So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an rafozouni.
rafozouni
rafozouni, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 607
Erfahrung:  Fachanwalt für Arbeitsrecht
60461484
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
rafozouni ist jetzt online.

Hallo, mein Mieter hat Schimmel in der Wohnung und den

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Mieter hat Schimmel in der Wohnung und den Mieterschutz eingeschaltet. Vor ca. 5 Jahren wurde die Außenfassade renoviert und isoliert. Nun behauptet Sie, ich hätte sie informieren müssen, dann hätte sie auch anders gelüftet. Dies bestätigt ihr der Mieterschutz. Was kann ich machen??.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Vor ca. 15 Jahren, Die Mieterin will nun die Kündigung durch den Mieterbund innerhalb von 2 Wochen durchsetzen.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Sie will natürlich auch keine Kosten übernehmen.

Sehr geehrter Kunde,

wenn der Vertrag vor 15 Jahren abgeschlossen wurde, also das Mietverhältnis seither besteht, muss der Mieter doch mitbekommen haben, dass die Fassade renoviert wurde (?)

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja das hat sie, da auch gleichzeitig von einer von mir beauftragten Firma neue Fenster im Schlafzimmer eingebaut wurden.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Mieterschutz behauptet, ich hätte sie belehren müssen über entsprechender Belüftung und Möbel stellen nach einem §§.

Vielen Dank für die Info.

Bei einer Schimmelproblematik ist es grundsätzlich so, dass zunächst der Vermieter beweisen muss, dass die Schimmelbildung nicht bauseits bedingt ist. Davon geht Ihr Mieter offensichtlich aus, da er ja letztlich selbst sein Lüftungsverhalten als Grund für die Schimmelbildung angibt.

Seine Behauptung, dass er sein Lüftungsverhalten geändert hätte, halte ich für wenig glaubhaft, denn dann hätte der Schimmel schon früher bzw. nicht erst jetzt auftreten müssen.

Was ist Ihre konkrete Frage? Ob eine Küdnigung mit einer Frist von 2 Wochen, also eine nicht fristgerechte Kündigung wirskam wäre?

Meines Erachtens nicht, da der Mieter zunächst zur Beseitigung des Schimmels auffordern müsste.

HALLO!!! Ich schreibe Ihnen gerade ........

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine Antwort fehlt mir noch

Bitte geben Sie mir doch ein bißchen Zeit zu Tippen!!

Letztlich wird es darauf ankommen, was Sie wollen.

Wenn Sie mit einer Beendigung des Meitverhältnisses einverstanden wären, könnte man einen Aufhebungsvertrag schließen.

Fortsetzung folgt.....

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Entschuldigung bitte, die Mieterin hatte eine Frist gesetzt. Wer ist in der Beweispflicht?

Beweispflicht für was?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mit der kurzfristigen Mietbeendigung bin ich nicht mit einverstanden. Muss ich einen Gutachter bestellen??

Okay....

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Beweispflicht meinte ich wer schuld hat an dem Schimmel

Einen Gutachter müssen Sie jetzt noch nicht beauftragen. Ein mögliches Prozedere sieht wie folgt aus:

- der Mieter kündigt unter Missachtung der Kündigungsfrist, zieht aus und zahlt keine Miete mehr

- Sie verklagen ihn auf die Miete und er beruft sich auf den Schimmel

- dann müssen Sie beweisen, dass der Schimmel nicht bauseitsbedingt ist , also keine Kältebrücken o.ä. vorliegen , dies wird von einem durch das Gericht bestellten Gutachter festgestellt.

Fortsetzung folgt.....

Wenn Sie bereist jetzt , also außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens bereits einen Gutachter bestellen, wäre ein Gutachten kein Beweismittel, sondern nur ein Dokument zur Untermauerung des eigenen Vortrags.

In einem gerichtlichen Verfahren müsste also ein weiteres Gutachten eingeholt werden.

Ein gerichtlich bestelltes Gutachten hingegen ist Beweismittel.

Fortzsetzung folgt....

Wenn das Gutachten dann positiv für Sie ist, müsste der Mieter als Gegenbeweis den Beweis führen, dass nicht sein Verhalten für den Schimmel verantwortlich ist.

Lüftungsverhalten allein ist dabei nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern auch übriges Verhalten wie z.B. Trocknen von Wäsche in der Wohnung.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ist es denn verpflichtend dass der Vermieter dem Mieter über das Lüftungsverhalten informieren oder belehren muss?

Nicht dass es mir bekannt wäre und meines Erachtens auch nur schwer vorstellbar. Man muss ja auch nicht darüber belehren, wie der Mieter die Toilette zu putzen hat.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
OK, vielen Dank für Ihre Mühe.

Gern! Für eine positive Bewertung bzw. Abänderung Ihrer Bewertung wäre ich dankbar!

rafozouni und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank!