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Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2708
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie
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Dr.Schürmann ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter, 88 Jahre alt, hat seit etwa 10Jahren

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, meine Mutter, 88 Jahre alt, hat seit etwa 10Jahren die Diagnose Parkinson. Die Medikation besteht derzeit lediglich nur aus 6 Tabletten Madopar bzw. Levodopa pro Tag, da alles andere wie Agonisten oder Hemmer zu viele Nebenwirkungen für sie hat. Meine Frage: wieviel Madopar kann ich ihr pro Tag maximal geben? Ich pflege sie zu Hause und meiner Meinung nach bräuchte sie mindestens zur Nacht eine Tablette mehr. Ihr Neurologe sagt maximal 6, in den Packungsbeilagen steht max 8. Was ist richtig? Ich weiß, soviel wie nötig und sowenig wie möglich und dass irgendwann die Maximalanzahl erreicht ist und was dann? Ich möchte sie auch nicht mehr ins Krankenhaus zur Einstellung bringen, es sei denn, es ist unausweichlich. Vielen Dank für eine Antwort.

Guten Abend.

Die Maximaldosis von L-Dopa plus Benserazid 200/25 mg beträgt pro Tag 800 mg L-Dopa, also 8 Tabletten täglich. Möglicherweise veranlassten bisher aufgetretene Therapieprobleme den behandelnden Neurologen die Obergrenze auf 6 Tabletten täglich festzusetzen. Grundsätzlich gilt: soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Gleichzeitig ist L-Dopa bei Parkinsonpatienten des Alter Ihrer Mutter die erste Wahl. Manchmal kann die Wirksamkeit und Verträglichkeit durch die gleichzeitige Gabe von Komtess 200 optimiert werden. Bitte erhöhen Sie die Madopardosis nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Neurologen. Er hat sicher gute Gründe für die Obergrenze von 6 Tabletten täglich.

Wenn Sie zu meiner Antwort noch Rückfragen haben, dann dürfen Sie die hier gern kostenlos stellen. Andernfalls bitte ich Sie höflichst um eine positive Bewertung. Freundlichst Ihr Dr.Schürmann

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