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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 3183
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie
76282548
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Hatte 1 Jahr nach Schlaganfall 2 epilept. Anfälle kurz

Diese Antwort wurde bewertet:

Hatte 1 Jahr nach Schlaganfall 2 epilept. Anfälle kurz hintereinander, wurde auf Keppra-2mal750mg ingestellt,seitdem keinen Anfall mehr, habe bei Keppra starke Nebenwirkungen- ständige Kopfschmerzen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Habe vorher wg. Neuropathie einige Monate Pregabalin ringenomme, wasch relativ gut vertragen hbe,. Waspricht gegen eine Umstellung auf Pregabalin oder Herabdosierung von Keppra(z. B. 2mal 500mg)?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Ich bin 60 J. , Medikation: ASS protect, Keppra, Colestyramin

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Wann war der Schlaganfall, wann waren die epileptischen Anfälle? Von wann bis wann haben Sie Pregabalin in welcher Dosierung genommen?

Ich bitte alle Nachfragen vollständig zu beantworten, da dies für eine qualifizierte Einschätzung Ihres Anliegens unverzichtbar ist. Vielen Dank Dr.Schürmann

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Schlaganfall:August 18, epilept. Anfälle kurz hintereinander am 6.9.19 (seitdem kein Anfall mehr)Pregabalin 2 x 50mg tägl von ca. Februar bis Juni 2019

Danke für Ihre Rückmeldung.

Pregabalin hat keine Zulassung als Einzeltherapeutikum der Epilepsie. Ein Umstieg auf Pregabalin ist daher keine Option. Man könnte aber den behandelnden Neurologen auf die Möglichkeit ansprechen von Keppra auf das gut verträgliche Lamotrigin überzugehen. Gegen eine Dosisverringerung von Keppra spricht , dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Anfalls ansteigen würde.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, dürfen Sie diese hier gerne ohne weitere Kosten stellen. Sollte ich mit meiner Antwort Ihre Frage bereits zufriedenstellend beantwortet haben, bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung (3-5 Sterne ganz oben, rechts auf dieser Seite anklicken), denn nur mit einer positiven Bewertung bekomme ich das Honorar für meine Arbeit und diese Antwort. Unser Dialog kann auch nach der Bewertung fortgeführt werden. Vielen Dank und beste Grüße Dr. Schürmann

Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Angeblich soll aber keppra verträglicher sein als Lamotrigin. Was sind Ihre Erfahrungen und wann sollte ggf. übr eine Dosisreduzierung von Keppra gesprochen werden?

Danke für Ihre positive Bewertung.

Nach meiner persönlichen Erfahrung ist Lamotrigin, abgesehen von der Anfangsphase in der Hautprobleme auftreten können das derzeit verträglichste Mittel. Für Keppra, gegeben in der aktuellen Dosierung spricht natürlich sehr stark die Anfallsfreiheit. Da eine antiepileptische Therapie in der Regel eine langfristige Therapie darstellt, gewinnt die Frage der Verträglichkeit besondere Bedeutung. Eine sehr individuelle Entscheidung in der persönliche Präferenzen eine grosse Rolle spielen. Für denjenigen, für den die Anfallsfreiheit die oberste Priorität hat, werden Verträglichkeitsprobleme nicht an oberster Stelle stehen. Ich persönlich würde zu Lamotrigin tendieren. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Neurologen.