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Jasmin Pesla
Jasmin Pesla, Sonstiges
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 570
Erfahrung:  Rechtsanwältin
77079807
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Jasmin Pesla ist jetzt online.

Guten Tag, wir wohnen in München und haben eine Mieterhöhung

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, wir wohnen in München und haben eine Mieterhöhung von 15 Prozent bekommen. Ich würde gerne verifizieren lassen, ob das rechtlich machbar ist. MFG Sabine Spieler
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Keine Ahnung, was er noch braucht?

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

wo ist bitte das Schreiben zur Mieterhöhung?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Frau Pesla, ich hoffe, Sie haben das Schreiben jetzt bekommen. MFG *******

Dankeschön, ich komme gleich wieder auf Sie zurück.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für ihre Anfrage im Bereich Recht.

Ich beantworte Ihnen ihre Frage gerne wie folgt:

Die Voraussetzungen zu Mieterhöhungsverlangen zur Anhebung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete sind in § 558 BGB geregelt.

An sich ist das Erhöhungsschreiben in Ordnung.

Die Fristen sind auch in Ordnung.

Siehe § 558 Abs. 1 BGB (1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt.

Die 15%-Grenze bei der Erhöhung dürfte stimmen.

Eigentlich geht sogar eine Erhöhung bis zu 20 Prozentpunkten.

Hier wird es sich um ein Gebiet mit Wohnraumknappheit handeln,

so dass die ERhöhung geringradiger ausfällt, vgl. § 558 Absatz 3 BGB:

Der Prozentsatz nach Satz 1 beträgt 15 vom Hundert, wenn die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen in einer Gemeinde oder einem Teil einer Gemeinde besonders gefährdet ist und diese Gebiete nach Satz 3 bestimmt sind. Die Landesregierungen werden ermächtigt, diese Gebiete durch Rechtsverordnung für die Dauer von jeweils höchstens fünf Jahren zu bestimmen.

Fraglich bliebe noch, ob die Wohnungen vergleichbar sind, also welchen Zustand die von Ihnen angemietete Wohnung hat, verglichen mit den in den Mieterspiegel einbezogenen Wohnungen. WEnn beispielsweise der STandard ihrer Wohnung sehr schlecht ist, müsste die ERhöhung entfallen oder deutlich geringer ausfallen. Dazu müsste der STandsrd aber schon erheblich nach unten abweichen. Oder falls die umliegende Infrastruktur wesentlich schlechter wäre (z.B. gar keine Einkaufmöglichkeit oder weiter weg Gelegene etc.). Hierzu sollten Sie noch nachsehen in der (nicht hochgeladenen) Beilage.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Bitte bewerte Sie noch kurz meine Antwort.

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da ichohne ihre Bewertung keinerlei Honorar über justanswer erhalte.

Nachfragenbleiben nach der Bewertung weiterhin möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Jasmin Pesla

Neuhaus am Rennweg

Thüringen

überörtlich tätig

mail(at)ra-pesla.de

www.ra-pesla.de

Fax 036701 899968

Fon 036701 899966 (Telefonat zubuchbar über justanswer-Premium)

Bei Kontakt bitte immer zwei Kommunikationswege angeben z.B. E-Mail und Telefonnummer

Jasmin Pesla und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Alles klar, das haben wir schon befürchtet. Noch eine letzte Frage: Müssen wir dieses Schreiben wie vom Vermieter gefordert unterzeichnen? Oder kann die Mieterhöhung nur mit der Unterzeichnung in Kraft treten? MFG *******