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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 18509
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel, , 20 Jahre Anwaltserfahrung, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch, Vorsitzende des Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Was sind "größeren Instandsetzungsmaßnahmen, bei dere der

Diese Antwort wurde bewertet:

Was sind "größeren Instandsetzungsmaßnahmen, bei dere der Verwalter stets mindestens 3 Vergleichsangebote einholen.
muss. Die Landgerichte nennen entweder 3000 oder 5000 Euro als Bagatellgrenze.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte einen Augenblick , bis ich die Antwort geschrieben habe

Sehr geehrter Ratauchender,

vielen Dank für die Geduld.

Das lässt sich nicht an bestimmten Beträgen fest,machen, sondern kommt darauf an.

wenn das Auftragsvolumen gering ist oder sich aus anderen Umständen Anhaltspunkte für die Wohnungseigentümer ergeben, dass das vorgelegte Angebot sich im Rahmen des Üblichen bewegt.

Entspricht der jährliche Kostenaufwand für zB den Hausmeister nicht einmal 5 % der Wirtschaftsplansumme und bewegen sich diese Kosten im Rahmen dessen, was die Wohnungseigentümer bereits einmal für einen Hausmeister ausgegeben haben, bedarf es keiner Alternativangebote.

Es wird auf die Größe der WEG ankommen

Bei einer klenen WEG ist der Betrag anders zu setzen als bei einer großen WEG

Jedenfalls findet sich diese Bestimmung nicht im Gesetz

Der Verwalter hat hier auch einen Ermessensspielraum. den die Gerichte nicht übrprüfen können

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vieles befindet sich nicht im Gesetz und wird dann häufig durch Rechtsprechung festgelegt, Die Landgerichte von Karlsruhe, Hamburg, Frankfurt a. M & München. machen es sehr wohl an bestimmten Beträgen - 3.000 - fest.Gibt es ein Urteil, wo es an der Größe der WEG festgemacht wird?

Das wäre uzB hier

Anfechtungsvoraussetzungen bei vom Kalenderjahr abweichendem Wirtschaftsplan – Auftragsvergabe ohne Vergleichsangebotseinholung

BGB § 242; WEG § 21 V; HOAI § 4 I

1. Setzt sich ein Wohnungseigentümer gegen einen Wirtschaftsplan zur Wehr, dem in Fortsetzung einer langjährig geübten Verfahrensgepflogenheit nicht das Kalenderjahr zu Grunde liegt, so handelt er treuwidrig, wenn er den Übergang zu dem vom Gesetz oder der Teilungserklärung vorgesehenen Zeitraum nicht vor der Herstellung der Abrechnung einfordert und mit der Auswahl des Abrechnungszeitraums keine materiellen Nachteile für ihn verbunden sind.

2. Führen Fehler im Wirtschaftsplan dazu, dass nur verhältnismäßig geringfügige laufende Mehrbelastungen auf die einzelnen Wohnungseigentümer zukommen, führen diese Fehler nicht schon zu einer Anfechtbarkeit des Wirtschaftsplans, da der Ausgleich durch die Jahresabrechnung erfolgt.

3. Bei Auftragsvergabe an einen Architekten oder Bauingenieur verstößt die Unterlassung der Einholung von Vergleichsangeboten jedenfalls dann nicht gegen den Grundsatz ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn sich das Angebot bei überschlägiger Berechnung im Bereich des Mindesthonorars nach der HOAI bewegt.

OLG München, Beschluss vom 17. 2. 2009 - 32 Wx 164/08

Hier wird auf die belastung des EINZELNEN Wohnungseigentümers abgestellt. die natürlich bei einer großen WEG sehr viel geringer ist

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber was ist mit den von den Landgerichten verkündeten Bagatellgrenzen von 3000 Euro?
Das sind Einzelfallentscheidungen, der Landgerichte.Diese sind nicht bindend und wirken nur zwischen den ParteienIch hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,Ich habe mir mit Ihrer Fragestellung Mühe gegeben und sogar eine Entscheidung für Sie hergesucht.Es wäre nett, wenn Sie das durch eine positive Bewertung honorieren würdenVielen Dank
Schiessl Claudia und 4 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.