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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 30144
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Ein Patient 90 Jahre gute AZ, hat ein 9mm großes

Diese Antwort wurde bewertet:

ein Patient 90 Jahre gute AZ, hat ein 9mm großes Subduralhämatom welches sich in 4 Monaten auf 8 mm reduziert hat.
Ein Vorhofflimmern mit erhöhter Thromoemboliegefahr wird aufgrund des SDH nicht mit Antikoagulantien abgeschirmt.
Nun hat der Patient, mein Schwiegervater, ca alle 4 Wochen einen Schlaganfall.
Was halten Sie von einer Trepanation mit Absaugung des Infiltrats (Hämatom oder Hygrom) ggf Drainage, um nach einem unbestimmten Intervall wieder Antikoagulantien geben zu können?
Da der jetzige Schlaganfall bereits mit Sprachstörungen und Armlähmungen einhergeht und weitere Lebensqualität bedrohende Folgen drohen, gilt es hier in diesem therapeutischen Dialemma nach ultima ratio abzuwägen.

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Fachärztin mit 30 Jahren internistischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute, da es einen besseren Lösungsweg gibt.

Darf ich zunächst aber erfahren, warum Sie meine letzte Beratung bzgl. der Leiste Ihres Sohnes (Juni 17) nicht mit einer positiven Bewertung gedankt haben?

Ein organisiertes, also fibrinös durchbautes Hämatom kann man nicht einfach absaugen, da es sich fest mit der Umgebung verbacken hat. Es bliebe neurochirurgisch daher nur, einen Teil der Schädeldecke zu entfernen und das Hämatom chirurgisch auszuräumen. Das würde ich nicht tun wollen.

Eine sehr viel elegantere Methode wäre es, einen Occluder ins Herzohr einzusetzen: https://www.vorhofflimmern.de/content/schlaganfallvorbeugung-mit-neuem-verfahren. Falls dieser Eingriff möglich wäre (die Adern müssen dazu geeignet sein), würde die Entstehung vom Thromben im Herzohr und somit die Entwicklung von Schlaganfällen mit gutem Erfolg unterbunden.

Dr. Gehring und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Liebe Kollegin,
vielen Dank für ihre schnelle Antwort und die gute Idee mit dem Obturator.
Er müsste nach dem Eingriff wenn ich es richtig verstanden habe über ca 6 Monate Antikoagulantien bekommen.
Nun könnte man die Antikoagulantientherapie zunächst ohne Eingriff starten. Was würden Sie von Pradaxa halten welches ein niedrigeres Blutungsrisiko als Marcumar in der niedrigen Dosierung aufweist und für das als einziges NOAK ein Antidot zur Verfügung steht. Angesichts des Alters von 91 Jahren wäre dies mit weniger Aufwand eine Alternative?Verzeihen Sie bitte die Bewertung die damals im Trubel untergegangen ist. Mein Sohn hatte eine Tapp OP, seine Beschwerden haben sich ohne Eingriff glücklicherweise um ca 90% gebessert.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Gerne

Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort, ich bin auf dem Weg in den Urlaub. Ich würde immer ein NOAK vorziehen, und in diesem Falle tatsächlich aus genanntem Grund Pradaxa.