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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 32435
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, mein Partner und ich hätten gerne einen Hund. ist die

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Partner und ich hätten gerne einen Hund. Im Mietvertrag ist die Haltung leider untersagt, in der Hausordnung steht jedoch etwas von einer schriftlichen Genehmigung. Deswegen haben wir unserer Wohnungsgenossenschaft einen Brief geschrieben und um Erlaubnis gebeten, dies wurde abgelehnt ohne genauere Begründung . Wie können wir jetzt vorgehen? Ein generelles Hundeverbot stellt doch eine Benachteiligung für den Mieter da?
JA: Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Customer: Ungefähr 1993, in der Wohnung haben zuerst mein Partner und seine Eltern gelebt. Nachdem die Mutter gestorben ist, ist der Vater ausgezogen und wir haben die Wohnung übernommen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ein generelles Hundehaltungsverbot in Mietverträgen - wie in Ihrem Fall - ist rechtlich unzulässig, denn die Haltung eines Hundes zählt zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gemäß § 535 BGB!

Nach der Rechtsprechung des obersten deutschen Zivilgerichts - des Bundesgerichtshofes - ist ein Hundehaltungsverbot vielmehr nur dann zulässig und möglich, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt.

Das ist insbesondere dann der Fall, wenn von dem Hund eine Gefahr für Dritte, insbesondere Mitmieter ausgeht (=Kampfhunde).

Liegen solche besonderen Umstände, die ein Hundehaltungsverbot rechtfertigen, aber nicht vor, so haben Mieter einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters zur Hundehaltung.

Das bedeutet für Sie, dass Sie von der Verwaltung verlangen können, dass diese Ihnen die Erlaubnis zur Hundehaltung erteilt.

Diese Zustimmung können Sie notfalls auch gerichtlich erstreiten!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank, für ihre schnelle Antwort! Ich werde die angebrachten Punkte an den Vorstand der Wohnungsgenossenschaft weiterleiten und hoffe auf eine Zustimmung. Gründe wie beispielsweise die Abnutzung vom Boden der Wohnung wären auch zulässig oder sind diese zu unbegründet?

Nein, das wäre kein zulässiger Ablehnungsgrund, denn der Verschleiß einer Mietwohnung ist mit der Mietzahlung schon abgegolten (§ 538 BGB).

Geben Sie dann bitte noch kurz Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Da hier ebenfalls noch andere Mieter wohnen, müssten diese doch nach einem Einverständnis gefragt werden? Wenn diese aber alle zustimmen würden, gäbe es ebenfalls keine Gründe dagegen?

Nein, die anderen Mieter müssen nicht zustimmen, denn diese sind nicht Ihre Vertragspartner. Dies ist ausschließlich der Vermieter, und dieser hat unter den hier gegebenen Umständen seine Zustimmung auch zu erteilen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wir stehen ja unter einer Wohnungsgenossenschaft, das tut aber nichts zur Sache?

Nein, das rechtliche Ergebnis ist dasselbe!

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Kristian Hüttemann

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