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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31621
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Ihre

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich bitte um Ihre Einschätzung folgender Rechtsfrage:Am 30.3.19 lief mein Mietvertrag nach ordentlicher Kündigung aus, am 1.4.19 erfolgte die Wohnungsrückgabe mit Schlüsselrückgabe und einem Protokoll, welches einige Mietmängel aufwies.Alsbald erhielt ich im April bis Mai Kostenangebote entsprechender Handwerker zur Instandsetzung vom Vermieter zugesandt, welche die zu erwartenden Kosten von ca. 1550 EUR auswiesen. Ich gab dem Vermieter gegenüber an die Angelegenheit über unsere Versicherung zu regulieren. Diese bat um entsprechende Rechnungen zu den Kostenangeboten, welche ich vom Vermieter anforderte, da sie nur bei Vorliegen aller Rechnungen die Auszahlung veranlassen könne und begründete dies entsprechend dem Vermieter gegenüber. Letzten Monat fragte ich nochmals beim Vermieter über den Verbleib der Rechnungen.
Zwei von drei Rechnungen gingen in letzter Zeit, eine davon weicht erheblich vom Kostenangebot ab und enthielt formale Mängel (+70% Differenz, falsche Zimmernummer), die dritte Rechnung kam noch gar nicht. Ich erhielt bisweilen keine Zahlungsaufforderung, Mahnung oder Ähnliches und habe die zweifelhafte Rechnung noch nicht zum Diskussionsgegenstand gemacht, sondern bisher nicht darauf reagiert. Eine Kaution von 1250 EUR verweilt noch beim Vermieter.Meine Frage ist nun, ob ab Oktober also 6 Monate nach Wohnungsrückgabe und Beendigung des Mietverhältnisses eine Verjährung eingetreten wird. Wenn ja, würde der Vermieter dann "auf den Kosten sitzen bleiben" und sollte ich dann Erfolgsaussichten haben die Kaution zurückzuerhalten, wenn ich Einrede der Verjährung erkläre und die Kaution zurückfordere? In einer anfänglichen Kostenübersicht wurden meine noch zu leistenden Zahlungen mit der Kaution aufgerechnet, allerdings bezog sich diese auf die Kostenangebote und nicht auf die Rechnungen; eine aktuelle Aufrechnung liegt nicht vor.Vielen Dank für Ihren Rat und Ihre Bemühungen!

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich tritt in der Tat 6 Monate nach Rückgabe der Wohnung die Verjährung ein. Das bedeutet, verjährte Ansprüche kann der Vermieter nicht mehr gegen Sie durchsetzen.

Allerdings kann der Vermieter auch nach Eintritt der Verjährung seine Forderung mit der Kaution aufrechnen. Insoweit, also bezogen auf die 6 Monate, gilt die Verjährung nicht.

Allerdings wenn Sie die Angelegenheit der Versicherung gemeldet haben, können Sie beruhigt sein. Aufgabe der Versicherung ist es nicht nur berechtigte Schäden zu regulieren, sondern auch unberechtigte Forderungen von Ihnen abzuwehren.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort, die Angelegenheit ist damit zufriedenstellend beantwortet.

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