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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31118
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und glückliches Jahr

Diese Antwort wurde bewertet:

Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und glückliches Jahr 2020!In eigener Sache, was mir die Haare zu Berge stehen lassen.Fall:Ich bekam am 18. Dezember 2019 Post von meiner Bank, die ich aber erst vorgestern
geöffnet habe. Ich nahm mir eine Auszeit, mal entspannen und mich benommen, wie der
berühmte Affe.
Dieses Konto auf der Bank, habe ich als Erbe meiner Schwester, die da am 24.02.2017
bereits vor verstorben ist, übernommen. In den Schreiben forderte die Bank mich auf, eine Steuer-ID für den Kontoinhaber und dessen Bevollmächtigten nach zureichen.
Alles kein Thema.Am selbigen Tag traf ich einen Wandergeselle / Gassifreund, den ich ab und zu treffe.
Wir kamen so ins Gespräch. Dieser, so gab er an, sei "Finanzler beim Amt".Wir unterhielten uns sehr angeregt. So kamen wir auch auf eben auf meine Post, mit der Aufforderung, diese Steuer ID nachzureichen.Dies, so meinte er, könne er nicht verstehen, denn zum Einen hätte dies schon längst
geschehen müssen und zum Anderen ist sehr verwunderlich, dass meine verstorbene Schwester noch immer angeschrieben wird.Ich habe mit Schreiben vom Mai 2017, das Ableben meiner Frau Schwester selig aber gemeldet. Gewiss bekam ich kein Feedback, aber bekam ich dies auch nicht von der anderen Bank auch nicht, musste dieses Konto aber persönlich unter entsprechende
Nachweis der Rechtsnachfolge.Ich bekam all in dieser Zeit keine Rückantwort und alles ( Geldtransfer) ging oder geht
reibungslos.Nun aber erzählte mir dieser netter Finanz-Mann, dass das so aber in der Regel nicht abläuft. Die Bank müsse bei Ableben eines Kunden dies dem örtlichen Finanzamt mitteilen.Sodann müsse ich das Guthaben, es waren 50.000,00€ abzüglich aller Nachlassverbindlich-
keiten, Minus 20.000,00€ Freibetrag, Rbschaftssteuer bezahlen.Nichts dergleichen wurde an mich gerichtet. Zudem, so dieser Herr, muss ich die letzten
10 Jahre unter Umständen, nachversteuern. Mich trifft der Schlag zumal ich die Auszüge
nur ab 2016 gefunden habe.Wie wird das gehandhabt? Wie muss die Bank denn vorgehen?Vielen Dank!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Zunächst wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute für das Neue Jahr.

 

In der Tat hat Ihr Bekannter Recht, und das Vorgehen der Bank ist rechtlich nicht nachvollziehbar.

 

Diese war nämlich tatsächlich verpflichtet, das Ableben Ihrer Schwester dem FA zu melden, damit dieses sodann gegen Sie als Erben die zu entrichtende Erbschaftssteuer festsetzen kann, wobei für Sie ein Erbschftssteuerfreibetrag in Höhe von 20.000 € in Ansatz zu bringen war/ist.

 

Die von Ihrem Bekannten erwähnte Nachversteuerungspflicht ist mir hingegen nicht klar. Es ist für mich nicht ersichtlich, wofür eine Nachversteuerung der letzten 10 Jahre erfolgen soll.

 

Sie sollten Ihre Bank umgehend auf das ihr unterlaufene Versäumnis ansprechen.

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ihnen meinen besten Dank für Ihre Wünsche!

Die Nachversteuerungspflicht würde dann zum tragen kommen, wenn meine verstorbene Schwester selig Zuwendungen erhalten hätte. Und in der Tat bekam meine Frau Schwester von uns gelegentlich Geld auf das Konto bekommen. Diese waren in Form einer von uns ( Geschwister und Nichte ) gemachten "Renten" bezahlt worden. Es gab auch zwischendurch Rückvergütungen in Barleistungen an meiner Tochter.
Die Gelder die da flossen, sind alle versteuert ( Einkommen) gewesen.

Ich habe mit Schreiben ( 02.01.2020) an die Bank meine Verwunderung zum Ausdruck gebracht und werde
wohl abwarten müssen, warum man diesen Weg nicht gegangen ist.

Nun stellt sich auch die Frage welche Sanktionen ich nun vom FA zu erwarten habe?
Das Geld zum Zeitpunkt des Todes wurde von einem Freund überwiesen, mit der Auflage, dass diese Summe an Drei Personen zu vergeben ist. Dies war so geplant.
Nun, dass Geld kam am 17. Februar auf das Konto, am 23. Februar wurden 30.000,00€ durch Ü-Träger( durch mich ausgefüllt) weiter gegeben. Die Summen wurden am 27. Februar vom Konto abgebucht.
Meine Frau Schwester selig starb am 24. Februar. Sehr umständlich, aber so war es eben.


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Ich rate Ihnen an, mit dem FA von sich aus Verbindung aufzunehmen und diesem den Sachverhalt ausführlich darzustellen. Sie sollten darauf verweisen, dass Sie sich seinerzeit darauf verlassen haben, dass die Bank ihren gesetzlichen Pflichten nachkommt, das Ableben Ihrer Schwester ordnungsgemäß zu melden.

 

Eine Sanktion seitens der Finanzverwaltung sehe ich dann nicht.

 

 

 

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Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

 

 

ra-huettemann und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank herzlichen Dank,
werde dies auch tun.

Ihnen ein Schönen Tag

LG, Kunde

Sehr gern - auch Ihnen ein schönen zweiten Januar im Neuen Jahr!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt