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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 30144
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Welcher Neurologe behandelt meine Spinalkanalstenose durch

Diese Antwort wurde bewertet:

Welcher Neurologe behandelt meine Spinalkanalstenose durch Infiltration mit z.B. Triamzinolon und Bupivacain? Leider kenne ich bisher nur einen behandelnden Arzt, der aber leider keine Kassenzulassung hat.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: Fast 76 Jahre alt, männlich, Diabetes II, spritze Insulin, nehme blutdrucksenkende MIttel und täglich Ibuprofen zur Schmerzlinderung.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Neurologe wissen sollte?
Customer: Bisherige Therapien: Massagen, Kryotherapie, brachten keine wesentliche Verbesserung. Operation soll vermieden werden. Die o.a. Spritzen scheinen zu wirken.

Guten Tag,

Ich bin Dr. Gehring, Fachärztin mit 33 Jahren medizinischer und schmerztherapeutischer Erfahrung. Gerne berate ich Sie heute.

Diese Spritzen könne nur äußerst vorübergehend wirken: Triamcinolon ist ein Kortison, das abschwillt (und darum kurz zu Beschwerdebesserung führt), Bupivacain ein kurz wirksames Betäubungsmittel. Nach ein paar Tagen lässt die Wirkung aber schon wieder nach, und es wäre natürlich Irrwitz, über Jahre allwöchentlich (oder auch in etwas größeren Abständen) Kortison zu applizieren! Das würde die Nebennieren und Bauchspeicheldrüsen gesunder Menschen schon deutlich belasten, Sie als Diabetikerin würden den Zucker d***** *****m noch in den Griff bekommen (oder nur unter Inkaufnahme deutlicher Gewichtszunahme).

Weil die Nebenwirkungen für eine Kurzzeitbesserung viel zu gravierend sind, werden Sie keinen finden, der Sie so behandelt! Natürlich können auch Massagen oder Kryotherapien nicht helfen: Schließlich ist der Spinalkanal zu eng, was ein rein mechanisches Problem darstellt, und daran ändern natürlich auch solche Verfahren nichts.

Darum ist es eine rein persönliche Entscheidung, ob man die Schmerzen erträgt und sich nur so weit belastet, wie es zumutbar ist (wenn Sie stehen bleiben, sollten die Schmerzen ja sofort nachlassen), oder ob doch eine OP die sinnvollere Alternative ist. Diese Spritzen sind es jedenfalls nicht, zumal jede Spritze eine Narbe hinterlässt, was auf Dauer die Enge durch das Narbengewebe noch verschlimmert.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen, denn nur dann erhalte ich einen Teil Ihres angezahlten Honorars für meine Hilfe. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste!

Dr. Gehring und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.