So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 39009
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Es geht um eine ca. 22 Jahre alte hubgarage mit 2

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um eine ca. 22 Jahre alte hubgarage mit 2 Eigentümern. Die Wartungsfirma hat nun festgestellt, dass die Benutzung kritisch ist, da das Gestänge, die Bodenplatten und noch einiges mehr marode und teilweise kurz vorm Durchforsten ist. Seit Wochen versuche ich, mit dem Miteigentümer (der die Garage vermietet hat) in Kontakt zu treten, damit wir das Problem lösen. Er hat von mir auch 2 Kostenvorschläge erhalten,aber er rührt sich nicht. Was für Möglichkeiten habe ich, damit die Garage saniert wird. Ich möchte ungern in Vorleistung treten, da ich sonst garantiert dem Geld hinterherlaufen müsste. Vielen Dank ***** ***** für Ihren Rat. Mit freundlichen Grüßen Elfriede Smakman
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Es ist Teil einer Kleinen Eigentumsanlage aus dem Jahr 1997, wobei der andere Eigentümer die Wohnung mit der Garage ca 2004 erworben hat. Bzw. Die
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Besonderheit dabei ist, dass die Garagen nicht im Teilungsvertrag stehen, so dass der Verwalter tätig werden könnte, sondern Privatbesitz der jeweiligen Eigentümer sind.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind berechtigt, die benannten Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen zu veranlassen und in Auftrag zu geben.

Hierzu benötigen Sie auch nicht die Zustimmung des weiteren Miteigentümers.

Ihre diesbezügliche Rechtsbefugnis folgt aus der gesetzlichen Regelung in § 744 Absatz 2 BGB, die Ihnen bei zwingend erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen eine alleinige Handlungskompetenz zuweist:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__744.html

Sie können zudem von dem anderen Miteigentümer dessen Zustimmung zur Durchführung der Maßnahmen einfordern, und sollte er diese verweigern, so können Sie ihn gerichtlich auf Zustimmungserteilung in Anspruch nehmen und verklagen!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für die Antwort, die ich fast erwartet habe. Es bedeutet, ich muss in Vorlage treten und anschließend Rechtsanwaltkosten und Gerichtskosten zahlen, um mein Geld zurück zu bekommen. Muss der Verklagte dann zumindest meine RA-Kosten und Gerichtskosten zahlen?

Nein, Sie müssen nicht in Vorlage treten! Gemäß § 748 BGB sind die Kosten von Ihnen beiden anteilig aufzubringen.

Sollte er nicht freiwillig zahlen, so hätte er sodann in der Tat etwaige RA- und Gerichtskosten gemäß §§ 286, 280 BGB ebenfalls zu tragen.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.