eine eventuelle Wiederholungsuntersuchung nicht geändert.

Tatsächlich würde bei einer ausgeprägteren linksseitigen Symptomatik ein rechtsseitig niedrigerer Faktor zu erwarten sein. Vielleicht spielt hier auch die erwähnte Messtoleranz eine Rolle.

Ich würde den Einfluss von auf das dopaminerge System wirkenden Medikamenten auf die Untersuchung nicht allzu hoch einschätzen, da diese ja nicht nur im Striatum (substanzia nigra) sondern überall wirken . Die Untersuchung vergleicht aber gerade die Aktivität über dem Striatum mit der Aktivität sonstiger Hirnareale, da würde sich dann ja kein Unterschied ergeben.

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Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 4453
Erfahrung: Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie. Stetige Fortbildung um eine kompetente Beratung sicherzustellen.
Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.