So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 32436
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, folgende Frage: Eine frühere Bekannte hasst

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, folgende Frage:Eine frühere Bekannte hasst offensichtlich meine Gattin und geht in regelmäßigen Abständen "aktiv" auf Personen / Freunde zu und diffamiert meine Gattin. (Die Bekannten meiner Gattin findet sie über Facebook o.dgl.heraus ... oder sie fragt herum ... kennt auch einige, usw.)Sie erzählt (allen im Geheimen), dass meine Gattin als Callgirl arbeite ... heroinabhängig sei ... neben mir sexuelle Beziehungen mit Männern habe ... usw., usw.Mittlerweile haben wir 8 Personen, welche diese Sachen auch bezeugen würden, weswegen wir das alles gerne vor Gericht hätten, damit das eine Ende hat.MEINE FRAGEN:1.) Ist hier eine Anzeige bei der Polizei oder eine Privatklage vor Gericht anzuraten?2.) Kann meine Gattin "Schmerzensgeld" o.dgl. fordern bzw. in etwa in welcher Höhe?3.) Es gäbe auch Zeugen in Istanbul. Allerdings würde eine übersetzte und beeidete Aussage dieser Personen wohl nicht billig sein. Sollten wir ebenso auf "diese" Zeugen verweisen mit deren Aussagen ... und schreiben ... dass -wenn notwendig- übersetzte und beeidete Aussagen dieser Person auf Kosten der Gegnerin eingeholt werden können??Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Ja, Sie sollten Strafanzeige erstatten, denn es liegt eine nach § 297 StGB strafbare Verleumdung vor, da die frühere Bekannte wider besseres Wissen ehrverletzende und wahrheitswidrige Tatsachenbehauptungen über Ihre Gattin aufstellt und verbreitet.

Es handelt sich bei § 297 StGB um ein Offizialdelikt: Die Polizei ist daher verpflichtet, von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren einzuleiten.

2.) In Anbetracht der Schwere der verleumderischen Behauptungen kann Ihre Gattin auch die Zahlung eines Schmerzensgeldes zur Genugtuung einfordern. In einem solchen Fall gezielten Rufmordes ist ein Schmerzensgeld von wenigstens 1.000 € angemessen.

3.) Ja, selbstverständlich: Je mehr Zeugen Sie aufbieten und beibringen können, desto mehr Beweis kann die Polizei zusammentragen und umso eher wird die Dame der Verleumdung auch überführt werden können!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.