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A Stein
A Stein, Facharzt für Neurologie
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 278
Erfahrung:  Angestellter Arzt
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A Stein ist jetzt online.

Hallo! Kann ein Hämatom nach einer Wirbelsäulenoperation die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!Kann ein Hämatom nach einer Wirbelsäulenoperation die peripheren Nerven schädigen?
In meiner Mrt nach der Op stand dort im Bericht, ein großes Hämatom, welches die oder den Nerv komprimiert. Eine Punktion wurde nie in Erwägung gezogen, obwohl ich 4 Tage nach der Bandscheibenoperation starke Schmerzen bekam. Das Brennen der Haut von beiden Beinen mit schlaffen rechten Fuß.
Oder kann hier eine vorherige versteckte Polyneuropathie z.B. durch Diabetis Typ2 erst richtig ausbrechen.
Nervenmessungen zeigten hier nie auffällige Ergebnisse, leider. Vier Jahre später erst durch eine Hautbiobsie eine erhebliche Small fibre Neuropathie.
Oder nach der alten Bandscheibenentfernung bei hochgradiger Foramenstenose und Black Disc wurden im Anschluss durch meine ersten Gehversuche und aufrechtes Sitzen physisch beide Ausgangsnerven durch ein Wurzelkompressionssyndrom geschädigt. Da ja nun sich die Wirbelsäulenstatik verändert.M.f.GKatrin Menken

Guten Tag ,sehr geehrte Kundin/sehr geehrter Kunde von Justanswer!

Ich freue mich, Ihnen hier beratend zur Seite stehen zu dürfen!

Ein wenig rätselhaft erscheint mir jedoch die Aussage ,dass ein Hämstom nach einer Bandscheibenoperation auf einen peripheren Nerven drücken sollte.

Denn zentral des Spinalkanals verläuft das Rückenmark, dem sich seitlich die Nervenwurzeln anschließen.

Noch weiter seitlich gehen die Strange in die peripheren Nerven über!

Irgendwie kommt mir diese Aussage schon von den anatomischen Lageverhältnissen etwas spanisch vor!

Daher würde ich sehr gerne darum bitten,den Bericht einzuscannen und mir hier per Anhang zukommen zu lassen!

Vielleicht gelingt es mir dann,die Lage bei Ihnen besser verstehen zu können!

Vielen Dank ***** *****!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** *****
Leider ist mein Scanner kaputt, deshalb hoffe ich, dass es auch für sie so lesbar ist. Dies sind die ersten beiden Mrt's, die nach der Op 2014 gemacht wurden. Ich muss entschuldigen, dass ich gestern eine falsche Aussage über ein Hämatom in den peripheren Abgängen geschrieben habe, dass hatte ich wohl mal falsch aufgefasst.
Man konnte anhand einer Hautbiobsie feststellen, dass ich eine Small fibre Neuropathie habe, aber das konnte man anhand der Mrt als peripheren Nervenschaden dann wohl in diesen Mrt's nicht erkennen. Keine Ahnung, ob hier die Bildeinstellung für richtig war?
Ich begreife nicht, warum mich nur eine Bandscheibenoperation mich zum Pflegefall gemacht hat und das mir nie jemand so richtig sagen konnte, wo die Ursache liegt. Gefühlt bin ich von meinen Schmerzen her, jeden Tag ein Notfall, ohne einer zu sein.
Die Bandscheibe hier , die selbst nachträglich noch eine Neuritis verursacht, spielte für den damaligen Operateur keine Rolle. Seine Antwort war, er hätte den Nerv freigelegt.
Ob das Narbengewebe um die L5/S1 Wurzel dabei eine Rolle spielt, konnte mir bisher auch niemand so richtig beantworten.
Es gibt aber Patienten, die das bei sich wissen, dass es das Narbengewebe ist.Mit freundlichen Grüßen!
Katrin Menken

Guten Tag ein weiteres Mal!

Vielen Dank für die Zusendung der MRT Befunde,diese sind recht aufschlussreich für mich!

Doch zuvor Kommentare zur "small Fiber Neuropathie" sowie zu dem Narbengewebe nach der Operation:

Die "small Fiber Neuropathie" lässt sich in der Tat nur in einer Biopsie nachweisen ( und genau so ist es ja auch bei Ihnen geschehen.)!

Heutzutage ist die Auflösung der MRT Bilder zwar schon ziemlich gut, für kleine Nervenfasern jedoch (noch) nicht gut genug!

Daher konnte in der MRT diesbezüglich auch nichts gesehen werden!

Die Beurteilung der Radiologen bezüglich des postoperativen Narbengewebes lautet: alles sichtbare läge im Rahmen des Üblichen nach einer Bandscheiben/Laminektomie Operation!

Zwar bescheinigen Ihren hier die Radiologen ,dass bei Ihnen im Normalbereich nach einer Bandscheiben .OP und einer Wirbelkörperbogenabtragung.

Jedoch konnte im Kontrolle MRT ein weiterer Bandscheibenvorfall LWK 4/5 nachgewiesen werden !

Ist Ihnen dies so bewusst?

Hat dies bisher irgendwelche therapeutische Konsequenzen zur Folge gehabt? Falls nicht ,so waeren hier Ansatzpunkte zur Linderung Ihrer Beschwerden gegeben!

Ich hoffe,du konnte Ihnen Ihre Frage hiermit beantworten!

Falls Sie noch Rückfragen an mich haben sollten,so stehe ich Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung!

Wenn dem nicht so ist,wuerde ich mich über eine positive Bewertung meiner Antwort sehr freuen! Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

A Stein und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja das war bewusst mit dem Vorfall L4/L5. Diesen hat man dann auch 4 Jahre später, im letzten Jahr dekomprimiert. Gebracht hat mir die Op aber nichts. Ich wurde sogar auf 2 Wirbeletagen versteift und man hat die Stenosen mit Entfernung der Knochen von L4 bis S1 weggefräst.
Meines Erachtens sind meine Schmerzen für eine Small fibre Neuropathie zu stark. Ob andere deshalb auch nicht lange gehen, oder stehen können, keine Ahnung. Ich brauche einen Rolli und mein Partner räumt alles hinter mir her und schmeißt den Haushalt. Ich schaffe nicht einmal die Wege mit dem Bus und zu Fuß zur Physio. Hier arbeitet auch keiner in meiner Nähe ambulant. Das Merkzeichen G wurde mir noch nicht zugesprochen. Also verkümmere ich hier auf der Couch.
Die neurologischen Messungen waren nie auffällig, erst dreieinhalb Jahre später. Und das vermutlich auch nur, weil mir ein ambulanter Neurologe L5/S1 Schaden in einen Bericht geschrieben hat, obwohl er mir sagte, es ist nach messergebnissen nichts auffällig, aber egal, ich schreibe es trotzdem mal auf.
Ich traue diesen Geräten oder dieser Diagnostik nicht ganz. Wenn ich meine Füße auf und ab bewege, schmerzen die noch dazu.
Evt.haben sie noch eine Idee, welche Schmerzklinik gut ist, wo man sich so unklare Spezialfälle interdisziplinär in Deutschland anschaut?
Sie haben mir weiterhelfen können und ich bedanke ***** *****ür.M.f.G

Gern geschehen!

Und vielen Dank für die freundliche Bewertung!

Das Gefühl,dass das Ausmaß Ihrer Beschwerden sich nicht schlüssig mit einer "small fiber Neuropathie" erklären lässt,teile ich mit Ihnen! ( Zudem sehe ich auch Ihre unauffälligen Nervenleitgeschwindigkeiten als erstaunlich an.)

Da ich ja nun weiss,dass im vorherigen Jahr eine weitere OP erfolgt ist (ohne bedeutsame Verbesserung Ihrer Beschwerden) wird mir Ihr jetziger Zustand mehr und mehr zu einem Rätsel!

Ich wünsche Ihnen die Kraft,dass Sie den Weg zur Physiotherapie bewältigen können,denn diese halte ich bei Ihnen für sehr wichtig!

Was Ihre Anfrage an eine interdisziplinäre Schmerz/Neurologie --Klinik betrifft,so muss ich gestehen,dass meine Patienten in der Regel schmerztherapeutisch sehr gut durch die Schmerzambulanz hier bei mir vor Ort mitversorgt werden.(...und daher die Frage nach einer neurologisch/schmerztherapeutischen Spezialklinik bei mir noch gar nicht aufgenommen ist.)

Jedoch kann ich Ihnen gerne die Information weitergeben, dass "harte Nüsse" gute Erfahrungen in den Universitätskliniken der Städte: Heidelberg, Münster, München und Hamburg gemacht haben.

Da allerdings keine dieser Städte bei Ihnen um die Ecke liegt,weiss ich nicht,ob diese Empfehlungen für Sie nützlich sein könnten!

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich wohne bei Hamburg.
Dann würde evt.die Uniklinik in Frage kommen.
Ich hatte in den fast 5 Schmerzjahren schon vieles an Medikation durch.
Das Pregabalin wirkt nur gering, Gababentin fast garnicht. Ibuprofen nicht, und Novamin auch kaum. Da helfen ein wenig Tramal, Oxycodon, Targin oder andere Opiate.
Aber alles nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Spritzen wie Prt, Epidurale Spritze und Facettengelenksspritze halfen mir auch nicht. Dafür aber Kortisontabletten, die ich zweimal als Stoßtherapie bekam.
Das muss doch eine Bedeutung haben, oder nicht?Münster wäre evt.noch eine Option.Danke

Na das freut mich doch zu lesen ,dass die Uniklinik Hamburg und eventuell sogar Münster für Sie in Frage kommen!

Sicherlich werden die dortigen Experten Möglichkeiten zur Optimierung Ihrer Schmerzmedikation sehen!

Beim lesen der Liste Ihrer bisherigen Medikation vermisse ich jedoch ein Präparat,dessen Verordnung ich als sehr sinnvoll erachte:

Amitiriptylin!

Dies ist ein altbewährtes Antidepressivum mit einer zusätzlichen Wirkkomponente,die Ihnen neben der stimmungsaufhellenden Wirkung sehr zugute kommen könnte:

Es beeinflusst Ihre Schmerzwahrnehmung günstig!

Der Schmerz wird zwar noch als vorhanden beschrieben,jedoch als weit weniger störend empfunden als vor Beginn der Amitriptylin Einnehme!

Diese Empfehlung möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben!

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank ***** ***** schönen Abend noch

Gern geschehen!

Ihnen auch und auf Wiedersehen!

Mit freundlichen Grüßen

A.Stein