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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 37462
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, eines meiner Fensters schließt nicht mehr.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, eines meiner Fensters schließt nicht mehr. Zufällig hab ich am Tag des Auftretens den Haus-Handwerker getroffen und ihn gebeten, sich das einmal anzuschauen. Er kam hoch und stellte fest, dass er nichts machen kann. Er schickte Bilder an die Vermierterin. Ein paar MInuten später habe auch ich die Vermieterin über das Problem in Kenntnis gesetzt.
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Nun befürchte ich, dass sie mir vorwirft, sie nicht umgehend informiert zu haben. Da wir gerade in der Diksussion über eine Mieterhöung sind (diese Diskussion kam just nach der Meldung), diese aber für die Vermieterin wegen fehlender Vergleichbarkeit keine Aussicht auf Erfolg hat, fürchte ih nun, dass sie diese Situation nutzt, um mir wegen unterlassener Meldung zu kündigen. Geht das?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Zunächst nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nein, das geht nicht.

Wenn Sie den Mangel nicht unverzüglich melden, dann kann dies eine Vertragsverletzung darstellen. Eine Kündigung kann diese allerdings noch nicht rechtfertigen. Hierzu hätte Sie der Vermieter zuvor erfolglos abmahnen müssen.

Eine Schadensersatzpflicht Ihrerseits wäre dann denkbar, wenn dem Vermieter allein durch Ihr Unterlassen ein Schaden entstanden wäre. Dies müsste er dann aber beweisen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen herzlichen Dank. Das beruhigt mich sehr.

Gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich hätte noch eine Frage zur Mieterhöhung (ich wohne seit 2002 in der Wohnung)Meine Vermieterin hat folgendes geschrieben:"Mietpreiserhöhung. Sie wissen, dass Sie damals einer Erhöhung nicht zugestimmt haben. Die Wohnungen konnte ich damals nicht vergleichen. Nun sind sämtliche Wohnungen im Vorderhaus mit eigenen Gasthermen ausgestattet und ich kann demzufolge den Vergleich über den qm Preis richten. Lage, Ausstattung und Aufteilung der Räume zudem alles gleich. Ich denke Sie haben schon damit gerechnet….oder wollen wir uns so einigen? Die Mietpreise der anderen sind wesentlich höher. Lassen Sie mich wissen wie Sie darüber denken.Sie wissen ja, dass ich die 15% Mieterhöhung voll ausschöpfen kann da keine Mieterhöhungen seit über drei Jahren vorliegen. Da können Sie von Ihrer Kaltmiete + 15% dazu nehmen. Dies ist rechtlich für mich möglich.Die anderen zahlen 1.600,-€ Kaltmiete und Penthouse noch mehr. Sie haben seid 1.1.2014 keine Mieterhöhung mehr gehabt. Bei Ihnen würde eine Erhöhung von 191,30€ anstehen und damit liegen Sie immer noch weit unter allen anderen."Damals hatten wir der Mieterhöhung nicht zugestimmt, da keine drei vergleichbaren Wohnungen genannt wurden. Auch jetzt gibt es zwei vergleichbare Wohnungen im Haus, die dritte ist eine Penthouse Wohnung, die weitaus größer ist und eine komplett andere Ausstattung hat (Dachterrassen, mehere Bäder etc).Daher ist mein Verständnis, dass auch jetzt keine Mieterhöhung mit der Begründung "Vergleichswohnung" rechtlich gegeben ist.
Ich würde meiner Vermieterin aber auch entgegegen kommen und z.B. einer Erhöhung von 100 EUR zustimmen. Was muss ich aber beachten, dass sie mir nicht daraus einen Strick drehen kann.
Meine Antwort wollte ich wie folgt formulieren:"ich habe mir die Situation bezüglich der Mieterhöhung angeschaut. Die Grundlage müssen drei vergleichbare Wohnungen sein, das Penthouse fällt hierbei ja raus.
Ich bin aber trotzdem bereit, Ihnen entgegenzukommen und schlage einen Betrag von 100 EUR Erhöhung insgesamt (hier noch unter Vorbehalt) vor, sofern alle anderen Parameter bestehen bleiben. Was denken Sie? Wir können auch gerne nochmal telefonieren."Gehe ich damit irgendein Risiko ein?

Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich gehen Sie kein Risiko ein wenn Sie der Vermieterin ein Vergleichsangebot machen. Sie müssen aber beachten, dass wenn Sie die Erhöhung der Vermieterin nicht akzeptieren und die Vermieterin mit Ihrem Angebot nicht einverstanden ist, die Vermieterin in Zugzwang geräte und entscheiden muss ob sie nun klagen woll oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Herr Schiessl, danke für Ihre Rückmeldung. Auf welcher Grundlage könnte sie denn klagen, wenn sie ihre Erhöhung nicht auf den drei nötigen Vergleichswohnungrn basieren lassen kann?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die Wohnungen tatsächlich nicht vergleicgbar sind, dann wird in der Tat eine Klage schwierig

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Danke!

Gerne!