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Alexander Franz
Alexander Franz,
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 142
Erfahrung:  Inhaber at HNO-Praxis Franz
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Alexander Franz ist jetzt online.

Ich hatte 2016 links einen Keilbeinabszeß, der sich spontan

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich hatte 2016 links einen Keilbeinabszeß, der sich spontan eröffnete, seitdem habe ich Schmerzen auf dem Kopf, man braucht nur die Haare leicht zu berühren, schon habe ich Schmerzen. Damals musste ich 3 Monate Doxy 100 nehmen, da hatte ich dann ca 3/4 Jahr Ruhe. Im Februar diesen Jahres hatte ich eine NNHentzündung, seitdem links Eiter in der Nase, ließ sich schlecht abschnupfen. Nun habe ich wieder einen leichten Schnupfen, und alles blüht auf. Zudem habe ich beim Schlucken ein Knacken im Ohr, gelegentlich beim Gähnen einen starken stechenden Schmerz im li Ohr. Ich habe eine Nasenscheidewandverformung nach links. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, dass ich 2015 einen Knochenaufbau links mit Sinuslift hatte. Ich habe mehrfach von dem Chirurgen Antibiotika bekommen, er ist sich aber sicher, dass die NNH Entzündungen nichts mit dem Eingriff zu tun haben. Ich mir allerdings nicht. Ich habe seit dem Eingriff immer wieder folgende NNHentzündungen. Im Moment nehme ich Sinupret complex, Momegalen NS und zur Nacht Nasivin, damit ist der klopfende Schmerz in der Kieferhöhle wieder besser, die Nase insgesamt freier, mir läuft der Eiter im Rachen runter. Was kann ich auf Dauer machen, und warum tut es auf dem Kopf weh? Lg Gruß Alexandra G.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 47 Jahre alt, weiblich, Dolo Visano, Novamin, Amitryptillin, Escitolpram, chronischer Schmerzpatient Rücken
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Ich glaube nicht...

Liebe Ratsuchende,

ich bin Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und möchte Ihnen gerne bei Ihrer Beschwerde weiterhelfen.

Gibt es eine aktuelle Bildgebung? CT oder MRT?

Liebe Grüße,

A. Franz, FA für HNO

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Können Sie mir einen Tipp geben?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja, damals habe ich ein MRT gekriegt, darin eine Verengung zu sehen, und eine Reaktion bei dem Implantat. Der HNO meinte aber, ich hätte nur die Möglichkeit meine Beschwerden zu akzeptieren oder das Implantat raus nehmen zu lassen, was eine vermutlich nicht vollständig ausheilende Wunde hinterlassen würde.

Ein Abszess im Bereich des Keilbeins wird üblicherweise operativ versorgt, da er sich aufgrund der Lage häufig „abkapselt“. Ich frage mich deshalb, warum die anatomischen Engstellen, die mit Sicherheit ihren Beitrag zu den immer wiederkehrenden Entzündungen leisten, nicht operativ angeht und diese beseitigt.

Man würde die Nasenscheidewand begradigen und den NNHs eine bessere Belüftung ermöglichen.

Ob darunter die Kopfschmerzen und auch das Knacken in den Ohren komplett weg sein werden, wird man Ihnen nicht versprechen können. Aber man hätte dadurch die optimalen Voraussetzungen geschaffen, auch ohne das Implantat zu entfernen.

Das Knacken in den Ohren entsteht im übrigen dadurch, wenn Luft durch die Verbindung zwischen Nasenrachen und Mittelohr (Eustachsche Röhre) gedrückt wird. Sind Probleme in der Nase vorhanden (ob akut durch einen Schnupfen oder dauerhaft durch eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung), wirkt sich das in aller Regel auch auf die Ohren aus.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Mir ist damals spontan beim nach vorne beugen Eiter im Strahl aus der Nase gelaufen, vorher hatte es im Gaumen links geknackt du geknirscht, mir ging es insgesamt nicht gut, Fieber etc. Der HNO meinte, dass es ein Keilbeinabszeß gewesen sei. Von OP hat er nichts gesagt, auch nichts von einer Begradigung. Von außen ist meine N
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ase gerade. Er meinet ich müsse das aushalten. Ehrlich gesagt bin ich seitdem nicht mehr bei einem HNO gewesen. Ich habe mir selbst geholfen, so gutes geht. Ich habe etwas von einer Aufdehnung gelesen. Der OP stehe ich eher skeptisch gegenüber.

Medikamentös sind Sie gut versorgt. Insbesondere das cortisonhaltige Nasenspray ist für den Langzeitgebrauch geeignet, das abschwellende Nasenspray hingegen nicht.

Ich würde an Ihrer Stelle ein aktuelles CT der Nasennebenhöhlen anfertigen lassen und je nach Befund eine operative Sanierung in Erwägung ziehen.

Ein NNH-Eingriff gehört zu den Standardeingriffen im HNO-Bereich und wird mehrmals täglich durchgeführt. Schonend gemacht ist ein Klinkaufenthalt von nicht mehr als 2-3 Tagen notwendig.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Würde denn das Dehnen nicht auch reichen? Ich habe bis jetzt eher gehört, dass nach so einem Eingriff die Beschwerden gar nicht besser bzw. schlimmer geworden sind, ich weiß von einem Freund, dass er 4 x operiert werden musste, bis er keine Beschwerden mehr hatte. Das schreckt mich dann eher ab. Dann werde ich mir hier vor Ort wohl doch nochmal einen HNO suchen müssen. Nach dem letzten war ich ehrlich gesagt bedient, hatte das Gefühl, dass der meine Beschwerden nicht für voll nimmt.

Es gibt Befunde, bei denen es immer wieder zu Polypenbildung kommt. Diese Menschen müssen in der Tat häufiger operiert werden.

Das würde ein aktuelles CT zeigen, ob das bei Ihnen der Fall ist.

Dehnen ist keine geeignete Option. Es sollte schon entsprechend nachhaltig gemacht werden, damit mit einer OP Ruhe in den Bereich kommt.

Alexander Franz und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Guten Morgen, vielen Dank für Ihre Beratung :o) Ich werde mir dann mal einen Termin beim HNO holen, um ein CT zu veranlassen, in der Hoffnung, das dieser meine Beschwerden nicht so abtut. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Das klingt nach einem guten Vorhaben. Gerne dürfen Sie mich über den weiteren Verlauf informieren.

Alles Gute