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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag! Da eine Ex-Bekannte meiner Gattin seit 1 Jahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag!Da eine Ex-Bekannte meiner Gattin seit 1 Jahr exzessiven Rufmord betreibt, wurde Mitte April d.J. eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft wg. Verleumdung, übler Nachrede u.dgl. (in einem eingeschriebenen Brief) eingebracht.Ganz klar ist, dass aufgrund der Corona-Situation ebenso die Staatsanwaltschaft, Polizei u.dgl. nur sehr eingeschränkt tätig sein können ... und viele Sachen eben länger dauern.Meine Frage ist, ob es "üblich" ist bzw. die Möglichkeit besteht bezüglich des Fortgangs dieser Strafanzeige nachzufragen ... oder ob diesbezügliche Nachfragen nicht beantwortet werden.Einerseits handelt es sich ja um Offizialdelikte ... andererseits wurde der Strafanzeige das Ersuchen angeschlossen, meine Gattin bei einem Verfahren als Privatbeteiligte anzuschließen.Da bei der Strafanzeige mehrere Zeugen genannt wurden ... und keiner davon bis dato kontaktiert wurde, weiß ich zumindest, das bis jetzt (5 Wochen später) noch nichts passiert ist ... und leider sogar in der Corona-Zeit der Rufmord weiter betrieben wird.DAHER ... gibt es die Möglichkeit einer Nachfrage bzw. ist eine solche auch "üblich" ... und wenn "ja", wie viel Zeit würden SIE den Behörden geben (eben auch in Zeiten wie diesen), bevor Sie nachfragen !?!?Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es wäre völlig legitim, wenn Sie sich bei den Strafverfolgungsbehörden über den Stand der Ermittlungen informieren würden, und zwar auch bereits zum jetzigen Zeitpunkt.

Wenn die Strafanzeige bereits vor fünf Wochen erstattet worden ist, dann sollten die Behörden zumindest erste Ermittlungsansätze verfolgen, und dies können sie Ihnen als Anzeigeerstatter dann auch kommunizieren.

Ihr Auskunftsanspruch gegenüber den Behörden ist umso unabweisbarer, als Sie sich anhaltenden Verleumdungen der betreffenden Person ausgesetzt sehen, und Sie haben gegenüber den für die Strafverfolgung zuständigen Behörden einen Anspruch darauf, dass weitere Straftaten zu Ihren Lasten unterbunden werden.

Diese Grundsätze erfahren auch durch die mit der Corona-Pandemie einher gehenden allgemeinen Beschränkungen im öffentlichen Leben keine Durchbrechung, denn auch zu solchen Zeiten gilt der gesetzliche Schutzauftrag für Polizei und Staatsanwaltschaft, Verbrechen zu verhüten und aufzuklären.

Im Ergebnis würde ich Ihnen daher raten, sich bereits jetzt nach dem Sachstand zu erkundigen.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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