So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 33222
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, wir haben vor kurzen eine Maisonette-Wohnung gekauft.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
wir haben vor kurzen eine Maisonette-Wohnung gekauft. Der Mieter kam freundlich rüber und wurde auch so beschrieben. Nun gab es Probleme:- In den Architektenplänen / Wohnflächenberechnung von 1994 ist wohl der 2. Stock als "Nutzfläche" / "Speicher' ausgezeichnet.- Dieser ist durch eine Treppe von dem unteren Teil der Wohnung zu erreichen. Und auch nur von dieser Wohnung, Treppe also innerhalb der Wohnung alles wie üblich bei einer Maisonette Wohnung.- Der Mieter will uns nun wohl ärgern und sagen, dass dieses Zimmer (20qm) im 2. Stock dann ja nicht bzw. nicht ganz zu bezahlen ist.- Der Raum ist seit anbeginn ausgebaut, also auch seit beginn seines Mietverhältnisses.
Er hat schrägen, aber die 20qm sind bis zu den Schrägen (bis 2 Meter) berechnet worden.Zählen wirklich die Pläne von 1994? Oder die tatsächliche Nutzung als Wohnraum?Zudem versucht er mit dem Stichwort "Fogging" wohl eine Mietminderung oder einen Rechtsstreit zu beginnen. Ein Hund, welcher eigentlich garnicht in der Wohnung gehalten werden hätte dürfen (es war nur vorrübergehend), hätte wohl als Effekt davon in die Wohnung gemacht?!?!?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Ausschlaggebend ist ob der Raum tatsächlich genutzt werden darf. Die Pläne oder die Wohnflächenberechnung sind hier nicht von Bedeutung. Sie sollten sich also in einem ersten Schritt bei der Hausverwaltung erkundigen, ob denn das betroffene Zimmer als Wohnraum genutzt werden kann oder nicht.

 

Die Fläche ist nur dann von Bedeutung, wenn Sie im Mietvertrag verbindlich eine bestimmte Fläche vereinbart hatten.

 

Bezüglich des Foggings, kann dem Grunde nach ein Mangel angenommen werden. Wenn der Mieter einen solchen Mangel behauptet, muss er diesen allerdings auch beweisen. Wenn er den Beweis des Vorliegens eines solchen Mangels führt, sind Sie beweispflichtig dafür, dass der Mangel durch den Mieter verursacht wurde.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
vielen dank für die schnelle Antwort.

Als abschließende Klaerung und
damit ich nicht ganz doof bzw. nicht ganz der Hausverwaltung vertrauen muss - gibt es Richtlinien zu dem "ob der raum als wohnraum genutzt werden darf".
Also z.b. Punkte die das direkt ausschließen und andersrum.

Vielen lieben Dank
Bewertung kommt umgehend und faellt natuerlich positiv aus.
So kann ich ein wenig am Wochenende zu dem Thema abschalten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ob der Raum als Wohnnung genutzt werden darf sollte sich aus der Baugenehmigung ergeben Diese kann unter Umständen auch nachträglich erteilt worden sein. Sollte der Voreigentümer den 2. Stock später ausgebaut haben, dann war hier die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich. Der Hausverwalter sollte also in jedem Falle Unterlagen haben.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.