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Jasmin Pesla
Jasmin Pesla, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 728
Erfahrung:  Rechtsanwältin
77079807
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Jasmin Pesla ist jetzt online.

Guten Tag, Mein Mitbewohner/Untermieter muss zum 31.01.2020

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, Mein Mitbewohner/Untermieter muss zum 31.01.2020 ausziehen (Ich habe ihm gekündigt imt einer 6 monatigen Frist; ich selber wohne mit in der Wohnung), und er will das Zimmer nicht zur Besichtigung der Neubewerber öffnen. Darf er das so einfach? bzw. wie kann ich ihn dazu bewegen das Zimmer zur Besichtigung zu öffnen? (1) Außerdem habe ich die kleine Befürchtung, dass er nicht ausziehen wird. Was wären dann die nächsten Schritte? (2) Und unter welchen Bedingungen darf ich das Zimmer betreten, falls dieser Fall eintritt? (3) Die Miete von Dezember und Januar fehlt auch. Des weiteren werden wir eine hohe Stromnachzahlung für 2019 erhalten. Kann ich ihn zur Zahlung eines Anteils der Rechnung verpflichten, wenn die Nebenkosten als Pauschale bezahlt werden? (4) Mit freundlichen Grüßen*****

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für ihre Anfrage im Bereich Mietrecht.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla und

beantworte Ihnen ihre Fragen gerne wie folgt:

1) Der Untermieter darf das Betreten zur Besichtigung auf Mängel bzw. zur Besichtigung von Mietinteressenten nicht grundlos verweigern. Als Vermieterin haben Sie das Recht, das Zimmer vorangekündigt und in terminlicher Absprache zu betreten aus den oben genannten Gründen.

Sie sollten mit ihm den Termin abstimmen. Wenn er sich weigert, so sollten Sie ihn darauf aufmerksam machen, dass er sich hierdurch auch einer Schadensersatzpflicht aussetzen kann, wenn die Wohnung wegen seiner Weigerungshaltung zu spät vermietet werden kann (entgangene Mieteinnahmen).

2) Da die Wohnung bereits ordentlich gekündigt ist, sich der Mieter aber mit 2 Mieten in Verzug befindet, sollten Sie zusätzlich die fristlose Kündigung aussprechen. Räumt der Mieter nicht freiwillig bis zum 31.01. die Wohnung, so müssten Sie eine Räumungsklage bei dem Amtsgericht erheben, das für diesen Bezirclk zuständig ist und eine Räumungsklage führen.

3) Es ist eine Pauschale vereinbart. WQEitere Umlagen sind daher nicht möglich.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Bitte bewerte Sie noch kurz meine Antwort.

Nachfragenbleiben nach der Bewertung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

RechtsanwältinJasmin Pesla

Neuhaus am Rennweg

Thüringen

überörtlich tätig

Jasmin Pesla und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Guten Abend,
(1) ich habe meinem Mitbewohner angeschrieben, dass er das Zimmer 1 oder 2 Tage für Besichtigungen zur Verfügung stellen kann und soll, und er sonst auf Kosten sitzenbleiben könnte (Er selber hätte die Termine wählen können und ich hätte mich nach ihm gerichtet). Darauf antwortete er mir, dass er dies nicht tun werde. Wie kann ihn dazu "zwingen"? Ist es möglich sein Zimmer zu betreten, wenn ich ihm 3 Termine nenne und er diese alle ohne Nennung eines guten Grundes ablehnt? Nein oder? Mit ihm zu reden ist leider nicht möglich, da er extrem uneinsichtig und ignorant ist.
(2) Falls ich nun wegen ihm auf Kosten sitzenbleibe, schreibe ich ihm eine Rechnung für „entgangene Mieteinnahmen“. Dies ist möglich egal, ob die Kündigung von mir oder ihm ausgegangen ist?
(3) Da er die Nebenkosten ja pauschal bezahlt, kann ich von ihm keine Stromnachzahlung verlangen, richtig? Aber was ist, wenn wir mündlich (zusammen mit all meinen Untermietern) ausgemacht haben, dass wir Reparaturkosten, und Nachzahlungen wie Strom- und Heizkosten, usw. zu gleichen Maßen unter uns aufteilen? Ist das rechtlich bindend? Denn Mietverträge können ja auch mündlich geschlossen werden.
(4) Was mache ich, wenn er seine Mietschulden nicht bezahlt? Kaution einbehalten und ihm nur Kaution minus Mietschulden zurück geben? Was wenn die Mietschulden höher als die Miete wären? Und könnte ich dann von der Kaution auch die „entgangene Mieteinnahmen“ nehmen?
(5) Wäre es rechtlich (gemäß Datenschutzgesetzen usw.) zulässig seine Eltern zu kontaktiern, ob diese nicht mit ihm reden würden?
MfG
Nina Köhl