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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 14556
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Guten Morgen, ich bewohne ein Reihenhaus seit 2 Jahren. Vor

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, ich bewohne ein Reihenhaus seit 2 Jahren. Vor 3 Wochen war bei mir im Schlafzimmer ein Wasserrohrbruch. Die Wand wurde aufgeschlagen und Kupferrohre ausgewechselt. In den Fußboden zum Bad rüber wurden Öffnungen gebohrt und Abluftschläuche zum Trocknen angebracht. Da das Wasser im EG im Gäste-WC und Flur schon durch kam, wurde auch dort ein Trockengerät aufgestellt. Mittlerweile läuft das Wasser im Flur an den Wänden runter sowie Tropfen entlang der Decke.Es wurde festgestellt, dass trotz 14 tägige Trocknung weitere Lecks vorhanden sind. Der Boden unter den Fließen im Bad durchnässt ist. Ich bin Hauptmieter und habe zwei Untermieter und haben nur ein Bad zu Verfügung. Jetzt soll das komplette Bad saniert werden, Boden, Wanne, Dusche alles raus. Dauer der Nichtbenutzung wäre ca. 3-4 Wochen. Wir sind alle berufstätig. Mein Vermieter meine da müssen wir durch. Schon alleine die Trocknungsgeräte wo sich auf 27 Grad Zimmertemperatur aufheizen und Lautstärke werden so langsam zur Belastungsprobe. Gut, dass es diese Woche nicht so warm ist. Sollten Sie Bilder benötigen, kann ich Ihnen gerne zukommen lassen. Meine Frage, was kann ich tun? Mit freundlichem Gruß *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Der Vermieter ist gemäß Vertrag und § 535 BGB zur Überlassung einer mangelfreien Mietsache verpflichtet.

Kann dies z. B. wegen Wasserrohrbruch etc. nicht gewährleistet werden, haben Sie als Mieter das Recht zur Mietminderung.

Finden Bauarbeiten in der Immobilie statt, stehen Heizlüfter, finden sich durchnässte Wände und ist das gesamte Badezimmer nicht nutzbar, kann die Miete zwischen 50% und 75% gemindert werden (vgl. u. a. AG OsnabrückNJW-RR 1995, 971; LG Berlin (Urt.v. 10.07.1998, 64 S 21/98 etc.).

Die genaue Mietminderungshöhe müsste im Streitfall ein Gericht beurteilen.

Die Mietminderung ist sofort anzukündigen und auch einzusetzen.

Sicherlich wird Ihr Vermieter einsehen, dass wegen der beschriebenen Mängel keine vollständige Miete bezahlt wird.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
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Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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