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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 1437
Erfahrung:  Berater im Mieterverein Mieter helfen Mieter in München
92866717
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Guten Morgen Herr Huettemann, meine Mieterin hat vor 6

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen Herr Huettemann,meine Mieterin hat vor 6 Wochen eine neue Stellung begonnen.
Sie hat eine Probezeit von 6 Monaten.
Nun ist sie aber " ungewollt" schwanger geworden.
Der Arzt gab ihr aus medizinischen Gründen ein Arbeitsverbot.
Nun hat sie Angst - wegen der Probezeit - entlassen zu werden.
Ich sehe dies aber anders.Sie ist schwanger und kann trotz der Probezeit "NICHT" entlassen werden.
Zudem sie ein Arbeitsverbot bescheinigt bekam - muss die Krankenkasse das Gehalt über-
nehmen, so lange ein Arbeitsverbot besteht.Wie sehen Sie das?LG,Customer

Ein Hutmann ist derzeit nicht online. Mein Name ist RA Hermes aus Unterhaching. Sie sehen dies vollkommen richtig.

Arbeitnehmerinnen, die einen neuen Job antreten und während der vertraglich festgeschriebenen Probezeit schwanger werden, sind durch das Mutterschutzgesetz vor einer Kündigung geschützt – und das bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung. Spätestens ein halbes Jahr nach der Anstellung greift anschließend der gesetzliche Kündigungsschutz. Der Arbeitnehmerin kann folglich nicht mehr ohne Grund gekündigt werden. Das bedeutet: Der eigentliche Erprobungszweck einer Probezeit entfällt und die Probezeit wird faktisch verkürzt: hier auf 6 Wochen. Beantwortet dies Ihre Frage?

Trotz Arbeitsverbot muss das Gehalt weiterbezahlt werden_hier von der Krankenkasse. Dies sollte alles so schnell wie möglich dem Arbeitgeber gemeldet werden.

alva3172015 und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich denke schon.
Die Probezeit verkürzte sich so quasi auf 6 Wochen, die da bereits zum Zuge kam.
Sehe ich es auch richtig, dass die Krankenkasse - solange Arbeitsverbot besteht- das Gehalt an den Arbeitsgeber zahlen muss?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
ich denke schon.
Die Probezeit verkürzte sich so quasi auf 6 Wochen, die da bereits zum Zuge kam.
Ihnen alles Gute!

13 € pro Tag bezahlt die Krankenkasse und den Rest der Arbeitgeber durch Zuschuss, so dass der Arbeitnehmerin keine finanziellen Einbußen entstehen.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Sehr geehrter Herr Alva,
es geht noch einmal um die Kündigung während der Probezeit.
Meine Mieterin bekam heute einen Brief vom Arbeitgeber und sie las mir nur vor, dass die Kündigung rechtens sei.Der Kündigungsgrund "Kündigung innerhalb der Probezeit".. Was heißt das?
Meine Mieterin gab an schwanger zu sein. Ihre Schwangerschaft erfuhr sie am 16.04. 2021 und sie teilte diese am 26.04.2021 den Arbeitgeber mit sowohl auch ein Arbeitsverbot.
Am 26.04. hatte sie, wie schon erwähnt, bei der Objektleiterin und bei der Geschäftsleitung die Schwangerschaft sowohl auch das Arbeitsverbot mit geteilt. Die Geschäftsführung - datiert am 26.04.2021 sprach meiner Mieterin durch "Bote"- am nächsten Tag, also den 27.04.2021 ihre Kündigung aus.
Kündigungsgrund: Kündigung innerhalb der Probezeit!
Selbst wenn diese Firma die Mitteilung nicht am 26.04.2021 "angeblich" nicht erhalten hätte, hätte doch meine Mieterin eine 14 tägige Nachfrist der Firma mitzuteilen, dass sie schwanger ist. Diese Nachfrist hemmt doch eine Kündigung während der Probezeit - oder wie sehen Sie das???
Auch die Kündigung per Bote, hätte doch am 26.04 2021 zugestellt werden müssen und nicht am 27.04.2021
wegen der Wirkung dieser zugestellten Kündigung
Wie sehen Sie das??
Ich bekomme später die Kündigung weil die Mieterin derart sich aufregte und deshalb zu ihren Frauenarzt ging.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!