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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 33632
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Morgen, ich will hoffen Ihnen und Ihrer Familie geht

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen,
ich will hoffen Ihnen und Ihrer Familie geht es gut.Mein zu Betreuender wurde telefonisch von einer Staatsanwältin eingeschüchtert.
Es geht um einen Polizeieinsatz in dem er und sein LG Zeuge sind. Die Polizei hat einen
Passanten verprügelt. Das Opfer wurde allerdings zum Täter erklärt.
Nun muss er als Zeuge in diesem Fall aussagen. Er hat Angst, denn, die Staatsanwältin
drohte ihn mit Sanktionen in Form Widerlegung seiner Angaben bei Strafverfolgung.
Nun hat er nur einen indirekten Zeugen -seinen LG- der aber das Gespräch durch das Telefon mitverfolgte. Er hat Angst, weil er ja nun nicht weiß, wie er sich verhalten soll.
Er muss nun am 30.06.2020 als Zeuge aussagen. Er kann aber doch keine Unwahrheit
aussagen, denn dieser imaginäre Täter würde schuldlos verurteilt werden.
Was raten Sie?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Vielen Dank zunächst der Nachfrage - bei mir ist alles im grünen Bereich, und ich hoffe, es ist bei Ihnen ebenso.

Ich rate Ihnen an, dass Ihr Betreuter und auch dessen LG wahrheitsgemäß Ihre Aussagen machen.

Beide sollten sich von den einschüchternden Drohgebärden der Staatsanwältin nicht unter Druck setzen und verunsichern lassen, sondern die beiden sollten die Ereignisse genauso wiedergeben, wie sie sich an diese im Einzelnen erinnern können.

Das Verhalten der Staatsanwältin ist für micht nicht nachvollziehbar, aber die beiden sollten sich in ihrem Aussageverhalten unter keinen Umständen hiervon beeindrucken lassen.

Das Verfahren befindet sich hier ohnehin nur erst im Bereich der Ermittlungen: Erst wenn die Staatsanwaltschaft nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens genügend Anlass zur Erhebung der Anklage sieht, wird auch Anklage erhoben (§ 170 StPO).

Ob es dann tatsächlich zu einem Prozess kommt, entscheidet das Strafgericht in einem so genannten Zwischenverfahren: Nur wenn das Gericht unter Zugrundelegung der ihm übermittelten Anklageschrift eine spätere Verurteilung des Angeschuldigten für überwiegend wahrscheinlich hält, lässt es die Anklage zur Hauptverhandlung zu, und es kommt zu einem Strafprozess!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank.
Nun liegt noch an, ob der LG sich richtig -oder falsch verhalten hat, denn er war ja auch mit (Hörer) am Telefon.
Hat er sich strafbar gemacht?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Nein, der LG hat sich in keiner Weise strafbar gemacht: Das bloße Mitanhören eines Telefonats begründet keine Strafbarkeit. Strafbar ist allenfalls die Aufzeichnung eines Telefonats ohne Kenntnis/Zustimmung des Gesprächspartners - § 201 StGB.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Nochmals Danke.
Sollte man sich, zur Unterstützung, sich an die Zeugenbetreuungsstelle wenden?

Ja, das ist Ihrem Betreuten und dessen LG in jedem Fall anzuraten!

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Kristian Hüttemann
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