So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RATraub.
RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 18131
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RATraub ist jetzt online.

Guten Tag, meine Mutter und ich sind vor einem Jahr zur

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, meine Mutter und ich sind vor einem Jahr zur Miete in ein Haus gezogen. Wir haben einige Möbel übernommen gegen eine Zahlung von 3000,00 Euro. Leider haben wir hierzu keinen Vertrag geschlossen und das Geld ist bar geflossen, da es sich um Freunde der Familie handelte. Im Mietvertrag sind unter dem Punkt welche Möbel zum Mietgegenstand gehören keine aufgelistet. Nun haben wir das Mietverhältnis fristgerecht gekündigt und der Vermieter hat einen Anwalt beauftragt mir mitzuteilen, dass alle bei Übergabe des Hauses befindlichen Möbel, bis auf das Wohnzimmer, im Haus verbleiben müssen. Zudem hat er uns die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung nur mit der Bedingung ausgestellt, dass wir ihm ein Schreiben geben, in dem wir diese und die zukünftige Betriebskostenabrechnung anerkennen. Denn im Mietvertrag hatte er die Punkte Grundsteuer und Gebäudeversicherung rausgestrichen und nun doch abgerechnet. Dieses haben wir auch getan, da wir sonst die Wohnungen nicht bekommen hätten. Ist hier der Straftatbestand der Nötigung oder Erpressung erfüllt? Mit freundlichen Grüßen Claudia Drescher
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Des Mietvertrages?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein wenn alles so verständlich war bzw. ist

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Ob letztlich ein strafbares Verhalten gegeben ist (und auch für eine Verurteilung reichen würde), muss die Staatsanwaltschaft bzw. in letzter Instanz das Strafgericht beurteilen.

Gleichwohl kann hier durchaus der Tatbestand der Nötigung (und ggf. auch der Erpressung, Betrug etc.) angenommen werden.

Denn es wird Ihnen mit einem Übel gedroht, wenn Sie eine Handlung nicht vornehmen.

Weiter ist das Verhalten der Gegenseite als rechtswidrig zu beurteilen.

Sie können daher eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizeibehörde unter Schilderung des Sachverhalts stellen.

Die rechtliche Würdigung und Einordnung übernehmen die Behörden.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Traub,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Im ersten Schreiben des RA heißt es wir haben die Einbauküche erworben. Dieses wird im zweiten Schreiben revidiert und nun heißt es wir haben lediglich die Möbel im Wohnzimmer erworben. Es wird auf eine handschriftliche Liste verwiesen, auf der die Möbel die zum Haus gehören aufgelistet sind. Wir haben keine Liste und meine Mutter und ich haben auch nichts unterschrieben und im Mietvertrag stehen wie gesagt auch keine zum Haus gehörigen Mietgegenstände drin. Mein Umzug ist nun schon am 29.06.2021. Würden Sie sagen, dass es in Ordnung ist die Möbel mitzunehmen? Die Schreiben vom Anwalt lauten auch nur Schwarzlose ./. Drescher, Claudia. Meine Mutter wird gar nicht erwähnt. Wir haben aber beide den Mietvertrag unterzeichnet. Ist das nicht auch ein Fehler? Wie sieht es mit der Betriebskostenabrechnung aus, die wir ja unter Zwang anerkennen mussten? Können wir nun noch dagegen vorgehen? Im unterzeichneten Mietvertrag sind die Posten Grundsteuer und Gebäudeversicherung durch den Vermieter gestrichen worden. Weiterhin gibt es eine Anlage "Betriebskostenabrechnung". Hier stehen diese Punkte mit drin, jedoch hat hier keine Partei unterzeichnet, auch die Anlage zum Mietvertrag in Bezug auf die DSGVO ist weder von uns noch vom Vermieter unterzeichnet.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Drescher
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Achso Herr Schwarzlose hat unter Zeugen gesagt, dass in den 3000 Euro alles enthalten ist.... sogar jede Lampe, jede Gardinenstange... da sie es eh nicht mehr brauchen und es sonst auf den Sperrmüll schmeißen würden. Auch habe ich am 03.06.2021 unter Beisein meiner Mutter bei ihm angerufen und mich nochmal vergewissert, dass alles was noch hier war insbesondere die Küche ja mit der Zahlung in unser Eigentum übergegangen ist und er meinte.... "Ja, aber schau bitte, dass wenn du die Küche abbaust es ordentlich hinterlassen wird."