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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Miet- & WEG-Recht
Zufriedene Kunden: 4521
Erfahrung:  Langjährige Praxis im Miet- & WEG-Recht
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

- Ich bin seit März 2018 Mieter dieser betreffenden Wohnung.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit März 2018 Mieter dieser betreffenden Wohnung.
- Lt. Mietvertrag schulde ich:
die 2monatige Kaltmiete-Kaution + die ersten 2 Monatsmieten
- Nun bekomme ich (mit Schreiben ausgestellt 12.09. – erhalten 17.9.) anwaltliche fristlose Kündigung bis 21.09.18 mit Androhung einer Räumungsklage. Das Schreiben kam mit regulärer Post =kein Einschreiben.
Frage A) Sollte ich vorab auf jeden Fall Einspruch einlegen?
Frage B) Was kann ich gegen die Kündigung unternehmen?
Frage C) Wie können Sie mir so umgehend und mit so wenig finanziellem Einsatz wie möglich -erst einmal- in dieser misslichen Lage weiterhelfen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage muss ich zunächst höflichst nachfragen:

Ist der Kündigungsgrund der Rückstand mit der Mieter und der Kaution? Und sind Sie tatsächlich im Rückstand?

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
JA! ich bin mit der Miete (wie vorab mündlich vereinbart + Kaution im Rückstand.
Bitte beachten: ich wäre nie!!!! auf die Einladung der Hauseignerin hin hergezogen, wenn mir vorher nicht versichert worden wäre, daß ich erst einmal lediglich die Kosten der 200 Euro Nebenkosten-Vorauszahlung zu leisten hätte

Danke für Ihre Rückmeldung.

Mietrückstand ist ein Kündigungsgrund. Diesen Kündigungsgrund können Sie hinfällig machen, indem Sie die rückständige Miete und auch die Kaution vollständig zahlen.

Allerdings muss die Vermieterin in einem etwaigen Räumungsprozess auch nachweisen, dass Mietrückstand besteht. Sie können sich dann damit verteidigen, dass Ihnen zugesichert worden ist, erstmal lediglich nur die Nebenkostenvorauszahlung zahlen zu müssen. Sie müssen nur eben auch beweisen können, dass es diese Absprache gibt.

Ein Beweismittel wäre z.B. ein Zeuge, der bei der Absprache anwesend war. Ohne Beweismittel wird es für Sie leider schwierig. Denn es gibt ja wohl den von Ihnen unterschriebenen Mietvertrag, in dem die Miete vereinbart ist. Und diesen Vertrag müssen Sie entkräften können, indem Sie die Absprache beweisen.

Sie könnten zudem der Kündigung widersprechen gemäß § 574 BGB. Das bringt Ihnen aber nur dann etwas, wenn die Beendigung des Mietverhältnisses für Sie, Ihre Familie oder einen anderen Angehörigen Ihres Haushalts eine Härte bedeuten würde. Dafür gibt Ihr Sachverhalt aber keinen Anhaltspunkt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (Klick auf 3-5 Sterne) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.

Würde ein ärztliches Attest momentaner Situation weiterhelfen? Hatte belegbar betr. mehrmonatigen somatisch-gestützter Klinikaufenthalt + psychol. medizinischer Behandlung einen Vorläufer in 2002. Soweit möchte ich es diesmal nicht kommen lassen!!! Bitte um info, was ich einbringen könnte, damit ich momentan einen Zwangsumzug verhindern kann. Ich bin einfach nicht kräftig genug, um dies momentan zu leisten. DANKE für Ihre fachliche Beratung - herzlichen Gruß ***

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie können es hinauszögern. Es muss ja sowieso erstmal die Räumungsklage kommen und da können sie ein wenig auf Zeit spielen. Und wenn das Urteil dann vorliegt, können Sie die Zwangsräumung auch noch hinauszögern, indem Sie Vollstreckungsschutz aufgrund des Gesundheitszustandes beantragen. Ein halbes Jahr Zeitaufschub ist da mindestens drin.

Denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (Klick auf 3-5 Sterne) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Sie können auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort! Noch -momentan- letzte Dringlichkeits-Fragen: 1.) Sollte ich jetzt umgehend schriftlich reagieren mit Richtigkeits-Aufstellung der tatsächlich offenen Forderungen, oder stelle ich mich (weil kein Einschreiben) erst einmal ruhig-abwartend? Möchte keine Frist verpassen... möchte jedoch auch nicht durch Übereifer Öl ins Feuer schütten. - Was bitte sollten meine nächsten Schritte sein, abgesehen von neuem Heim finden?!!! Herzlichen Dank für Ihre fachliche Begleitung - mfG ***

Ich bin gerne bereit auf Ihre Nachfragen einzugehen. Aber ich möchte Sie auch darum bitten, eine postive Bewertung abzugehben, damit ich für meine Arbeit vergütet werde.

Sie können natürlich so tun, als ob Sie das Schreiben nicht bekommen hätten. Die Vermieterin muss den Zugang beweisen, wenn Sie es bestreiten. Wenn Sie so vorgehen wollen, dürfen Sie nicht darauf reagieren. Ich weise aber darauf hin, dass es bei Gericht eine Wahrheitspflicht gibt.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten für Sie: Entweder Sie begleichen den Rückstand und machen die Kündigung damit unwirksam. Oder Sie lassen es zur Räumungsklage kommen und versuchen den Richter zu überzeugen, dass zum Mietvertrag auch noch eine Nebenabsprache gab, wonach Sie erstmal nur 200 EUR zahlen müssen.

Denken Sie bitte daran, die Antworten zu bewerten.

Sie können auch nach der Bewertung gerne Rückfragen stellen.

Rechtsanwalt Krüger und 3 weitere Experten für Miet- & WEG-Recht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.

Danke ***** *****ür Ihre Auskünfte. Damit kann ich erst einmal meine weiteren Schritte einrichten. Sie haben mir fürs erste damit ein rechtlich basiertes Fundament an Hand gegeben. Bin ja generell nicht der kämpfende Typ, nur so möchte ich mit mir nicht umgegangen wissen. DANKE für Ihren Einsatz und danke für Ihre detaillierte Rückfragen-Beantwortung. Gerne komme ich auf Sie zurück, wenn ich keine friedlich-gerechte Lösung erreichen werden kann. mfG P.***

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.

Sehr geehrter Herr Krüger, können Sie mir wohl bitte eine Idee geben, wie lange es dauert, bis eine Räumungsklage in meinem, eben besprochenen Fall, benötigt, bis ich vor die Türe gesetzt werde? Und was geschieht dann überhaupt: ABLAUF??? DANKE für Beantwortung dieser nachträglichen Frage glG ***

DAnke für Ihre Bewertung. Sehen Sie mir bitte nach, dass ich erst jetzt auf Ihre Nachfrage eingehen kann.

Realistisch können Sie davon ausgehen, dass es 3-4Monate dauert, bis es ein Räumungsurteil gibt. Es kann auch länger dauern. Dann wird noch einige Zeit, vielleicht nochmal 2-3 Monate vergehen, bis es zu einer Zwangsräumung kommt. Sobald die Vermieterin ein Urteil hat, kann Sie den Gerichtsvollzieher mit der Räumung beauftragen, und der wird Ihnen den Räumungstermin nennen. Wenn Sie zu diesem Termin die Wohnung nicht geräumt haben, dann hat der Gerichtsvollzieher das Recht, Sie zusammen mit Ihren Möbeln aus der Wohnung zu setzen.