So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Schürmann.
Dr.Schürmann
Dr.Schürmann, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Neurologie
Zufriedene Kunden: 1752
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemeinmedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
76282548
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Neurologie hier ein
Dr.Schürmann ist jetzt online.

Ich bin seit Oktober in ärztlicher Behandlung.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit Oktober in ärztlicher Behandlung;

Begonnen hat es damals mit Atemnot, Druck im Brustkorb und an den Rippen hinten. Stechen, Kribbeln wie bei einer Entzündung. Nachdem Herz (EKG), Magen (Spiegelung), Thrombose, Lunge (Röntgen) ausgeschlossen wurde, hat ein Neurologe ein Mrt der BWS angeordnet. Darauf degenerative Veranderungen, Skoliose, Morbus Scheuermann und ein ventral entzündeter Brustwirbel. Dieser wurde mit Kortison und Schmerzmittel behandelt. bluttests in Sachen Rheuma etc war negativ, alles also in bester Ordnung. Nebenbei habe ich mit Krankengymnastik angefangen. Eine Orthopädin hat mir noch die linke Schulter gelöst, weil man beim Training gemerkt hat, das diese blockiert ist. Seither ist die Atemnot weg und auch die starken brennenden Schmerzen im Brustbereich sind fast weg. Seit dem Training schmerzt nun die Lendenwirbelsäule und die Halswirbelsäule (Überbelastung?). Das zeigt sich vor allem in brennenden stechenden Schmerzen die über den Po in beide Oberschenkel sowie vom Hals in beide Arme ziehen. Es sticht und kribbelt abwechsend oben an den Armen oder unten an den Beinen. Dies vor allem im Sitzen oder Stehen. Sobald ich trainiere, mich bewege oder nachts im Bett liege wird das besser oder verschwindet zwischenzeitlich ganz. Auch über den Tag je nach Belastung und Bewegung wirds besser oder eben schlimmer. Ich habe nun Angst, dass der Rücken nicht das Hauptproblem ist, sondern etwas nervliches vorliegt. MS, Polyneuropathie? Die Beschwerden sind zwar seit dem Training aufgetreten, die ursächliche BwS-Symptomatik ist viel besser, aber die „neuen“ Beschwerden halte nun auch schon 4 Wochen an und werden auch wenn ich eine Woche pausiere und mich schone, absolut nicht besser. Macht eine neurologische Untersuchung Sinn? Der Rheumatologe tippt auf Nervenreizung/Überlastung/gesteigerte Durchblutung durch neue Belastung und meint das müsste sich geben. Ich soll abwarten und trainieren. Mir macht das Brennen und Kribbeln aber langsam Angst.

Freundliche Grüsse ******

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ps. Wärme tut mir sehr gut. Ich sitze jeden Abend mit Körnerkissen im Nacken und Wärmeflasche in der LWS da und merke, dass das erleichterung bringt. Kälte vertrage ich gar nicht, da kribbelt es noch mehr.

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Ihre neuen Beschwerden kommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der HWS und LWS. Dazu passt das Ausbreitungsgebiet der Missempfindungen, die Besserung auf Wärme und die Lageabhängigkeit. Auch die Tatsache, dass Sie bereits eine BWS Problematik hatten spricht für degenerative Veränderungen auch in anderen Abschnitten der Wirbelsäule, die die Symptomatik erklären können.

Ich würde mich an den Orthopäden wenden und um die Einleitung der gleichen Therapie, die Ihnen schon an der BWS so gut geholfen hatte bitten. An eine neurologische Erkrankung denke ich nicht.

Wenn Sie weitere Zusatzinformationen benötigen, stehe ich Ihnen jederzeit ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Ich möchte Sie bitten eine positive Bewertung mit BEWERTUNGSSTERNEN ( 3-5 Sterne) abzugeben, damit meine Bemühungen entlohnt werden.

Vielen Dank ***** ***** Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Herzlichen Dank für die super schnelle Antwort.
Ob nun schlussendlich die Kortisontherapie oder das Training mit für die BWS Besserung ausschlaggebend war, weiss ich nicht. Also würden Sie mir empfehlen, weiterzutrainierwn und den Rücken zu stärken?
Auf Medikamente möchte ich wenn möglich verzichten, hatte damals aber Antirheumatika (ibuprofen) und Muskelrelaxan (Sirdalud) genommen.Ich will einfach nicht noch mehr „kaputt“ machen oder etwas versäumen. Wenn ich mich strecke kribbelt es im gesamten Oberkörper so als würden Nerven gereizt sein.
Es wurde mir gesagt, dass das bei Bandscheibenprotrusionen (bwk 6-7-8) auch gerne vorkommen kann, da diese auf Nerven drücken kann.
Aber dass alles vom Rücken kommt, fällt mir schwer zu glauben.Grüsse
lacrima

Sie können es ja erst einmal mit Physiotherapie versuchen und nur im Fall fehlender Besserung zu Medikamenten greifen. Für mich spricht alles für die Wirbelsäule. Eine eigenständige neurologische Erkrankung wie z.B. MS,Guillain Barre, Neuroborreliose halte ich für so gut wie ausgeschlossen. Eine Vorstellung beim Orthopäden sollte der nächste Schritt sein.

Dr.Schürmann und weitere Experten für Neurologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Dann mache ich so weiter. Mein Rheumatologe ist spezialisiert auf die Wirbelsäule, er will mich erst in 4 Wochen wieder sehen. Wenn es schlimmer wird, werde ich früher reagieren. Denke ein MRT der gesamten Wirbelsäule wird erst dann gemacht, wenn die Schmerzen schlimmer werden oder noch Ausfälle dazu kommen.
Einen schönen Abend.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie wie vorgeschlagen vorgehen. Die MRT Frage wird dann im Verlauf geklärt.

Auch Ihnen einen schönen Abend.