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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
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Erfahrung:  Vertiefte Kenntnisse im Miet- & WEG-Recht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Vater ist am 23.02.2019 verstorben. Wir haben seine

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Mein Vater ist am 23.02.2019 verstorben. Wir haben seine Wohnung per Einschrieben gekündigt, die Kündigung wurde am 27.02.2019 an die Wohnungsgesellschaft zugestellt. Wir haben die Wohnung zum 31.05.2019 gekündigt und haben angegeben, die Sterbeurkunde nachzureichen, sobald uns diese vorliegt. Diese haben wir Anfang März nachgereicht, jetzt bestätigte uns die Wohnungsbaugesellschaft die Kündigung zum 30.06.2019, da die Sterbeurkunde erst im März eingereicht wurde. Ist das so rechtens?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, das ist nicht rechtens - die von Ihnen form- und fristgerecht erklärte Kündigung ist vielmehr zum 31.05.2019 wirksam ausgesprochen.

Gemäß §§ 580, 573 c Absatz 1 BGB gilt unter den vorliegenden Umständen eine ordentliche Kündigungsdfrist von drei Monaten.

Da Sie die Kündigung am 27.02.2019 nachweisbar (=Einschreiben) erklärt haben, gilt diese als am 28.02.2019 (dem letzten Februartag) als ausgesprochen.

Die Kündigung wird sodann zum 31.05.2019 wirksam (=drei Monate Kündigungsfrist).

Dass die Sterbeurkunde erst im März nachgereicht wurde, ist rechtlich völlig unerheblich, denn maßgeblich ist allein der Umstand, dass Ihr Vater am 23.02.2019 verstorben ist. Diese Tatsache lässt sich aber anhand der Urkunde ohne weiteres unter Beweis stellen.

Weisen Sie daher den rechtsirrigen Einwand der Verwaltung unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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