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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 774
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Es geht um eine unrechtmäßige fristlose Kündigung durch

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um eine unrechtmäßige fristlose Kündigung durch meinen Vermieter, der mich schon immer gern deshalb loswerden wollte, weil ich mich nicht in die Riege der sonst im Haus befindlichen Schlafschafe einreihen und nicht alles hinnnehme, was es zurecht zu beanstanden gibt. Er hat mir sage und schreibe schon 7 mal innerhalb von 7 Jahren aus völlig nichtigen Anlässen fristgerecht oder auch fristlos kündigen wollen, da für ihn weder Mietrecht noch Vermieterpflichten existieren.

Die Kündigung hat er auf einem nicht vorhandenen Vertragsbruch aufbauen wollen , in die er zig Dinge mit einbezogen hat. U.a. beschuldigt er mich andere Mitbewohner durch Lärm zu belästigen, um einen Vermietersohn, der ein bekannter Lärmmieter schon aus Vormietzeiten ist, zu schützen, über den ich mich ständig beklagen muß, da er unter mir wohnt. Das geht schon seit 3 Jahren so. Ein bezeugtes LÄrmprotokoll ignoriert er einfach ,sondern mach sich diesen Typen als Lärmkandidaten zunutze,indem er ihn gewähren läßt.

Zunutze macht er sich auch noch 2 andere Parteien im Haus, die aus seinem Dunstkreis und dem des Lärmmieters stammen. Diese erfinden Vorfälle, die nie stattgefunden haben. Im konkreten Fall hat er sogar noch eine Eigentümerbeitratsangehörige einbezogen,die garnicht hier wohnt, sondern nur sporadisch hier ist.

Der ist komischerweise aber erst Monate später eingefallen, daß sie entgegen ihrer Gewohnheiten unseren Dachboden durchs Hinterhaus betreten wollte und ganz "zufällig" genau an dem Tag laute Musik aus meiner Wohnung gehört haben will.

Fakt ist, daß ich garnicht da war. Nun wurden noch 2 der anderen drei üblichen Parteien aktiviert, die das auch gehört haben wollen. Und weil ich nicht zu Hause war, was sie nicht widerlegen kann, wird nun behauptet, daß ich diese Musik während meiner Abwesenheit habe laufen lassen. Auch das kann sie und auch die anderen tollen Zeugen natürlich nicht beweisen.

Ich gehe zwar davon aus daß auch dem Gericht auffällt, was hier gespielt wird, aber würde trotzdem gern wissen, wie ich darauf reagieren soll. Sofern jemand allein lebt wie ich, kann ja jemand immer Zeugen organisieren, die alles mögliche behaupten, obwohl es garnicht stimmt und ich habe nur die Möglichkeit des bestreitens.

Ich muß mich sowieso wundern, wieso Gerichte sowas mitmachen, obwohl es mehr als durchsichtig ist , mit welchen Methoden der Vermieter versucht, seine Ziel zu erreichen. Sämtliche der Zeugen konnten von mir übrigens auch schon beweislich der Lüge entlarvt werden.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Bitte gedulden Sie sich einen Augenblick, während ich meine Antwort für Sie ausarbeite.

Bei Bedarf stehe ich Ihnen auch gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses einfach als Premium-Service dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ich sehe in diesem Fall für Sie mehrere Möglichkeiten. Zum einen haben Sie die Möglichkeit, den Vermieter auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen und Ihren Unterlassungsanspruch ggf. klagweise durchzusetzen. Ihr Unterlassungsanspruch kann sich zum einen auf die unberechtigten Kündigungserklärungen beziehen und zum anderen auf die Verbreitung unwahrer Tatsachen.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, gegen den Vermieter strafrechtlich vorzugehen. Wenn er unter Zuhilfenahme falscher Tatsachenbehauptungen versucht, sich Ihrer als Mieter zu entledigen und Sie hierdurch einen Vermögensnachteil durch Verlust der Mietwohnung erleiden, dann steht ein (versuchter) Prozessbetrug im Raum, den Sie zur Anzeige bringen können.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

Ich bitte Sie um Abgabe einer Bewertung (3-5 Sterne). Danach können Sie ggf. Rückfragen stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Leider bemächtigt er sich aber Zeugen , die lediglich aus seinem Dunstkreis kommen. Letztendlich können die natürlich alles behaupten , weil sie in der Mehrzahl sind. Letztendlich kann ein Gericht dann ja nur entscheiden, wer die Wahrheit sagt. Eine Unterlassung könnte ich nur in die Wege leiten, wenn ich Zeugen dafür hätte, daß es nicht so gewesen ist. Oder sehe ich das falsch?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das habe ich grade geschrieben.Leider bemächtigt er sich aber Zeugen , die lediglich aus seinem Dunstkreis kommen. Letztendlich können die natürlich alles behaupten , weil sie in der Mehrzahl sind. Letztendlich kann ein Gericht dann ja nur entscheiden, wer die Wahrheit sagt. Eine Unterlassung könnte ich nur in die Wege leiten, wenn ich Zeugen dafür hätte, daß es nicht so gewesen ist. Oder sehe ich das falsch?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
In anderen Portalen kann man immernoch eine Frage nach einer Antwort stellen. Scheint hier nicht so zu sein.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Selbstverständlich können Sie Nachfragen stellen - gerade bei Rückfragen zur Nachtzeit kann es jedoch dazu kommen, dass es ein wenig dauert, bis Sie eine Antwort erhalten.

Wenn Ihr Vermieter sich Zeugen bedient, um Pflichtverletzungen Ihrerseits zu belegen, so müssten Sie den Gegenbeweis antreten. Dies können Sie ebenso durch Benennung von Zeugen tun, die die tatsächlichen Vorgänge schildern können. Sie können sich aber auch anderen Beweismitteln bedienen, die geeignet erscheinen. Auf die Mehrzahl der Zeugen oder Beweismittel kommt es nicht an. Vielmehr entscheidet ein Gericht nach freier Überzeugung, die es aus der Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung erlangt.

Ich bitte Sie nun um Abgabe einer Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne oben. Dies ist wichtig, da ich nur so für meine Beratung vergütet werde. Danach können Sie ggf. weitere Rückfragen stellen.

Kianusch Ayazi und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.