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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 4526
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Darf ein Balkon in der Nebenkosten Abrechnung mit eingezogen

Diese Antwort wurde bewertet:

Darf ein Balkon in der Nebenkosten Abrechnung mit eingezogen werden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Es gilt § 4 Wohnflächenverordnung (WoFlV). Dort heißt es in Nr. 4:

Die Grundflächen von Balkonen, Loggien, Dachgärten und Terrassen sind in der Regel zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte anzurechnen.

Der Vermieter darf also für den Balkon maximal die Hälfte seiner Fläche als Wohnfläche berücksichtigen. Die sich zusammen mit den Zimmern ergebende Gesamtwohnfläche ist dann die Grundlage, nach der die Nebenkosten berechnet werden.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

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Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Meine Balkon Fläche beträgt 10,50 m2. Wohnfläche 58,35m2 Welche Fläche darf nun bei der Nebenkosten Abrechnung zu Grunde gelegt werden. Bei den Heizkosten und Wartmwasserkosten wurden die Gesamte Wohnfläche 58,38m2 zu Grunde gelegt . Ist das korrekt. Den Balkon heize ich aber doch nicht mit und Warmwasser gibt es dort auch nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Die Kosten für den anruf sind mir zu teuer

5,25 qm darf der Vermieter für den Balkon als Wohnfläche ansetzen. Hinzu kommt der Rest der Wohnung. Ich weiß ja aber nicht, wie groß der Rest Ihrer Wohnung ist, sodass ich auch nicht genau sagen kann, welche Fläche anzusetzen ist. Aber wenn der vorige Vermieter 53 qm angesezt und nun der Balkon dazu kommt, dann sind die 58,38 qm korrekt. Denn dann hat der Vermieter nur die Hälfte des Balkons angesetzt.

Die Wohnfläche wirkt sich auf alles aus, bei dem die Wohnfläche Berechnungsmaßstab ist. Es ist dabei unerheblich, dass Sie den Balkon nicht heizen. Dessen hälftige Fläche ist trotzdem bei der Umlage der Heiz- und Warmwasserkosten zu berücksichtigen.

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Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Meine gesamt Wohnfläche beträgt lt. Mietvertrag 58,38 einschl. 10,5m2 Balkon.Die 58,38 Wohnfläche wurde bei den Umlagen zu Grunde gelegt.

Der Balkon darf aber nur zur Hälfte als Wohnfläche berücksichtigt werden. Wenn es mehr ist, sollten Sie der Nebenkostenabrechnung widersprechen und den Vermieter darauf hinweisen, dass er den Balkon nur mit 5,25 qm als Wohnfläche berücksichtigen darf. Er möge Ihnen eine geänderte Nebenkostenabrechnung zukommen lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
von wem kann ich gegebenenfalls meine Nebenkosten Abrechnung auf Richtigkeit prüfen lassen

Der Mieterschutzbund ist dafür eine gute Adresse.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
ok vielen Dank für Ihre Invos

Sehr gerne. Alles Gute und viel Erfolg!