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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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RASchiessl ist jetzt online.

2012 hatte ich an einen Italiener eine Gaststätte mit einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Im Februar 2012 hatte ich an einen Italiener eine Gaststätte mit einer Laufzeit bis 2022 verpachtet.
Er hatte gute Speisen, aber seine mitarbeitende Ehefrau war nicht die ideale Wirtin, er fing 2017 an ein Haus auf ital.Weise zu bauen (viel Eigenleistung, bis dato fast noch ein bewohnter Rohbau) im Geschäft baute er ab – Lieferservice ex. Ab August 2017 machte er das Lokal zu, zahlte seine Pacht bis Dez.2017, danach nicht mehr. Gab ihn die Möglichkeit eher aus dem Vertrag zu kommen, wenn er einen Nachfolgepächter bringt. Brachte aber nur 2 Asiaten (habe aber bereits Asiat.Lokal im Haus) und 2 Italiener, diese aber mit schlechter Auskunft. Ich habe dann einen Italiener gefunden, der ab Mai 2018 übernahm.
Habe den Vorpächter zum 30.04.2018 vorzeitig a.d. bis 2022 gült.Vertrag entlassen. Seine Mietschulden mit seiner Kaution verrechnet. Im April 2018 hatte er mir unterschrieben, das er für die beanstandeten Beschädigungen und notwendigen Reparaturen aufkommt.
Am 30..10.2018 habe ich ihm die Kosten hierfür ( ca.4.000.--) in Rechnung gestellt. Er bemühte Anfang Dezember 2018 einen Rechtsanwalt, der meiner Forderung widersprach. Ich habe mich bei einem ansässigen RA beraten lassen, der nach Ansicht der Vereinbarung vom April 2018 mir mit-teilte, dass meine Forderung zu recht besteht, da sie von meinem Pächter unterzeichnet wurde.
Dies habe ich dem gegnerischen RA mitgeteilt, der sich dann nicht mehrt dazu äußerte.
Wegen Arbeitsüberlastung und Krankheit kam ich bisher nicht dazu die Forderung weiter zu be-arbeiten und einzufordern.
Kann ich diese Forderung nun noch weiter verfolgen und fordern und wie geht das vonstatten?
Nochmals anmahnen oder gleich Mahnbescheid?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn der gegnerische Anwalt die Forderung bereits zurückgewiesen hat, dann ist eine weitere Zahlungsaufforderung nicht mehr erforderlich.

In diesem Falle sollten Sie einen Anwalt damit beauftragen, den vormaligen Pächter auf Zahlung zu verklagen. Die Rechtsgrundlage liegt ind eisem Fae in dem von Ihrem ehemaligen Pächter unterzeichnetem Schuldanerkenntnis.

Der erste Schritt des Anwalts wird sein eine Klageschrift bei Gericht einzureichen. Diese stellt das Gericht dann der Gegenseite zu mit der Aufforderung eine entsprechende Erwiderung zu fertigen. Das Gericht wird dann eine mündliche Verhandlung anberaumen und im schriftlichen Verfahren ein Urteil fällen. In der mündlichen Verhandlung wird das Gericht versuchen eine gütliche Einigung zu erzielen. Gegebenenfalls findet in der mündlichen Verhandlung dann eine Beweisaufnahme statt.

Mit dem Urteil können Sie dann die Zwangsvollstreckung gegen den ehemaligen Pächter betreiben.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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