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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 40938
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Bitte nur Herr RA Hüttemann! Unbefugte erhalten 1 x * Guten

Diese Antwort wurde bewertet:

Bitte nur Herr RA Hüttemann! Unbefugte erhalten 1 x *Guten Tag, sehr geehrter Herr Herr RA Hüttemann,Kündigungsfolgeschaden
wenn ein m 5 monate zutrittsverbot erteilt, auch die 2 monate vor der übergabe,
verfängt dann ggf Kündigungsfolgeschadenwas fällt alles darunter
greifen da die 3 jahre oder die 6 monate?danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich werde Ihnen hier zeitnah eine Antwort einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Diejenige Mietvertragspartei, die durch eine von ihr zu vertretende Vertragsverletzung die andere Partei zu einer wirksamen außerordentlichen Kündigung des Mietvertrages veranlasst hat, ist dieser Partei zum Ersatz des hierdurch verursachten Schadens verpflichtet.

Dieser Schaden ist der Kündigungsfolgeschaden.

Die Rechtsgrundlage für einen auf Ersatz des Kündigungsfolgeschadens gerichteten Schadenersatzanspruch ist § 280 Absatz 1 BGB.

Dieser Schadensersatzanspruch unterliegt der dreijährigen Regelverjährung gemäß §§ 195, 199 BGB.

Nicht das Zutrittsverbot als solches begründet also einen Kündigungsfolgeschaden, sondern es sind die durch die fristlose Kündigung bedingten/ausgelösten Schäden ersatzfähig.

Für einen Vermieter, der einen Kündigungsfolgeschaden beansprucht, besteht dieser insbesondere in einem Mietausfall.

Ein Mietausfallschaden entsteht dann, wenn der Vermieter nicht nahtlos einen Nachmieter für die Wohnung finden kann.

Die Beweislast, dass kündigungsbedingt Mietausfall entstanden ist, liegt bei dem Vermieter.

Dieser muss darlegen, dass das Mietobjekt unverzüglich angeboten wurde und kein angemessener Nachmieter gefunden werden konnte, oder - sofern Renovierungsbedarf besteht aufgrund der Nutzung des fristlos gekündigten Mieters - muss er darlegen, dass eine unverzügliche Weitervermietung in dem hinterlassenen Zustand nicht möglich gewesen wäre.

Grundsätzlich können Sie daher einen Kündigungsfolgeschaden geltend machen, wenn die letzt genannten Voraussetzungen erfüllt sein sollten.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.