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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 30044
Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, wie so oft, sorry. Wir als Vermieter

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Abend, wie so oft, sorry.Wir als Vermieter haben nun die "fristlose Kündigung in einer ordentlichen Kündigung abgeändert.
Wir wollten damit den Kindern ein heimatloses Weihnachten ersparen. Diese wurde am
09.10.2019 per Briefkasteneinwurf übermittelt.Wohl gleichzeitig hat die Mieterhilfe , geschrieben also am 09.10.2019 bei mir am 12.10.2019, durch Einschreiben-Einwurf angekommen um Aufschub im Hinblick auf die drohende Räumungsfrist gebeten.
Ein paar Auszüge, wie folgt;
Unser Mitglied bedauert den Vorfall sehr. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hatten sich die Symptome (?) verschärft. Zudem stand Herr sowieso unter Alkohol.Nichtsdestotrotz möchte sich unser Mitglied für den Vorfall entschuldigen , auch wenn ihr Mann zu diesem Zeitpunkt schuldunfähig (warum, weiß ich nicht?) war.
Er kann sich an diesen Vorfall aufgrund von Gedächtnisausfalls (?) auch nicht erinnern.Unser Mitglied (also die Mieterin) hat Verständnis dafür, das dass Mietverhältnis so unter diesen Umständen nicht fortgesetzt werden kann.Namens und im Auftrag unseres Mitglieds erklären wir daher ausdrücklich, dass sie die Wohnung räumen wird. Die Räumung kann natürlich nicht am 13.10.2019 erfolgen.
Das Mitglied befindet sich auf der Suche nach einer Ersatzwohnung , dies geschieht mit Nachdruck. Aufgrund der aktuellen Lage am Wohnungsmarkt gestaltet sich dies jedoch als schwierig. (stimmt).Wir bitten daher um Aufschub im Hinblick der Räumungsfrist.Unser Mitglied wird so schnell wie ihr möglich ist eine Ersatzwohnung finden um das aktuell bewohnte Mietobjekt zu räumen."Wir bitten ihr dafür Aufschub bis Jahresende, also bis zum 31.12.2019, zu gewähren."
"Wir weisen erneut darauf hin, dass unser Mitglied plant definitiv dieses Jahr die Wohnung noch zu räumen, so dass die Erhebung einer Räumungsklage nicht notwendig ist".Wir sollen nun den Aufschub zu bestätigen, was verständlich ist, allerdings wollen wir dies nicht unter gewisse Bedingungen tun.Wir fordern den Mieter dazu auf keinen Alkohol auf unserem Anwesen mehr zu konsumieren. Auch darf er in keinen alkoholisiertem Zustand unser Anwesen mehr betreten.
Ferner verlangen wir, wenn er gegen unsere Bedingungen verstößt, er keinen Zugang mehr
zu unserem Anwesen hat, also nur er, nicht aber Frau und Kinder.So, hierzu die Fragen:
Was nun ist den bindend, unser Schreiben vom 09.10.2019 oder das Schreiben vom 09.10.2019 von der Mieterhilfe, dass ich am 12.10.2019 erhalten habe???Unser Schreiben vom 09.10.2019 als Briefkasteneinwurf (Abänderung der Kündigung) wurde mit keinem Wort erwähnt und lt. Mieterverein vom 04.10.2019, dürfen wir keinen direkten Briefkontakt mit den Mietern mehr aufnehmen.So, wann bitte endet das Mietverhältnis???, mit der fristlosen -oder der nun abgeänderten
in die ordentliche, oder zum 31.12.2019, wie der Mieterverein zusagte?Vielen Dank.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Vorab - Ihr gutes Herz ehrt Sie.

 

Rechtlich bindend ist Ihre neuerliche ordentliche Kündigungserklärung, denn diese kommt dem Mieter zustatten und maximal entgegen.

 

Der Mieterverein kann nicht rechtsgestaltend in das Mietvertragsverhältnis eingreifen und eigenmächtig beliebige Fristen diktieren.

 

Teilen Sie dem Mieterverein daher mit, dass Sie den Mietern größtmöglich entgegenkommen und die ordentliche Kündigung ausgesprochen haben.

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Danke, nur wie sieht es mit meine damit verbundenen Bedingungen, die die ordentliche Kündigung festigt.
Durften diese Bedingungen eingewoben werden? und wenn ja, muss er sich danach richten, schon wegen das
Alkoholverbots?

Ja, die von Ihnen formulierten Bedingungen sind angesichts der Vorgeschichte nicht zu beanstanden. Sie dürfen aber den Bestand der Kündigung nicht hiervon abhängig machen, denn eine Kündiung unter Bedingungen ist rechtlich nicht zulässig.

 

Sie müssen diese Bedingungen daher in einem gesonderten Schreiben festlegen.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
... dass heißt, wenn die Vermieter nicht unterschreiben, denn ich habe dieses auf ein gesondertes Schreiben
festgehalten, gilt auch die Abänderung der Kündigung nicht- oder wie muss ich dies verstehen?

Ich meine dass diese Bedingung wohl zur Kenntnisnahme also, als gesehen und akzeptiert unterschrieben werden sollte, wie sonst ?

Ja, wenn Sie das in letzterem Sinne verstanden wissen wollen, ist dies auch in Ordnung.

 

Die Wirksamkeit der Kündigung darf nur nicht unter die ausdrückliche Bedingung der Einhaltung gestellt werden.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
... ok. jetzt habe ich es verstanden.
Ihnen einen schönen Abend.

Das wünsche ich Ihnen ebenfalls!