So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 31604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des BWE
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Miet- & WEG-Recht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich hätte eine Frage zu einem Mieterhöhungsschreiben meines

Diese Antwort wurde bewertet:

ich hätte eine Frage zu einem Mieterhöhungsschreiben meines Vermieters - es geht über ein Gutachten mit Vergleichsmieten, da der Mietspiegel (München) nicht anwendbar ist (Wohnung hat ca. 180 qm). Darf ich Sie um eine kurze Einschätzung bitte - wenn ja, schreibe ich Ihnen gern meine konkrete Frage - herzliche Grüße, ***

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja kein Problem! Gerne helfe ich Ihnen. Stellen Sie Ihre Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ich versuche es noch mal, da meine Antwort ja nicht durchgekommen zu sein scheint:
Ich habe von der Hausverwaltung (das ist nicht der Mietvertragspartner) ein Mieterhöhungsverlangen erhalten, dass auf Vergleichsmieten beruht. Es sind 5 Objekte benannt. Nach meinen Informationen ist das Gutachten mehrfach fehlerhaft (Objekte sind nicht identifizierbar, es werden nicht gezahlte, sondern (hypothetisch) erhöhte Mieten dieser Objekte herangezogen - und auch nicht der geringste Wert, sondern der Mittelwert aller 5; es fehlt die Vollmacht des Vermieters). Nun meine Frage zum Vorgehen: Sollte ich vor Ablauf der Zustimmungsfrist überhaupt eine Information an die Hausverwaltung geben, dass ich nicht zustimme (weil ich das Gutachten pauschal für fehlerhaft halte) - oder einfach die Frist verstreichen lassen und auf die Klage warten? Wäre es evtl. gut/besser, durch ein "Angebot" meinerseits für eine deutlich geringere Mieterhöhung, der ich dann zustimmen würde, sofort auf eine außergerichtliche Lösung hinzuarbeiten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Wenn das Mieterhöhungsverlangen selbst fehlerhaft ist, weil die Adressen der Vergleichswohnungen zu ungenau sind (Adresse, Stockwerk, Lage im Stockwerk), die behaupteten Mieten nicht gezahlt werden oder aber die Wohnungen nicht vergleichbar sind. Dann brauchen Sie nichts unternehmen, da dann die Mieterhöhung einfach nicht wirksam ist. Wenn Sie dagegen gegen die fehlende Vollmacht vorgehen wollen, dann müssen Sie dies binnen einer Frist von 14 Tagen rügen.

Sie können nicht reagieren, dann wäre allerdings entweder ein neues Mieterhöhungsverlangen oder eine Klage zu erwarten. Sie gewinnen dadurch natürlich Zeit

Meiner Ansicht nach sollten Sie aber darauf reagieren, auf die Unwirksamkeit hinweisen und selbst einen Vorschlag machen. Wenn der Mietspiegel aufgrund der Wohnungsgröße nicht anwendbar ist, dann hat natürlich auch der Vermieter bei einer gerichtlichen Geltendmachung ein prozessuales Risiko ob und inwieweit seine Vergleichswohnungen durch das Gericht anerkannt werden. Insoweit wäre auch eine gütliche Einigung für ihn sicher sinnvoll.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.