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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 13404
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Ich bin Eigentümerin einer Ostseeferienwohnung, die von

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Eigentümerin einer Ostseeferienwohnung, die von einer Ver-
mietungsfirma vermietet wird. Ein Feriengast hat die Markise durch
falsches Handling (vor Verlassen der Wohnung, Markise nicht eingerollt) dem Wind ausgesetzt und eine Windboe brach die Gelenke der Markise und ein freischwingendes Gelenk durchstach im Wind das Markisentuch. Reparaturkosten: 1036,00 € gemäss Kostenvoranschlag der Markisenfirma. Der Gast zahlte nur 440,00 € durch seine Privathaftplichtversicherung.
Die restlichen 596,00 € will er nicht zahlen, obwohl er den Schaden verursacht hat, weil seine Versicherung behauptet, dass diese Forderung unberechtigt sei. Kann hier die Rechtsprechung durch eine Versicherung erfolgen? Die gesamte Schadenersatzforderung beläuft sich schliesslich auf insges. 1036,00 €

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell ist es so, dass der Schadensverursacher in voller Höhe ggü. dem Geschädigten (hier Sie) haftet.

Der Anspruch ergibt sich unmittelbar aus § 823 Abs. 1 BGB.

Dass die Haftpflichtversicherung nur einen Teil bezahlt, ist nur in der Vertragsbeziehung Schädiger und Versicherung relevant.

Dies hat keine Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Schädiger.

Dann muss der Schädiger eben den Rest aus eigener Tasche bezahlen.

Sie können den Anspruch in voller Höhe geltend machen und durchsetzen.

Im Übrigen erachte ich die Aussage der Versicherung für nicht richtig, denn wenn die Forderung unberechtigt wäre, dann hätte die Versicherung auch nicht den anteilige Betrag bezahlt.

Vielmehr ist davon auszugehen, dass dem Schädiger im Verhältnis zu seiner Versicherung von dieser ihm mind. grobe Fahrlässigkeit, wenn nicht sogar Vorsatz vorgeworfen wird.
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
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Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

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