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Walter Schuermann
Walter Schuermann, Dr.med.
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 2134
Erfahrung:  Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, 22 Jahre in eigener Praxis niedergelassen mit Tätigkeitsschwerpunkt Neurologie
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Walter Schuermann ist jetzt online.

Hallo, ich habe in früheren alter Krampfanfälle gehabt.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe in früheren alter Krampfanfälle gehabt. Diese Krampfanfälle haben circa 90 sek bis zu 7 min angedauert. In jüngeren alter habe ich langzeit EEGS gemacht und MRT alles war im "bester Ordnung". Die Krampfanfälle waren jede 2-3 jahren aufgetreten.
Meine Mutter entschied sich gegen antiepileptika aufgrund der Nebenwirkungen und aufgrund dass es keine Arzt gab der sagen konnte welcher Art von Epilepsie ich habe.
Nun, bin ich 27 jahre alt und mein letzeter Anfall war vor ca 2 jahren jedoch in den letzten 4 wochen habe ich komisches kribbeln im Kopf und taubheitsgefühl in der Rechten Gesichts-Halshäfte. Genau wie heute haben die taubheitsgefühle circa 3 min angedauert.
Der letzte EEG war letzte Woche und ich habe die Ärzte gefragt ob es eine Mögliochkeit gäbe eine OP durchzuführen da Sie mir Lamotrigin Therpaie vorgeschlagen haben.
Der Neurologe hat gesagt er kann mir nicht sagen welcher Art von Epilepsie es sein kann aber nicht desto trotz Antiepileptika verschreiben?
Ich bin kein Arzt ich bin auch grün in diesem Bereich aber mir wäre lieber eine OP als wenn ich Medikamente einnehme und ein Anfall kommt wieder... . Ich versuche mir Professionele Hilfe zu kommen da an der UNI Klinik in KÖln ich mehr erwartet habe als nur ein EEG.
Wie gesagt ich wenig Ahnung ich bitte Sie um tipps Ihre Meinung und Ihre Hilfe.
Ich hatte fokale Anfälle damals gehabt und auch Grand mal Anfälle es wurde jedenfalls so damal svon der Ärzten "diagnostiziert" kann eine Epilspie vorliegen ohne das MRT/CT und EEG sieht? Für mich ist das komisch ich will es nicht verschlimmern.

Guten Abend,

um das ganz klar zu sagen: Ja, es kann eine Epilepsie vorliegen, ohne, dass man im EEG oder MRT etwas sieht. Die Diagnose wird über die Schilderung der Symptome (meist durch Angehörige/Beobachter) gestellt. Bei einem erstmaligen Anfall erfolgt in der Regel keine Therapie, ab dem zweiten Anfall wird meistens eine Therapie begonnen. Dies übrigens unabhängig vom EEG Befund, da dieser häufig zwischen den Anfällen normal ist.Während des Anfalls ist das EEG auffällig und beweisend, aber da wird ja in der Regel nicht gerade abgeleitet und eine Provokation eines Anfalls im EEG Labor ist auch keine Lösung.Ein Zwischending ist das EEG unter verstärkter Atmung, da man hier auffällige EEG Veränderungen provozieren kann. Ein Langzeit EEG ist eine weitere Möglichkeit.

Epilepsiechirurgie kommt nur in "verzweifelten " Fällen zum Einsatz, also wenn es z.B. trotz maximaler medikamentöser Therapie tgl. zu zahlreichen Anfällen kommt. Das ist also keine Option für Sie.

Da Sie in Ihrem Leben schon deutlich mehr als 2 Krampfanfälle hatten wird man ganz klar eine antiepileptische Therapie empfehlen, ganz besonders dann, wenn es sich nicht um provozierte Anfälle (z.B. Schlaf- oder Alkoholentug) gehandelt hatte.

Man muss sich aufgrund der Symptomatik natürlich schon sicher sein, dass Überhaupt eine Epilepsie vorliegt. Dies scheint bei Ihnen gegeben sein.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden. Vielen Dank ***** ***** Gute! Ihr Dr.Schürmann

Walter Schuermann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.