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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 3146
Erfahrung:  Rechtsanwalt, LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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hhvgoetz ist jetzt online.

Ich Wohne in einer Wohnung einer Baugenossenschaft.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich Wohne in einer Wohnung einer Baugenossenschaft. Es sind 2 Häuser durch eine Heizung verbunden. Seit Donnerstag spinnt die Heizungsanlage. Der Vermieter würde darüber informiert aber es ist bis jetzt nichts passiert. Ich habe einen 2 Jährigen Sohn für den ich jetzt einen Heizlüfter kaufen musste damit das Zimmer Nachts nicht zu stark abkühlt (er ist schon erkältet). Und durch den Ausfall haben wir auch kein heißes Wasser und wir müssen 20km zur Verwandschaft fahren um zu Duschen. Was für ein Recht besteht für mich? Kann ich das Geld für den Heizlüfter bzw. Auch für den Stromverbrauch dass das Ding hat zurück verlangen? Und wer haftet wenn ich wegen der Krankheit meines Sohnes nicht zur Arbeit kann da er nicht in die Kita kann wenn die Erkältung schlimmer wird? Bitte helfen Sie mir! Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn nachts die Zimmertemperatur wirklich schon deutlich unter 18 Grad fällt, können Sie die Miete mindern.

Über die mögliche Höhe im konkreten Fall besteht immer wieder Streit, insbesondere wenn es wie jetzt noch gar nicht richtig kalt ist.

Sie sollten genau dokumentieren, wie viele Stunden Sie den Heizlüfter benutzen mussten und die Leistungsaufnahme des Gerätes sich anschauen und dann die kw/h anhand Ihres Stromtarifs ausrechnen und den entsprechenden Betrag als Minderung, hilfsweise Schadensersatz einsetzen.

Das fehlende Warmwasser alleine würde ja auch noch einmal eine Mietrminderung von 15 % der Kaltmiete oder mehr.

Für die Tage, wo nachts dei Wohnung deutlich unter 18 Grad geht, können Sie ohne weiteres 50 % Mietminderung geltend machen.

Sie sollten das aber genau dokumentieren, da die Temperaturen jetzt eigentlich noch nicht so kalt richtig kalt tagsüber sind. Natürlich hängt es von der Baussubstanz ab, inwieweit sie gut die Wärme vom Tag speichern kann.

Streit ist hier aber vorhersehbar und ein vom Gericht letztlich als zu hoch angesehene Minderung kann nach aktueller BGH-Rechtsprechung leider zu einer wirksamen ordentlichen Kündigung der Wohnung führen.

Insofern ist es schon eine elegante Lösung, gleichzeitig auch den Stromverbrauch des Heizlüfters und ev. Fahrtkosten zum Duschen (wenn z.B. kein günstigeres Schwimmbad mit warmer Dusche in der Nähe) geltend zu machen.

Weisen Sie den Vermieter vorsorglich gleich am Montag auf die entstehenden Kosten hin.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

hhvgoetz und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Ok danke für die beratunf

Kein Problem.

Schönen Abend noch!

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Ebenso danke

Danke.