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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 5235
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich habe ein Anliegen zwecks Sonderkündigungsrecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe ein Anliegen zwecks Sonderkündigungsrecht bei Mietverträgen im Falle des Todes. Diese Zeilen habe ich kürzlich an die Verwaltung gesendet: Sehr geehrte Frau Faust,wie bereits im Schreiben vom 21.05.2019 an Neufang & Bierbrauer Immobilien GmbH auf die Kündigung des Mietvertrages durch Ableben meines Sohnes Robert Reuter hingedeutet wurde, endet der Mietvertrag zum 30. Juni 2019.
Hier bedurfte es nicht den Hinweis auf Sonderkündigungsrecht auszusprechen, da laut § 580 im BGB die Regelung festgehalten ist. Darüber hinaus sollte jede Wohnungsverwaltung im Bilde sein, welche Rechte im Todesfall geltend sind.
Hinterbliebene sollten innerhalb eines Monats nach Bekanntwerden des Todesfalls von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. In diesem Zeitrahmen sollte die außerordentliche Kündigung in schriftlicher Form und unter Angabe von Gründen den Vermieter erreicht haben. Andernfalls beträgt die Kündigungsfrist für diese Wohnung wieder die gesetzlichen 3 Monate.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Brandenburg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: alles wurde gesagt . . .

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

 

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich Ihr Anliegen richtig verstehe.

 

In § 580 BGB heißt es:

 

Stirbt der Mieter, so ist sowohl der Erbe als auch der Vermieter berechtigt, das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod des Mieters Kenntnis erlangt haben, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist zu kündigen.

 

Das bedeutet, dass die Erben einen Monat überlegen können, was Sie mit der Wohnung machen. In diesem Monat können Sie die Wohnung kündigen mit der gesetzlichen Kündigungsfrist. Die gesetzliche Kündigungsfrist ist in § 573d BGB geregelt. Dort heißt es in Absatz 2 1. Hs.:

 

Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig ...

 

Es ist also eine dreimonatige Kündigungsfrist einzuhalten.

 

Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher, worum es Ihnen geht. Also fragen Sie bitte nach, wenn etwas unklar ist, oder stellen Sie Ihre konkrete Frage zu dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt.

 

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

 

 

 

 

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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ich verlasse jetzt den Chat und erwarte bitte ein Rückruf von Ihnen, Danke, MfG K. Reuter

Das Telefonat kann ich leider nicht führen. Ein anderer Expertenkollege hat den Premiumservice angenommen.