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rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1123
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
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rafozouni ist jetzt online.

Hallo, ich wohne mit meiner Frau und 16 jährigen Tochter im

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich wohne mit meiner Frau und 16 jährigen Tochter im eigenem Haus in Bonn. Wir haben vor 2 Monate eine kleine 28m2 Eigentumswohnung als Altersvorsorge gekauft. Den Mieter der in der Wohnung seit 2008, also seit 13 Jahren wohnt haben wir samt Mietvertrag übernommen. Der Mieter zahlt seit 2008 280,- Euro kalt. Die Miete wurde nie angehoben. Es wohnt dort ein leitender Angestellter eines großen Konzerns in Bonn, der die Wohnung seit 13 Jahren nur ca. 6 x im Monnat benutzt, aber eigentlich mit seiner Familie in Süddeutschland wohnt.Angenommen mein Ziel wäre es die Wohnung zu renovieren und für eine höhere Kaltmiete vermieten zu wollen. Angenommen ich würde Eigenbedarf anmelden und den Mieter ordentlich mit der First von 9 Monaten kündigen wollen.Welche Strategie wäre hier die beste? Ich möchte nicht Gefahr laufen, Schadensersatz zu zahlen. Ich arbeite zur Zeit von 5 Tagen 4 Tage die Woche zu Hause im Home-Office. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Aber wir haben kein eigenes Büro und ich arbeite im Wohnzimmer und der Küche.
Was würden Sie mir empfehlen, wie ich Eigenbedarf am besten anmelde. Wäre Home-Office eine gute Idee und Möglichkeit? Oder hätten Sie eine andere Idee? Und gäbe es eine Frist, wann ich wieder normal vermieten kann. Könnte ich z.B. dann sagen, dass nach 3 Monaten doch wieder nur im Büro arbeite. Das könnte ich dann auch echt machen und das wäre wirklich möglich. Was empfehlen Sie mir? Ich würde hier handwerklich/rechtlich möglichst sauber und bedacht arbeiten wollen.

Sehr geehrter Kunde,

ich melde mich später. Bitte etwas Geduld!

Sehr geehrter Kunde,

also wenn die Miete nie erhöht wurde, würde ich zunächst einmal empfehlen, zu prüfen, auf welchen Betrag die Miete im Zuge einer Anpassung an den Mietspiegel erhöht werden könnte. Dabei ist aber auf jeden Fall die Kappungsgrenze von 20% bzw. 15 % zu beachten.

Eine Eigenbedarfskündigung aus dem genannten Grund ist möglich, doch sollte es dann auch tatsächlich so gelebt werden, dass Sie Home-Office dann von der Wohnung aus machen, da man sich andernfalls ganz schnell dem Verdacht aussetzt, den Eigenbedarf nur vorgetäuscht zu haben. In diesem Fall macht man sich tatsächlich schadensersatzpflichtig.

Eine Frist zur Weitervermietung gibt es nicht. Wenn der Eigenbedarf nach Beendigung des Mietverhältnisses wegfällt, etwa weil Sie nicht mehr im Home-Office arbeiten können oder dürfen, kann wieder vermietet werden.

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben und wäre für eine positive Bewertung (3-5 Sterne anklicken) dankbar, da ich andernfalls für die erfolgte Beratung nicht bezahlt werde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Fozouni

rafozouni und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.