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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 11222
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RA Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem:

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem: Ich bin Mieterin im Haus meiner Mutter (sie ist Eigentümerin), mit einem eigenem Mietvertrag. Nun ist es so, dass sie meinem eventuell bald neuen Partner, den sie nicht akzeptieren möchte, ein Hausverbot erteilt bzw. ihm verboten hat, das Grundstück zu betreten. Darf sie das? Ich bedanke ***** ***** Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen. ******

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und befasse mich aktuell mit Ihrer gestellten Frage.

Bitte haben Sie etwas Geduld während ich eine Rechtsprüfung durchführe und Ihnen eine Antwort in der Chatbox auf Ihre Frage formuliere. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Sie erhalten eine Mitteilung, wenn meine Antwort für Sie bereitgestellt wurde.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten.

Nein. Ihre Mutter hat hierfür keine rechtliche Handhabe.

Wenn Sie Mieterin sind, dürfen Sie allein entscheiden, wer in Ihren Mieträumlichkeiten aus und ein geht. Die Eigentümerin kann hierüber nicht bestimmen.

Ein Hausverbot wäre nur dann zulässig und rechtlich durchsetzbar, wenn eine Straftat gegen die Vermieterin durch den neuen Partner (Körperverletzung etc.) begangen worden wäre. Aber eben nur dann.

Vielmehr müsste Ihre Mutter sogar einen Einzug in Ihre Mietwohnung akzeptieren.

Nach ständiger Rechtsprechung darf ein Mieter auch einen Lebenspartner mit in der Wohnung wohnen lassen. Dies ist nur ggü. dem Vermieter anzuzeigen. Eine Zustimmung kann nur aus triftigem Grund (wie z. B. einer Gefahr für die Mietsache) verweigert werden.

Sofern ich Ihnen weiterhelfen konnte, bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen links/rechts oberhalb der Fragebox). Dies hat keine Auswirkungen auf die bereits an JustAnswer bezahlten Gebühren. Auch nach Abgabe einer positiven Bewertung können Sie selbstverständlich noch nachfragen.

Wünschen Sie eine weitere telefonische Klärung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Ich vereinbare dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Nun habe ich es ihr auch versucht so zu erklären, doch da kam sie dann damit, dass es ihr Grundstück sei und sie nicht möchte, dass er das Grundstück betritt. Wie sieht’s denn damit aus? Darf sie das? Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Nein, ich verweise auf meine Rechtsausführungen.

Sie haben die Möglichkeit über einen Rechtsanwalt die Duldung zu verlangen.

Ihre Mutter hingegen kann weder gerichtlich noch über die Polizei solch ein rechtswidriges Hausverbot durchsetzen wenn Sie Mieterin sind.

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ja, herzlichen Dank!! Und wie kann ich da so eine Duldung verlangen? Können Sie so etwas auch ausstellen?Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Eine solche kann ggü. der Mutter von einem Rechtsanwalt eingefordert werden, wenn diese tatsächlich ein Hausverbot ausgesprochen hat und ein Betreten verhindern will.

Im Vorfeld ist solch eine Duldung noch nicht durchsetzbar und einforderbar.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-