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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 3654
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Ist es möglich ein ausgesprochenes Fahrverbot nach

Diese Antwort wurde bewertet:

Ist es möglich ein ausgesprochenes Fahrverbot nach epileptischer Anfall, daraufhin erfolgten umfangreichen Untersuchungen (EEG initial, Langzeit und Schlafentzug, MRT, CT, Farbduplexsonographie, Langzeit-EKG, etc.) die allesamt unauffällig waren, also ohne Epilepsie-typische Potenziale, zu widerlegen?
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Ich bin weiblich, 45 Jahre alt und nehme keine Medikamente.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Ich hatte 2013, während der Chemotherapie (Mammakarzinome) eine Ohnmacht, bei der ich mir auf die Zunge gebissen habe, 2018 während eines grippalen Infekts mit 40° Fieber ebenfalls und habe seit einiger Zeit Schlafstörungen wegen beruflich.und privatem Stress.

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, so hatten Sie erstmalig 2013 einen Krampfanfall und einen zweiten 2018. Richtig so?

Zunächst einmal wundere ich mich warum Sie überhaupt ein Fahrverbot haben. Dieses wird in der Regel höchstens für einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten ausgesprochen. Diese Zeit ist ja längst abgelaufen. Liegen eventuell noch andere Gründe für das Fahrverbot vor?. Rein von den zwei epileptischen Anfällen her ist dieses nicht zu rechtfertigen, auch da ja noch nicht eimal feststeht, ob Sie überhaupt eine Epilepsie haben. Die Diagnose wird erst ab dem 3. Anfall gestellt.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es besteht kein weiterer Grund für ein Fahrverbot.
Auch ist der erste Anfall nicht als solcher diagnostiziert worden, da ich damals von einer Ohnmacht aufgrund der Chemotherapie ausgegangen bin und nicht von einem Neurologen untersucht wurde.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Umso weniger kann ich das Fahrverbot verstehen. Es scheint die Epilepsie nicht gesichert zu sein. Man hat Ihnen folgerichtig auch kein Antiepileptikum verordnet.

Wenn die Dinge so liegen, wie Sie sie darstellen, sollten Sie unbedingt mit Rechtsbeistand Widerspruch gegen die Entscheidung des Ordnungsamtes einlegen. Hierbei könnte ein Attest eines Neurologen helfen, der Ihnen bescheinigt , dass nach einem einmaligen Krampfanfall eine Epilepsie nicht gesichert und ein Fahrverbot nicht gerechtfertigt ist.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben, rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Unser Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Vielen Dank ***** ***** Grüße Dr. Schürmann

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