So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 32678
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag. Eine Gewerbeeinhet wurde gemietet. Gemäß

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag.Eine Gewerbeeinhet wurde gemietet.
Gemäß Mietvertrag kann bei einem Mietrückstand von 3 Monaten es zu einer fristlosen Kündigung kommen.Aufgrund anfänglicher Ablaufprobleme konnte die Miete nicht ganz oder teilweise gezahlt werden.
Über die Monate hinweg kam es nun zu einem Mietrückstand von 3Monaten.Diese Gewerbeeinheit wird von einer Immobileinverwaltung betreut, zu der es bereits Kontakt gab.
Es wurde ein Schreiben erhalten, indem eine letztmalige Frist (A) zum Ausgleich des Mietrückstands angegeben wurde.
Daraufhin wurde ein Schreiben verfasst, dass sie sich der Ausgleich etwas verzögert und um Geduld gebeten wird. Dieses Schreiben kam am (A) an.
Da am (A) die gesetzte Frist ausgelaufen ist, wurde per (A) eine fristlose Kündigung verfasst und an die Mieter gesendet, welches am (B) ankam.
Die fristlose Kündigung ist per (D) - 2 Wochen später.
Wie im Schreiben des Mieters angekündigt erfolgte der Ausgleich des Mietrückstandes 6 Tage später als die gesetzte Frist per (C). Gleichzeitig wurde am (C) ein Schreiben verfasst, dass gemäß Schreiben vom (A) der Ausgleich stattgefunden hat. Als Anlage wurde der Zahlungsnachweis beigefügt. Ebenso wurde höflichst darum gebeten, die fristlose Kündigung zurückzuziehen und versichert, dass es in Zukunft zu keinerlei Zahlungsverzögerung mehr kommen wird.Auf das Schreiben vom (A), welches 12 Tage her ist, kam keine Antwort.
Es erfolgte vor wenigen Tagen ein "direkter" Kontakt per E-Mail an die Vermieter mit den Kopien der Schreiben an die Verwaltung und Entschuldigung, sowie Bitte um Zurückziehen der ausgesprochenen Kündigung, sowie die Mitteilung, dass eine geänderte neue Meitverhältnisvereinbarung in Ordnung sei, wenn dies gewünscht wird.Wie ist diese Situation rechtlich zu sehen?Muss die Verwaltung bzw. der Vermieter auf die Schreiben antworten? In 6 Tagen läuft die Frist zur Räumung aus und man weiß nicht, ob die ausgesprochenen Kpndigung bestehen belibt oder zurückgezogen wird wg. Überschneidung: Ankunft des Briefes vom (A) und Aufsetzen der Kündigung per (A).Können Sie mir über die Sachlage eine klarstennde Antwort geben, bitte.Vielen Dank ***** *****Gruß,
M.S.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Leider muss die Verwaltung auf ein solches Schreiben nicht reagieren.

 

Rechtlich ist allein relevant, dass zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung die Voraussetzungen für einen Mietrückstand von 3 Monaten vorgelegen haben. Auf eine Zusicherung der Nachzahlung hin kann der Vermieter, vertreten durch die Hausverwaltung die Kündigung noch hinausschieben oder aber zurücknehmen, muss es aber nicht.

 

Rechtlich gesehen ist die Kündigung der Hausverwaltung leider so in Ordnung.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Wenn per A die Frist gesetzt wird, muss doch grundsätzlich der Tag abgewartet werden wg. Zahlungseingang, oder nicht?
Wie kann es sein, dass bereits an diesem Tag (A) das Kündigungsschreiben verfasst wird?

Zudem kam die Bitte um Zeitaufschub per (A) bei der Verwaltung, sowie eine Kopie beim Vermieter an.

Kann man aufgrunddessen nicht irgendwas, Verschiebung der Kündigung o.Ä. in die Wege leiten?
Denn von dieser Entscheidung hängt die gesamte Existenz der Firma, sowie aller Mitarbeiter ab.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Das dem so sei (Existentrisiko) wurde im letzten Schreiben, sowie in der E-Mail erläutert.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ein Schreiben mit der Bitte um Aufschub oder mit einer Zahlungsankündigung ist rechtlich leider ohne Bedeutung. Es kommt hier darauf an, ob die Voraussetzung einer Kündigung gegeben waren oder nicht.

 

Die einzige Möglichkeit die hier gegeben ist, ist mit dem Vermieter noch eine gütliche Regelung zu finden um eine kostenintensive Räumungsklage zu vermeiden.

 

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ok, vielen Dank.

Gerne!

RASchiessl und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.