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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 8511
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Hallo Herr Kianusch Ayazi, wir haben dem Schreiben vom

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Kianusch Ayazi,
wir haben dem Schreiben vom Rechtsanwalt widersprochen. Jetzt wird in einem erneuten Schreiben erneut eine Nutzungsentschädigung gefordert. Stimmt es, dass wir mit den vorher geleisteten Zahlungen eine Verpflichtung anerkannt haben? Auch wird geschrieben, dass wir eine Nutzungsentschädigung zahlen müssen, auch wenn kein Mietvertrag abgeschlossen wurde?

Sehr geehrter Fragesteller,

welches genaue Anliegen haben Sie ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich hatte mit Herrn Ayazi bereits am 15.10. geschrieben.. haben Zugriff darauf?

Sehr geehrter Fragesteller,

leider nein .

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Kann ich Ihnen den Gesprächsverlauf hier einfügen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ich wohne mit meinem Mann und zwei Kindern im eg des Hauses meiner Mutter, die psychisch krank ist und ich ihr mit der Erziehung der meiner zwei jüngeren Halbgeschwister, die mit ihr im Ober- und Dachgeschoss des Hauses wohnen. Ich habe bei Hausaufgaben geholfen, bei Fahrten, bei derBürokratie, im Haushalt etc. deswegen hat sie auch gesagt, dass sie nichts von mir will. Ich habe aber freiwillig immer soweit es mir möglich war, also eigentlich seit ich dort wieder lebe (2016) eine pauschalmiete meist zwischen 240 und 500 Euro gezahlt. Auch habe ich mich, immer wenn sie mich gebeten hat, an Nachzahlungen, Heizöl, etc beteiligt.. auch habe ich oft Einkäufe übernommen, mal bar, mal per Überweisung, auch war ich als ihre Pflegeperson eingetragen.. jetzt haben wir uns zerstritten und ich habe noch bis Juli 2019 300 Pauschal gezahlt.. sie hat uns zum 31.07. gekündigt. Wir haben leider erst etwas zum 1.12. gefunden.. da meine Mutter, was ich von meiner Halbschwester weiß, eine neue EC-Karte hat und ich ihr nichts mehr bar geben wollte, habe ich seit Juli nichts mehr gezahlt.. auch weil sie lügen über uns verbreitet (hat dafür gesorgt dass zwei Psychotherapeuten, einer von ihr und der andere ihrer anderen Tochter) ein Schreiben beim Jugendamt aufsetzt haben, wo sie meinem Mann vorwerfen, gewalttätig zu sein, was nicht stimmt) sodass schon das Jugendamt bei uns war und sich auch vom Gegenteil überzeugt hat. Des Weiteren kann eine Schwester von mir bezeugen dass sie uns belauscht und sprachnachrichten von uns macht.. ich finde so ein wohnen hier ist nicht zumutbar und möchte deshalb auch keine Miete mehr zahlen bis zum Auszug.. jetzt haben wir einen Brief erhalten von einem Rechtsanwalt ihrerseits, wo sie nutzungsentschädigung geltend machen wollen und auch dass wir die Wohnung räumen, was uns aber zum 31.10 nicht möglich ist sondern erst zum 1.12.. eine Tochter möchte auch mit uns ausziehen, wo auch schon das familiengericht involviert ist.. wie verhalte ich mich am besten?
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Es gab keinen Mietvertrag. Sie hat uns am 18.6 per Einschreiben aufgefordert bis zum 30.09. die Wohnung zu verlassen und auf einmal Mietkosten etc verlangt.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ja vorher habe ich immer nur freiwillig etwas gezahlt.. es gab die Vereinbarung aber nur mündlich dass sie von mir nicht haben möchte.. da ich ihr viel geholfen habe.. ich habe nur von mir aus freiwillig regelmäßig gezahlt (mal bar mal per Überweisung)

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und vielen Dank für die Nachträge.

Eine schwierige Situation, da Ihnen im Grunde ohne Mietvertrag kein Nutzungsrecht zusteht. Hier ist rechtlich von einem Gefälligkeitsverhältnis auszugehen, was zum Zeitpunkt der gesetzten Räumungsfrist endet.

Da Sie ab diesem Zeitpunkt keinerlei Berechtigung mehr zur Nutzung haben, aber gleichwohl fremden Wohnraum nutzen und somit dem Eigentümer diese Nutzung "entziehen" schulden Sie leider schon sog. Nutzungsersatz in Höhe einer ortsüblichen Miete.

Ich hoffe, Ihre Frage ist beantwortet. Falls noch Unklarheiten bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung der Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Sie hat aber keinen richtigen Kündigungsgrund angegeben sondern nur auf einmal Geld gefordert..

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie eben gerade keinen Mietvertrag haben, wird auch kein Grund benötigt. Ein sog. Gefälligkeitsverhältnis ist jederzeit und im Grunde auch ohne Fristsetzung beendbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Dann hat mich ihr Kollege also nicht richtig beraten, wenn er sagte, dass es keinen richtigen Kündigungsgrund gab und wir nichts zahlen müssten?

Sehr geehrter Fragesteller,

das überrascht, wie hat er denn das begründet ?

Tatsache ist doch, dass Sie fremdes Eigentum nutzen. Woraus soll sich denn die Pflicht ergeben, dass Sie dies kostenfrei nutzen dürfen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

sehe Sie die Rechtsprechung des BGH. Zwar könnte in einer solchen Konstellation auch ein "unentgeltlicher" Mietvertrag vorliegen (BGH, Urteil vom 20. September 2017 - VIII ZR 279/16). Hiergegen spricht aber zum einen, dass Sie immer wieder Zahlungen geleistet haben und zum anderen würde man sicher der Abschluss eines Mietvertrages kaum nachweisen können.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Es wurde begründet damit, dass kein Mietvertrag zustande gekommen ist und bei der Kündigung kein Grund angegeben wurde.Es war eine Gefälligkeit da ich ihre Tochter bin und ich sie mit ihrer psychischen Erkrankung unterstützt habe und immer trotzdem freiwillig etwas gezahlt habe.. bis zum Juli habe ich das auch trotz der Kündigung getan. Ich habe mit den Zahlungen aufgehört weil sie Tonaufnahmen von uns gemacht hat und lügen über uns erzählte. Und ich auch von meiner Halbschwester erfuhr dass sie das Konto nicht mehr hat und ich ihr das Geld nicht mehr bar zahlen wollte (300 Euro waren die letzten Zahlungen auf freiwilliger Basis).
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Zählt dann nicht was wir die letzten Male gezahlt haben?

Sehr geehrter Fragesteller,

die Auskunft des Kollegen würde aber bedeuten, dass man Ihnen nicht kündigen kann, weil kein Mietvertrag vorhanden ist ? Macht mit Verlaub irgendwie keinen Sinn.

Sie müssten beweisen, was vereinbart war. Wenn Sie z.B. 300 EUR vereinbart hätten, dann zahlen Sie dies auch nur, aber eben nur solange die Vereinbarung besteht. Mit Kündigung ist die Vereinbarung weg und Sie zahlen das Ortsübliche.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Auch wenn wir uns um einen Auszug bemüht haben und leider nichts gefunden haben gilt trotzdem das ortsübliche?

Sehr geehrter Fragesteller,

ab dem Zeitpunkt der unberechtigten Nutzung bis zum Auszug.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Man könnte schon kündigen wenn man ein Kündigungsgrund wie z.b Eigenbedarf anmeldet war der Grund dass die Kündigung nicht gültig war

Sehr geehrter Fragesteller,

einen grund braucht nur der Vermieter, also wenn es einen Mietvertrag gibt. Die Existenz eines solchen werden Sie nicht nachweisen können. Nach Ihrem Vortrag ist eher von einem Gefälligkeitsverhältnis auszugehen. Bei beendigung desselben braucht man keinen Grund.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ok danke

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Bitte sind Sie abschließend noch so freundlich und nehmen eine Bewertung für die umfangreichen Antworten vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.