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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 19408
Erfahrung:  25 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

WEG Recht suche ich Gerichtsurteile, vielleicht können Sie

Diese Antwort wurde bewertet:

WEG Recht suche ich Gerichtsurteile, vielleicht können Sie helfen. Wir sind 2 Eigentümer, die zusammen eine Doppelgarage haben. Jetzt plötzlich will der Eigentümer OG (ich bin Eigentümer EG), dass wir die Garagenseiten tauschen. Lt. Teilungserklärung hat er zwar recht, aber als ich einzog, hatte er die falsche Garagenseite belegt und mir die andere zugewiesen. (seinen Eltern hatte mal das ganze Haus gehört) Die verschiedenen Voreigentümer der EG Wohnung haben also jahrelang die falsche Garagenseite benutzt. Ein Wechsel würde für uns Nachteile bedeuten, und wir möchten diesen Wechsel nicht. Mein Anwalt ist der Auffassung, dass seine Ansprüche auf einen Wechsel längst verjährt sind, weil die falsche Garagenseitenbelegung seit 2001 besteht, ich bin 2004 eingezogen. Die Richterin beim Amtsgericht hat dem Antrag des Eigentümer des OGs stattgegeben, weil sie meint, das sei so in der Teilungserklärung eingetragen, da gäbe es keine Verjährung. Wie sehen Sie das mit der Verjährung und gibt es dazu Gerichtsurteile?

Sehr geehrter Ratsuchender,Die Richterin hat leider rechtDir dingliche Zuordnung von Garagen zu einer Wohnung betrifft das Sondereigentum , in das nicht einmal durch Beschluss eingegriffen werden dürfte weil den Eigentümern dazu die Beschlusskompetenz fehltEbenso wie die Wohnung Ihr Eigentum ist , das durch Teilungserklärung bestimmt ist ist es der Stellplatz.Ein Anspruch aus Eigentum verjährt nach 197 in 30 Jahren

Da das die Grundsätze des Zivilrechts sind gibt es hier auch keine Urteile

 

Wären Sie in der falschen Wohnung müssten Sie auch wechseln.

 

Genauso ist es mit dem Stellplatz

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Verstehe das nicht so ganz.richtig mit den 30 Jahren Verjährung. Lohnt es nun für mich, in Berufung zu gehn oder ist das nur vergeudetes Geld? Heisst das mit den 30 Jahren, ich muss die Seite wechseln, auch, wenn er sie wissentlich falsch belegt hat?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

eine Berufung ist Geldverschwendung.

 

Das Eigentum ist ein dingliches Recht , eine Rechtsposition, die von einer wissentlichen Falschbelegung nicht abhängt

 

Es besteht trotzdem ein gegenseitiger Anspruch auf Herausgabe- 30 Jahre lang

Haben Sie noch Fragen ?

 

Gerne

 

 

 

 

wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um positive Bewertung

 

danke

Wenn keine Fragen mehr bestehen bitte ich höflich um positive Bewertung .

 

Vielen Dank und Ihnen ein schönes Wochenende

 

 

Sehr geehrte Ratsuchende, es tut mir sehr leid, dass es nicht günstig für Sie ist , die Rechtslage ist aber leider eindeutig. Ich würde Sie trotzdem bitten, mich positiv zu bewerten, denn ich habe Sie vor den Kosten einer teuren und erfolglosen Berufung bewahrt. Vielen

Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.