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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 38394
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend. Ich habe folgendes Anliegen: letzten Freitag

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend. Ich habe folgendes Anliegen: letzten Freitag war ich beim permanent make Up zur nach Nachbehandlung (diese war bei der Erstpigmentierung letztes Jahr im Preis inbegriffen). Aufgrund des Lockdowns würde mein Nachbehandlungstermin abgesagt. Am 1.Okt erhielt ich dieses Jahr auf einmal per Mail (ohne vorherige Absprache) einen Termin zur Nachbehandlung. Diesen nahm ich letzten Freitag wahr...und mir wurde allerdings nach der Behandlung eine Auffrischung über 135 Euro abgerechnet. Der Begriff Auffrischung fiel nie in der Termineinladung ebenso wenig wie der Preis. Wie bekomme ich nun mein Geld zurück? Liege ich damit im Recht, mein Geld wieder zu erlangen? Liebe Grüße Sabine Seiler
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja. Ich hatte seitdem mit der Dame des permanent Makeups Kontakt per Mail, um diesen Vorfall zu klären...dabei Stelle ich mir nun auch die Frage, ob sie überhaupt meine Kontaktdaten einfach anrufen dürfte, da diese Dame nun ein anderes Unternehmen innehat, als das, über welches ich letztes Jahr die Behandlung erhielt. Sie weigert sich, meinen Standpunkt zu verstehen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Wie lautet denn die vertragliche Vereinbarung zur Nachbehandlung im Wortlaut?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
34;Zur Kontrolle Inc. Ggf. Notwendiger Nachbehandlung ist ein im Behandlungspreis bereits enthaltener Termin innerhalb von 3 Monaten verpflichtend vorgesehen und einzuhalten."

Sehr geehrer Ratsuchender,

wenn Sie ursprünglich einen Termin zur Nachbehandlung vereinbart haben, dann durften Sie davon ausgehen, dass Sie bei der Terminsbestimmung auch diese Nachbehandlung erhalten werden. Bei einer Kostenpflicht hätte man Sie ausdrücklich darauf hinweisen müssen.

Ist dieser Hinweis unterblieben, dann ist eine Schadensersatzpflicht nach § 280 BGB die Folge. Der Entstandene Schaden sind dabei die 135 EUR die nicht angefallen wären wenn Sie die versprochene Nachbehandlung erhalten hätten beziehungsweise Sie ordnungsgemäß über die Kostenpflicht informiert worden wären.

Da Sie die Rechnung mit einem Schadensersatzanspruch in gleicher Höhe aufrechnen können, brauchen Sie im Ergebnis die 135 EUR nicht zu bezahlen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen, vielen Dank für diese Antwort.

Gerne!!