So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Traub.
RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 12359
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RA Traub ist jetzt online.

Hallo, es geht um unsere WEG in Baden-Württemberg mit 3

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
es geht um unsere WEG in Baden-Württemberg mit 3 Wohneinheiten und ohne Hausverwalter. 2 Eigentümer wohnen im Haus, meine Wohnung ist vermietet. Ich wohne ca. 40 km entfernt.
Wir haben in 2016 darüber gesprochen, unseren Eingangsbereich (Treppe zur Haustür und ca. 18 qm davor erneuern zu lassen. Es lag damals ein Angebot über 2400,00 € vor. Der Sohn einer Miteigentümerin wollte uns auch ein Angebot unterbreiten.
Bisher ist nichts weiter passiert, es gibt kein Angebot des Sohnes und auch sonst kein weiteres.
Am 28.08.2019 erhalte ich eine E-Mail eines Miteigentümers ob ich am 30.08. Zeit hätte, es ginge um den Eingangsbereich. Da ich keine Zeit hatte, habe ich einen Ersatztermin vorgeschlagen oder erstmal miteinander zu telefonieren. Auch habe ich nachgefragt, ob denn Angebote vorliegen. Ich habe auf meine E-Mail keine Antwort erhalten und versucht anzurufen. Leider auch vergebens.
Am 18.10.2019 kam die nächste E-Mail, dass man nun mit dem Bau begonnen hätte. Ich solle doch mal vorbeikommen, es ginge auch um den Umbau der Stellplätze. In der E-Mail wurde ich auch gleich gebeten, ein Drittel der bisher angefallenen Kosten zu überweisen. Alleine 400,00 € für die Kürzung einer Betonmauer, die völlig sinnlos ist. Es gibt auch keine Rechnung oder Aufstellung über Arbeitsstunden. Laut meinem Mieter haben der Sohn und ein Miteigentümer bisher die meiste Arbeit erledigt. Mein Mieter habe auch etwas geholfen.
Die Kosten belaufen sich bisher schon auf knapp 2200,00 € und es sollen noch weitere ca. 1000,00 € dazu kommen.Meine Fragen lauten nun: Muss ich das so akzeptieren oder welche Möglichkeiten habe ich mich zu weigern? Muss jeder ein Drittel bezahlen oder kann nach Wohnfläche geteilt werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer.
Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sie können eine Zahlung im gesamten ablehnen.

Denn bei dem beschriebenen Vorgehen handelt es sich um eine bauliche Veränderung.

Eine solche bedarf nach § 24 WEG der Zustimmung ALLER Wohnungseigentümer.

Es darf keine bauliche Veränderung erfolgen, ohne eine ordnungsgemäße Beschlussfassung.

Hierauf können Sie sich berufen.

Anbei übersende ich Ihnen noch einen Link mit weitergehenderen Informationen:

https://immoeinfach.de/immobilienlexikon/bauliche-veraenderungen-weg/
Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

bei Rückfragen dürfen Sie sich gerne melden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass eine Stufe der Treppe sich etwas gelöste hatte und sich etwas bewegt wenn man darauf tritt. Aber das Problem besteht schon seit längerem. Ändert das etwas?
Und wie werden solche Baumaßnahmen tatsächlich auf die Eigentümer umgelegt? Gleichermaßen oder anteilig nach Wohnfläche?
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
angeblich ist eine Besucherin beinahe die Treppe runter gestürzt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn es sich um eine defekte Treppe handelt, würden es keine "baulichen Veränderungen" sein, sondern Instandhaltungsmaßnahmen.

Solche könnten ohne einstimmigen Beschluss erfolgen.

Allerdings wäre dies dann nur auf die Reparatur der Treppe bezogen und nicht auf die weiteren Umbauten.

Wenn nichts anderes vereinbart wurde gilt per Gesetz die Kostenumlage nach Miteigentumsanteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Traub
-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
ok, vielen Dank

Gerne.