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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 26324
Erfahrung:  Ausbildung spezielle Schmerztherapie, 21 Jahre Betreuung neurol. erkrankter Patienten
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag wurde bei mir eine Temporallappen Epilepsie

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
Im August wurde bei mir eine Temporallappen Epilepsie diagnostiziert. Jedoch wurde in all meinen EEGs nur einmal ein kleiner Funke gesehen, welcher darauf hingewiesen hat. Anstonsten wurde meine Diagnose aus meinen Erzählungen der Deja vus gestellt.
Meine erste Ärztin meinte, dass ich nach drei anfallsfreien wieder ohne Probleme Autofahren dürfe. Ich wurde dann zu einem anderen Arzt überwiesen und der meinte ich habe Bewusstheitsstörungen, welche ich nicht habe, und ich ein Jahr nicht hinters Steuer dürfe. Ich bin bei einem „Anfall“ ganz da und keiner merkt mir etwas an. Meine drite Ärztin meine, dass ich wahrscheinlich keine Epilepsie habe, nur erklärte mir nur sachlich, dass bei diesen Bewusstheitsstörungen 1 jahr nicht gefahren werden darf, die habe ich aber nicht.
Nun meine Frage, ich hane seit vier Monaten keine „Anfälle“ mehr erlitten und fühle mich sehr gut.
Darf ich nun wieder Autofahren? Seit dem August 17 fahre ich nicht mehr, weil ich nicht weiss, was Sache ist.
Vielen Dank ***** ***** Antwort. Ich weiss, das diese Frage mit den rechtlichen Vorschriften beantwortet werden kann.
Liebe Grüsse
Sarah

Guten Tag,

Es geht nicht allein darum, dass man Ihnen nichts anmerken darf, sondern darum,dass man eben nicht "ganz da" ist, weil sich die Wahrnehmung verzerren kann. Das ist es, was man mit Bewusstseinsstörungen meinte. Es reicht ja, während eines Anfalls, oder schon davor während einer Aura, nicht ganz fokussiert und konzentriert zu sein, um einen fatalen Unfall zu verursachen (oder jemanden zu überfahren, der zwar schuldhaft in Ihren Weg rennt, aber nicht getötet/verletzt worden wäre, wenn Sie anders reagiert hätten). Dazu kommt, dass die ja nun diagnostizierte Temporallappenepilepsie (ein typischer "Funke" im EEG reicht) leider zu größeren und komplexeren Anfällen führen kann und das teilweise innerhalb der nächsten Jahre auch tut.

Leider dürfen Sie darum noch nicht wieder Auto fahren. Das ist dann wieder erlaubt, wenn Sie seit einem Jahr anfallsfrei sind.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Falls etwas unklar geblieben ist, stehe ich über den Button „Experten antworten" zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits (Anklicken von 3-5 Bewertungssternen ) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen und wünsche Ihnen das Allerbeste!

Sie haben meine Antwort gelesen, meine Hilfe aber noch nicht mit einer freundlichen Bewertung honoriert. Haben Sie noch eine Frage dazu? Dann fragen Sie gern!

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag
Vielen Dank für ihre Antwort.Ich bin mir bewusst, dass bei einer Beeinträchtigung der Bewusstheit oder der Konzentration das Fahrverbot von einem Jahr eingehalten werden muss.Als dieser „Funke“ im EEG gefunde wurde, haben Sie mir gesagt, dass ich diese drei Monate nicht fahren darf. Anschliessend wurde nie mehr was gefunden und der zweite Arzt verwirrte mich mit der Aussage, dass es ein Jahr sein sollte.Die Ärzte sind der Meinung, dass es sich nut um Epilepsie handelt bei mir. Ich hane meinen Führerschein immernoch und in keinen von meinen Neurologischen Berichten steht etwas von meinem Fahrverbot.Wenn ich diese Temporallappenepilepsie habe, wie es mir meine erste Ärztin gesagt hat, dass isch es aber korrekt, dass ich nach diesen drei Monaten wieder fahren darf?Auch wurde das niegens hinterlegt, notiert oder klar gedeutet wie das jetzt bei mir ist.Vielen Dank für eine weitere Antwort.

Diese drei Monate waren eine erste Einschätzung, Ich hatte Sie jetzt aber so verstanden, dass danach noch weitere Anfälle aufgetreten sind? Oder ist das falsch? Und wenn: Welche Symptome haben Sie dabei?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Doch, es sind noch weitere Anfälle aufgetreten, bis die Medikamente richtig eingestellt waren. Im Mai kamen die ersten Anzeichen, im August wurde es erst diagnostiziert da sie sich nicht sicher sind und nach einem Monat nach der Erhöhung der Medikamentendosis kamen wieder welche. Ich musste erst meine Medikamente langsam genügend hochdosiert einnehmen und als ich meine 200mg am Tag hatte, kamen keine solche Anfälle mehr vor. Ebenfalls hatte ich keine Mühe mehr mit Alkohol, Rauchen, grellem Licht oder Sport.

Ja, aber wegen dieser erneuten Anfälle wird man leider von einem Jahr ausgehen müssen.

Das Problem ist: Wenn Sie fahren, und es passiert etwas, sind Sie schon deswegen wahrscheinlich nicht versichert, weil Ihnen die Krankheit bekannt ist und die behandelnden Ärzte sicher eine Notiz in Ihrer Krankenakte haben. Darum schrieb ich Ihnen, dass ein Jahr vergehen sollte.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay, das fragte ich mich auch, ob das notiert ist. Weil ich habe alle Ärztlichen Berichte schriftlich und in keinem ist es formuliert und es steht nichts darüber, weil ich bei drei verschiedenen Ärzten war, die alle etwas anderes gesagt haben.In meinem letzten Bericht steht aber, dass nur en hochgradiger Verdacht auf Epilepsie vorliegt. Das heisst ja, dass es nicht sicher ist bzw. was es ist.Ich fühle mich einfach nicht in guten Händen und ein wenig nicht ernstgenommen von meinen Ärzten, da niemand etwas konkretes sagt kann oder haldelt.Ich werde mich nun in einem langzeit EEG noch untersuchen lassen, um Gewissheit zu haben.In den letzten Monaten bin ich des öfteren Auto gefahren, jedoch nur kurze Strecken.Da in meinen Berichten und Akten nichts vom Fahrverbot steht, ist es ein zu grosses Risiko wieder zu fahren? Es wurde mir nie klar gesagt, da ich in diesen drei Monaten bereits meinen Arzt gewechselt habe. Er zeiget mir ein Buch mit Artikel. Beim einen stand, dass es drei Monate Pause braucht ausser bei kognitiven Störrungen sei es ein Jahr. Diese Störungen habe ich aber nicht.

Das stimmt zwar, aber der EEG Befund wird irgendwo sein. Und da die Sache wegen des Versicherungsschutzes wirklich ernst ist, und wir natürlich auch Notizen in die Patientenakte machen,wenn wir Fahrverbote aussprechen oder empfehlen, (die nicht unbedingt im Brief stehen müssen), wäre ich vorsichtig.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das verstehe ich und ich bin mir au bewusst, dass die Versicherung einen solchen Unfall nicht übernehmen würde. Könnte ich dann auch meinen Führerschein wegbekommen?Der EEG Befund mit dem einen „Funken“ wurde ganz am Anfang gemacht, als ich noch fahren durfte und noch keine Diagnose gestellt wurde.Anschliessend wurde nichts mehr gefunden. Auch bei einem Schlaf EEG nicht und beim MRT auch nicht.Also würden Sie mir sagen, dass ich nicht fahren darf? Oder sind das von Ärtzen nur Empfehlungen? Ich bin momentan darauf angewiesen und weiss nicht was ich tun soll.

Ich sehe es so, dass Sie aus versicherungstechnischen Gründen nicht fahren dürfen, bis Sie ein Jahr anfallsfrei sind. Stellen Sie sich vor, Sie fahren jemanden zum Krüppel, dann stehen Sie mit Millionen in der Pflicht! Ob Sie dann den Führerschein verlieren (gut möglich), ist dann weniger wichtig.

Ich danke ***** *****ür eine freundliche Bewertung meiner ausführlichen Beratung.

Dr. Gehring und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.